Monthly Archives: Okt 2015

C.A.R.


Das Kunst-Space-Shuttle ist in Essen gelandet. Die contemporary art ruhr, kurz die C.A.R., ist die innovative Kunstmesse im Herbst und findet mitten im Ruhrgebiet statt. Dieses Kunstevent ist eine Messe mit leidenschaftlicher Seele und vereint den Kunstmarkt mit Herz & Verstand auf dem spannenden Welterbeterrain der Zeche Zollverein. Die C.A.R., die sich an ein junges, kunstinteressiertes Publikum wendet und ebenso an die ambitionierten Kunstsammler, präsentiert Kunst, die überraschend, unverwechselbar und vor allem auch bezahlbar ist. Ihrem Konzept, das gesamte Spektrum der aktuellen Kunst zu zeigen, vom Newcomer bis hin zur aufstrebenden oder bereits etablierten Galerie, bleibt die C.A.R. als Entdeckermesse seit ihrem Bestehen treu und erfindet sich erfolgreich im Ambiente der einzigartigen Industriearchitektur Zollvereins immer wieder neu.

Mit ihrem Ausstellungskonzept des Open space, mit den sich den Besuchern und der Industriearchitektur weit öffnenden Ständen ohne Box – Charakter, fördert die innovative Kunstschau und Verkaufsmesse die Kommunikation zwischen Besuchern, Künstlern und Ausstellern. Im neunten Jahr der C.A.R. erwartet die Besucher wieder ein pulsierendes Programm der Sonderklasse: Teilnehmer aus Deutschland und aus aller Welt, aus Südkorea, Rumänien, Schweden, Italien, den Niederlanden und Belgien, präsentieren in den Hallen 5, 6, 8, 12 und 35 (SANAA-Gebäude) zeitgenössische Kunstwerke aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Zeichnung und Grafik, Installationen, Video und Performance.

Das in die Messe integrierte “Künstlerprogramm Ruhr” entdeckt junge Künstlerinnen und Künstler der Region, macht auf sie aufmerksam und fördert sie auf regionaler wie internationaler Ebene des Kunstmarktes. Drei ausgewählte Talente werden der Fachwelt und einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert. Diese Künstler und Künstlerinnen sind in diesem Jahr: Tania Reinicke mit der installativen Arbeit „Bild des Raums“, Gelsenkirchen, David Jankowiak mit der Foto-Serie „flatten“, Dortmund, und Gisoo Kim mit auf Fotografien gestickten Arbeiten, Essen.

Die C.A.R. – DIE INNOVATIVE KUNSTMESSE findet statt vom 30. Oktober bis zum 1. November 2015. Am Freitag, 30. Oktober, findet die V.I.P.-Preview ab 18:00 Uhr statt, offizielle Eröffnung & Vernissage ab 20:00 Uhr.

Location: Welterbe Zollverein, Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen

Link: www.contemporaryartruhr.de

Fotos: Directors Lounge, Berlin: Julia Murakami “I Could Be Bounded in a Nutshell …”, 2015, 31.5” x 23.6”; SANAA – Gebäude, innen (1), C.A.R. Opening, H. G. Teiner, eye-life GALLERY WHITE BIRCH, Seoul/ Südkorea: Young Jea Kim, One No. 2, 60x60cm, Acrylic on Canvas, 2015; C.A.R. Talente: Gerd Paulicke, Tritt an zum Tanz 2 „ Memento Mori “, 2012, 3 Figuren Masstab 1:3, h – 63 cm, auf Sockel 120 cm x 40 cm x 40 cm, Kunststoff / Holz / Stahl; SANAA – Gebäude, innen (2), C.A.R. Opening, H. G. Teiner, eye-life
Directors Lounge, Berlin, Sabine Vogel – Figurative Art, Halle 5 – Außenansicht, Halle 5 – innen: Fotos: H. G. Teiner, eye-life

The Perfect Style


„Whisky und Mode haben viele Schnittstellen: Beide sprechen unsere Sinne an und haben viel mit Geschmack und Stil zu tun.“ Dieses Fazit zieht Tim-Ole Mundt vom Herren-Accessoires Label Gentleman’s Agreement nach der Schottland-Reise mit Glenfiddich. „Der perfekte Genussmoment besteht aus verschiedenen Bausteinen“, erklärt der Stilexperte. „Dazu gehören z.B. der Geschmack und das Auftreten. Der Genussmoment beginnt mit der Überlegung, welches Outfit getragen wird. Accessoires geben dabei die letzte Note Detailverliebtheit. Außerdem lässt sich der Geschmack eines Gerichts beispielsweise mit einem abgestimmten Getränk verlängern – wie wäre es also mit einem besonderen Whisky?“ Für das Projekt “The Perfect Taste“ hat er eine Toolbox entwickelt, die dem perfekten Genussmoment auf den Grund geht und zeigt, dass es eigentlich ganz einfach ist, seinen eigenen idealen Abend zu kreieren. „Ich sammle meine Inspiration durch audio-visuelle Eindrücke. In Schottland habe ich begonnen, meine Nase zu benutzen und so viele neue Dinge erfahren. Dadurch hat sich für mich eine ganz neue Welt eröffnet. Glenfiddich ist ein Stück lebender Geschichte: In jeder Flasche steckt ehrliche und aufrichtige Arbeit authentischer und inspirierender Menschen.“ Einen gelungenen Herrenabend oder ein Dinner mit Freunden zu kreieren, scheint somit gar nicht so schwer. Wichtig ist, dass einem bewusst wird, was diesen Moment ausmacht, was dahinter steckt. Was ist also ein perfekter Genussmoment? Dieser Frage geht „A Gentleman’s Toolbox to create ‚The Perfect Taste‘“ nach.

Grundlegend dafür sind fünf Werkzeuge – 5 Schritte zum perfekten Genussmoment:

Der Geschmack: Emotionen gehen durch den Magen. Eine Kombination aus gutem Essen und passenden Getränken, wie z.B. einem Glenfiddich 14 Year Old Whisky, sorgt fast von allein für eine gute Stimmung am Abend.

Das Auftreten: Kleider machen nicht nur Leute. Der perfekte Genussmoment beginnt auch mit der Überlegung, welches Outfit getragen wird. Accessoires geben einem Anlass häufig die letzte Note Detailverliebtheit. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Selbstbinder (Fliege) samt Einstecktuch von Gentleman‘s Agreement zum Whiskyabend? Link: https://www.ga-clothing.com/t/categories/theset/accessoire-sets

Das Gehör: Der Ton macht die Musik. Die Stimmung von Menschen, und damit auch von den Gästen, lässt sich positiv beeinflussen, indem gezielt audiovisuelle Reize eingesetzt werden. Die passende Musik also nicht vergessen!

Der Geruch: Ein betörender Nebeneffekt. 
Aromatische Gewürze für das Gericht, ein Spritzer Parfüm auf das Einstecktuch oder ein Drink, mit den passenden Aromen – mit Düften lässt sich spielen und die Stimmung heben.

Das Gefühl: Deine Gäste sind deine Familie. 
Damit der Abend ein voller Erfolg wird, muss auch das Verhältnis von Gästen zur Raumgröße stimmen. Körperkontakt sollte ohne lange Laufwege möglich sein und es sollte immer genug Platz sein, um gemeinsam mit einem Glas Glenfiddich anzustoßen. Slàinte Mhath!

Alle Kreationen der Experten sind unter folgendem Link zu finden: www.glenfiddich.com/de/entdecken/the-perfect-taste/

The Perfect Taste


Heute stellen wir eine zweite Kreation des Glenfiddich Expertenteams vor: Karamellisierte Apfelringe in Kombination mit der „Sweet Love“ Gewürzmischung für den „Glenfiddich Speyfir(e)“. Zusammen mit Markus Heinze entwickelte Florian Falk, Mitbegründer der „Gewürzmanufaktur Just Spices“, diesen einzigartigen Drink. Basis hierfür ist der Glenfiddich Signature Malt 12 Year Old. Der beliebteste und weltweit meistausgezeichnete schottische Single Malt überzeugt mit seinem unverwechselbar frischen Duft nach Birne und Eichenholz sowie durch einen feinen Hauch von Torf und Pinie. Inspiriert zu dieser Kreation wurden die Experten durch den Trip nach Edinburgh. Bei einem Besuch im Restaurant Timberyard probierten sie einen außergewöhnlichen Apfel-Tannen-Saft, so entstand die gemeinsame Idee. Gemixt mit dem Apfelsaft, der mit Tannensprossen veredelt wurde, ist der Glenfiddich Speyfir(e) ein erfrischender und außergewöhnlicher Drink. „Abgerundet wird das Getränk mit karamellisierten Apfelringen, diese sind zubereitet mit originalem Glenfiddich Malz und unserer „Sweet Love“ Gewürzmischung von Just Spices„, so Florian Falk. Mandeln geben der Mischung eine leichte Nussigkeit, Zimt, Orangen- und Zitronenschale sorgen für eine orientalisch-frische Note und Ringelblumenblüten für einen verführerischen Duft. Der Name des Drinks „Speyfir(e)“ ist ebenfalls Programm: „Spey“ steht für die Glenfiddich Region Speyside und „fir(e)“ für das Tannenaroma (fir).

„Das Spannende an dem Projekt war es zu sehen, wie das Zusammenspiel vom eigentlichen Whisky-Genuss und der Umgebung funktioniert und wie all das Einfluss auf den perfekten Genussmoment nimmt“, erinnert sich Florian Falk. „Bei dem Drink habe ich mich auf den Glenfiddich 12 Year Old fokussiert. Seine fruchtige Birnennote und dezente Eichennote verschmelzen ideal mit dem Malz und Tannenaroma des Glenfiddich Speyfir(e)s.“

Die ausführlichen Rezepte und die weiteren Kreationen der Experten sind unter folgendem Link zu finden: www.glenfiddich.com/de/entdecken/the-perfect-taste/.

The Perfect Taste


Ein entspannter Feierabend-Drink, ein gemütliches Essen mit Freunden oder ein extravagantes Date mit dem Partner — für jeden bedeutet Genuss etwas anderes. Aus diesem Grund haben sich fünf Experten — Markus Heinze (Glenfiddich Markenbotschafter und Whisky-Experte), Onur Elci (einer der Macher von Kitchen Guerilla), Florian Falk (Geschäftsführer Just Spices), Kevin Fehling (jüngster 3-Sterne Koch Deutschlands und Inhaber des Restaurants „The Table“) und Tim-Ole Mundt (Geschäftsführer Gentleman´s Agreement) – auf die Suche nach dem perfekten Genussmoment nach Schottland begeben. Wie einst William Grant mit dem Bau der Glenfiddich Distillery in Dufftown, beschritten sie mutig neue Wege, um ihren „The Perfect Taste“ zu definieren. Ihre einzigartigen Kreationen setzen Glenfiddich Single Malt Whisky auf individuelle Art in Szene.

Auf den Spuren des Gründervaters waren die Ziele hoch gesteckt – nichts weniger als den perfekten Genussmoment wollte das Expertenteam kreieren. Eine Reise nach Schottland, zu den Wurzeln der Whiskyherstellung von Glenfiddich, stand am Anfang des mutigen Abenteuers. Wie bereits damals William Grant, wollten die fünf Experten etwas Neues, Individuelles und Erstklassiges entwickeln. Während der Reise erhielten sie viel Inspiration und Einblicke hinter die Kulissen des erfolgreichen Familienunternehmens. Dank Mitarbeitern wie Malt Master Brian Kinsman oder Familienmitgliedern wie Peter Gordon (direkter Nachfahre von William Grant aus 5. Generation) blieben den Experten keine Türen verschlossen. All diese Eindrücke flossen in die Kreation ihres „The Perfect Taste“.

Markus Heinze (Glenfiddich Markenbotschafter und Whisky-Experte) entwickelte für „The Perfect Taste” einen einzigartigen Drink, den „Glenfiddich Bàrdachd“: „Der Glenfiddich Small Batch Reserve 18 Year Old bildet die Basis des Drinks. Mit seinen Noten von Eichenholz, Apfel und Zimt ist er für mich der eleganteste Whisky der Glenfiddich Range. Mit ihm kann ich mich entspannen. Mein Drink umschmeichelt seine Aromen, ohne dabei seinen eigentlichen Charakter zu überdecken. So bleiben Noten wie Eichenholz, Apfel und Zimt sowie sein vollmundiger Geschmack nach edlen, getrockneten Früchten, kandierten Zitrusschalen und Datteln bestehen“, berichtet Markus Heinze. Der „Glenfiddich Bàrdachd“ ist wahrlich ein Gedicht, das zeigt sich bereits im Namen – denn „Bàrdachd“ ist gälisch und bedeutet „Gedicht“. Die Basis dieses Drinks ist ein klassischer Rusty Nail, der ursprünglich aus Whisky und Drambuie Whisky Likör besteht. „Glenfiddich Bàrdachd“ wird nur noch mit einem klassischen Walnuss-Bitter verfeinert und perfekt auf die Aromen des Whiskys abgestimmt. Der für den Drink verwendete Drambuie wurde vorab mit Malve, Berberitzen und Vanille verfeinert. „Die Zeit in Schottland war unglaublich inspirierend und zeigte einmal mehr, wie vielseitig unser Glenfiddich Single Malt ist. Es war eine Erfahrung für’s Leben und der Anfang einer interessanten und abwechslungsreichen Reise mit dem Ziel, Genuss neu zu definieren“, so Markus Heinze.

Die ausführlichen Rezepte und die weiteren Kreationen der Experten sind unter folgendem Link zu finden: www.glenfiddich.com/de/entdecken/the-perfect-taste/

BOLD verlost ein Glenfiddich Genusspaket (eine Flasche des Single Malt Whiskys Glenfiddich Small Batch Reserve 18 Year Old mit Aromen von Eichenholz, Bratapfel und Zimt, passende Gläser, das Rezept für den Drink “Glenfiddich Bàrdachd” von Markus Heinze und die Schleife #71 Harry´s Edition von dem Mode-Label “Gentleman’s Agreement” aus Hamburg) unter den ersten Einsendern! Verratet uns einfach via eMail, was für Euch zu einem perfekten Genussmoment zählt? eMail an: ThePerfectTaste@bold-magazine.eu (Name, Anschrift, eMail-Adresse und Telefon-Nummer nicht vergessen). Teilnahme ab 18 Jahren!

WIN: UE MEGABOOM


BOLD THE MAGAZINE verlost gleich 3x die neue UE Megaboom aus der aktuellen Modestrecke in der Ausgabe 19 | 2015 (im Handel erhältlich). Der wasserdichte Lautsprecher ist auch ständiger Begleiter in den Koffern der BOLD Redaktion!

Mit Deiner Musik von Deiner Playlist, machst Du aus jedem Hotel Dein Zuhause. Die neue Megaboom ist ein kleines Basswunder und bietet einen ausgewogenen 360°-Klang. Empfehlenswert ist die Kopplung von 2 Geräten um einen Stereoklang zu erzeugen. Alles lässt sich einfach und schnell über die App steuern. Die Bluethoos-Reichweite der Geräte misst 30Meter und die Akkulaufzeit beträgt 20 Stunden. Genug Raum und Zeit also, um das kleine Klangwunder zu genießen. Mach’s also wie unser BOLD-Model: leg Dir Deine Lieblingsmusik auf und genieße das Leben! Link: www.ultimateears.com/de-de/megaboom

Schicke uns eine Email mit vollständigem Namen und Deiner Adresse an win.uemegaboom@bold-magazine.eu. Viel Glück.

VISUAL LEADER


Aufregende Fotos, herausragende Magazinbeiträge, innovative Websites und Werbekampagnen – das Beste, was in den letzten zwölf Monaten in deutschen Zeitschriften, Zeitungen und Online-Medien publiziert wurde: Zum 13. Mal sind 2015 im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg die Nominierten und Gewinner der LeadAwards in der Ausstellung VisualLeader zu sehen. Die Ausstellung spiegelt die aktuellen Themen des Weltgeschehens wider: Eindrucksvolle Reportagen über das globale Flüchtlingsdrama, bewegende Bilder von den Krisenherden rund um den Globus, aber auch die freudige Euphorie bei Großereignissen wie der Fußball-WM oder dem Mauerfalljubiläum berühren den Betrachter. „Selten war so viel Emotion in den Bildwelten wie diesmal“, konstatiert der Jury-Vorsitzende Markus Peichl.

Als Beispiel das Foto „Hooligans“: Der russische Fotograf Andrew Lubimov dokumentiert für das Vice Magazin das Leben der Ukrainischen Hooligan-Gruppen, von denen sich dutzende unabhängig von ihren Fußballclubs organisieren. Hemmungslose Gewalt und Brutalität gepaart mit Perspektivlosigkeit sind der Alltag der Jugendbewegung des krisengeschüttelten Landes. Lubimov, geboren 1985, brauchte vier Monate um die Akzeptanz der Mitglieder der Hooligan-Gruppen zu gewinnen und er hat sie sechs Monate mit der Kamera begleitet. Und das Foto „Freiheit oder Tod“: Der 1979 geborene französische Dokumentarfotograf Olivier Jobard begleitete afghanischen Flüchtlinge bei ihrer lebensgefährlichen Reise nach Europa. Ihm gelang es, den bangen und entscheidenden letzten Moment vor dem Erreichen der griechischen Küste einzufangen. Olivier Jobard wurde international ausgestellt und hat zahlreiche Preise gewonnen, u.a. bereits zweimal im Rahmen der World Press Photo Awards.

Die Kreativität und Güte der Medienproduktion des 2015er Jahrgangs führt die Ausstellung auf rund 1.000 qm eindrucksvoll vor Augen. Als Zeichen für die besondere Qualität kann auch der zunehmende Anteil an bekannten Fotokünstlern und Illustratoren in Magazinen und Zeitungen gewertet werden, unter ihnen Roger Ballen, Thomas Demand, Roni Horn, Richard Prince, Cindy Sherman, Collier Schorr und Thomas Struth.
Die Ausstellung lädt zum entspannten Spazieren und erstaunten Entdecken durch eine Vielzahl visueller Ereignisse und kreativer Ideen ein.

VISUAL LEADER 2015 – DAS BESTE AUS ZEITSCHRIFTEN UND INTERNET – DIE AUSSTELLUNG ZU DEN LEAD AWARDS ist bis zum 9. NOVEMBER 2015 in den DEICHTORHALLEN / im HAUS DER PHOTOGRAPHIE zu sehen.

HAUS DER PHOTOGRAPHIE, Deichtorstraße 1-2, 20095 Hamburg

Link: http://www.deichtorhallen.de/

Fotos: Außenansicht der Halle für aktuelle Kunst / Haus der Photographie; Andrew Lubimov, Hooligans. Erschienen in Vice Nr. 9/2014. Nominiert in der Kategorie Reportagefotografie des Jahres. © Andrew Lubimov; Tao Liu, o.T. Erschienen in Noah Nr. 2/2014. Nominiert in der Kategorie Reportagefotografie des Jahres. © Tao Liu; Oliver Jobard, 2013. Freiheit oder Tod. Erschienen in GEO Nr. 5/2014. Nominiert in der Kategorie Fotografie des Jahres. © Oliver Jobard

Farbdynamik


Das MAC Museum Art & Cars in Singen zeigt aktuell die Verbindung von Automobilen und Kunst in ihrer reinsten Form. Im Erdgeschoss des geschwungenen Museumsbaus stehen Fahrzeuge aus der BMW Art Car Collection, die unter anderem von Roy Lichtenstein, Jeff Koons und Andy Warhol gestaltet wurden. Im Obergeschoss greifen die Werke von Herbert Vogt das Thema Bewegung in vielen Facetten wieder auf. Der 1918 in der Oberlausitz geborene Maler wurde bereits in jungen Jahren als Wunderkind gehandelt. Später prägte Vogt am Internat in Salem als Kunsterzieher Generationen. Die Ausstellung „Bewegte Farbe“ mit den BMW Art Cars und Werken von Herbert Vogt ist bis zum 1. Mai 2016 im MAC Museum Art & Cars zu sehen. Link: www.museum-art-cars.de

100 Jahre Leica Fotografie


Im Fotografie Forum Frankfurt sowie im Haus der Photographie in Hamburg hat die spektakuläre Ausstellung „Augen Auf! 100 Jahre Leica Fotografie“ mit insgesamt 70.000 Besuchern bereits Rekorde aufgestellt. Nun ist das erfolgreiche und gefeierte Format vom noch bis zum 1. November 2015 im C/O Berlin zu sehen.

Die Ausstellung zum 100-jährigen Jubiläum der Leica Fotografie zeigt kunst- und kulturgeschichtlich bedeutsame Augenblicke des letzten Jahrhunderts. Im Fokus steht dabei der revolutionäre Umbruch durch eine technische Innovation – die handliche „Leica“. Die Kleinbildkamera sorgte nicht nur für Wandel und Fortschritt im Bereich der Fotografie, sondern auch für einen erheblichen gesellschaftlichen Umschwung: Bilder, die sich ins kollektive Gedächtnis gebrannt haben, sind ab den 1920er Jahren größtenteils mit der „Leica“ („Leitz-Camera“) geschossen worden und haben so das Zeitgeschehen eindrucksvoll dokumentiert. Auf diese Weise hat Leica das fotografische Sehen seit damals bis heute maßgeblich geprägt und verändert.

In der Ausstellung präsentiert C/O Berlin Arbeiten von international renommierten Leica Fotografen wie Alexander Rodtschenko, Henri Cartier-Bresson, Ro­bert Capa, Christer Strömholm, Robert Frank, Bruce Da­vidson, William Klein, F.C. Gundlach, Fred Herzog, Barbara Klemm, Robert Lebeck, William Eggleston, René Burri, Thomas Hoepker, Bruce Gilden und vielen weiteren. Ergänzt werden die Exponate durch dokumentarisches Material, historische Kameramodelle und Prototypen sowie Publikationen aus dem Firmenarchiv der Leica Camera AG. Links: www.leica-camera.com, www.co-berlin.org

© Bildnachweis: „Leica Ausstellung Augen Auf!“, Bild oben: 1995, Jeff Mermelstein „Sidewalk“, Bild Mitte: 1945, Alfred Eisenstaedt „VJ Day „

MAIKE FREESS


Von blinder Gewissheit – so lautet der geheimnisvolle und vielversprechende Titel der Ausstellung. Ausgangspunkt der Arbeiten von Maike Freess ist der Mensch in seiner unvollkommenen, begrenzten und instabilen Natur. Sein Verhältnis zu sich, zu seiner Umgebung, zu anderen Menschen. Indem sie „psychologische Räume“ entwirft, analysiert die Berliner Künstlerin (geb. 1965) Verhaltensmuster, Rituale, gesellschaftliche Normen und Zwänge.

In der Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen setzt Maike Freess die unterschiedlichsten Medien ein: Zeichnung, Fotografie, Videoinstallation und Skulptur. Die Ausstellung in der Von der Heydt – Kunsthalle ermöglicht nun erstmals, ihr faszinierendes Werk in seiner formalen Gegensätzlichkeit und in einem umfangreichen Zusammenhang zu sehen. Das Wechselspiel der Kunstgattungen zeigt die Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Zentrales Motiv ist die menschliche Figur, oft eingebettet in einen rätselhaften, manchmal alptraumhaften Zusammenhang.

Bei den großformatigen und präzise durchgearbeiteten Zeichnungen dominieren das Kopfportrait und die Ganzfigurenabbildung. In den Fotografien inszeniert sich die Künstlerin in irreal erscheinenden Situationen gerne selbst, das Selbstbildnis verliert an Eindeutigkeit und gewinnt dabei eine faszinierende Vieldeutigkeit. Die mit Slowmotion vorüberziehenden Videosequenzen haben eine besondere suggestive, ja hypnotisierende Wirkung: Die menschlichen Konstellationen in ihnen erzählen vom Scheitern der Kommunikation, von Isolation und Ohnmacht in einer den physischen Kontakt oft meidenden und sich dafür immer stärker inszenierenden Welt.

Die Ausstellung MAIKE FREESS. VON BLINDER GEWISSHEIT ist bis zum 03. Januar 2016 zu sehen.

Von der Heydt-Kunsthalle, Geschwister Scholl Platz 4-6, 42275 Wuppertal

Link: www.von-der-heydt-kunsthalle.de

Fotos: Maike Freess, Insomnia 2 – Geteert / Gefedert, 2004, Lambda Farbfotografie, 180 x 90 cm, Privatsammlung Berlin; Das Blaue vom Himmel, 2011, Skulptur, verschiedene Materialien, 155 x 166 x 90 cm (Foto: BOLD); Videoprojektion: Hermetics, 2015, 3-Kanal-Videoprojektion. 12:00 min/loop, Ton; Insomnia 3 – Le Dîner, 2004; Farbfotografie, 122 x 139 cm (Foto: BOLD)

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