Monthly Archives: Jun 2016

PROVOKE – JAPAN PHOTOART


Die japanische Zeitschrift Provoke erschien 1968 bis 1969, ist weltweit Kult und gilt heute als eine der wichtigsten fotografischen Publikationen des 20. Jahrhunderts. In ihren drei Ausgaben fanden die besten Arbeiten aus der japanischen Fotografie der 1960er Jahre zusammen. Avantgarde und Lifestyle in einem faszinierenden Rückblick! Erstmals wird jetzt in Winterthur das gesamte Umfeld und der breite Einfluss der Zeitschrift als ein kollektives Projekt beleuchtet. Die umfassende Ausstellung verortet Provoke zwischen den politischen Bewegungen der 1960er und dem Aufblühen der Fotografie in ihrer Beziehung zur japanischen Performance-Kunst während der frühen 1970er Jahre.

Mit Arbeiten von Nobuyoshi Araki, Eikō Hosoe, Kazuo Kitai, Daidō Moriyama, Takuma Nakahira, Shōmei Tōmatsu und vielen anderen, geht die Ausstellung künstlerischen Provokationen nach und zeigt dabei nicht nur die Proteststimmung, sondern auch die performativen Seiten der japanischen Fotografie. Die Ausstellung wurde kuratiert vom Fotomuseum in Zusammenarbeit mit der Albertina, Wien; LE BAL, Paris; und The Art Institute of Chicago. PROVOKE: ZWISCHEN PROTEST UND PERFORMANCE – FOTOGRAFIE IN JAPAN 1960–1975, Fotomuseum Winterthur, Grüzenstrasse 44 + 45, CH-8400 Winterthur. Bis zum 28. August 2016 anzusehen. Link: www.fotomuseum.ch

Fotos / Bildnachweise: Shōmei Tōmatsu, Chi to bara (Blut und Rose), 1969 © Shōmei Tōmatsu, Estate / Galerie Priska Pasquer; Anonym, Proteste gegen den Bau des Narita-Flughafens, um 1969. Courtesy, The Art Institute of Chicago; Yutaka Takanashi, Beatles, Marunouchi Shōchiku, Chiyoda-ku, 1965, © Yutaka Takanashi / Taka Ishii Gallery; Eikō Hosoe, Kamaitachi #31, 1968 © Eikō Hosoe

UNCENSORED PHOTOGRAPHS


In der Metropole Brüssel, in den Königlichen Museen der Schönen Künste von Belgien, öffnete eine aufsehenerregende Fotoausstellung ihre Tore. Andres Serrano ist ein international bekannter Fotokünstler, dessen Arbeiten zugleich begeistern und irritieren können. Er kann aufwühlen und provozieren. Good Taste und Bad Taste liegen hier auf den ersten Blick nahe beieinander. Die großformatigen und technisch perfekten Fotoprints beinhalten beim näheren Hinsehen oft einen hintergründigen Aspekt, der nicht selten den unvorbereiteten Betrachter schockieren kann. Serranos Werke konfrontieren mit einer im Mindesten verstörenden Realität und zwingen oft zur Reflexion über das Dargestellte.

Über 150, zu Teil sehr großformatige Arbeiten, warten auf eingehende Betrachtung. Im Eingangsbereich zur Ausstellung wird die Serie des Künstlers gezeigt, die in den Straßen von Brüssel entstanden ist: „Denizens of Brussels“. Das sind ausdrucksstarke, großformatige Portraits der Obdachlosen der Stadt in ihrer aktuellen Lebensweltwirklichkeit. Serrano, am 15. August 1950 in New York City geboren, studierte von 1967 bis 1969 an der Brooklyn Museum of Art School, er lebt und arbeitet in New York. Die Ausstellung ANDRES SERRANO – uncensored photographs ist in der Metropole Brüssel in den Königlichen Museen der Schönen Künste von Belgien bis zum 21. August 2016 anzusehen. Link: www.fine-arts-museum.be  Mehr dazu in Heftausgabe # 23 BOLD THE MAGAZINE.

Fotos / Bildnachweise: Pieta, 1985, Cibachrome, silicone, plexiglas, wood frame, 82.6 × 114.3 cm, © Andres Serrano, Courtesy Galerie Nathalie Obadia Paris/Brussels; Camelia, 2015, © Andres Serrano, Royal Museums of Fine Arts of Belgium, DENIZENS OF BRUSSELS SERIES; Omar Berradi, 2015, © Andres Serrano, Royal Museums of Fine Arts of Belgium, DENIZENS OF BRUSSELS SERIES; 2013, © Andres Serrano, Courtesy Galerie Nathalie Obadia Paris/Brussels, SIGNS OF TIME SERIES

Berliner Brandstifter


Der Urgroßvater des Brandstifter-Gründers Vincent Honrodt leitete eine Zuckerrüben-Fabrik in der Nähe Berlins und lud Familie und Freunde gern zu Selbstgebranntem in seinen Garten ein. An den Duft wilder Berliner Stadtgärten erinnern nun unter anderem wilde Rose, Holunder, Veilchenwurzel, schwarze Johannisbeere und Kornblume. Der Berliner Brandstifter Vodka wartet neben seiner dezent floralen und fruchtigen Note mit der für die Marke typischen besonderen Milde auf. Und dies bei einem höheren Volumenprozentsatz von 43.3 % Vol.

Die „Essenz Berlins“ verdankt dies dem besonders aufwendigen Herstellungsverfahren und der hohen Qualität der Ausgangsingredienzien. Der Berliner Brandstifter Vodka wird in kleinen Editionen à 999 Flaschen in Berlin per Hand abgefüllt und nummeriert. Die Blüten und Botanicals werden vom Berliner Bauernhof Speisegut angebaut und per Hand geerntet. Jede Abfüllung des Berlin Vodka ruht mehrere Wochen in einem 700 Liter Edelstahl-Fass, wodurch die feinen Aromen Zeit bekommen, sich optimal zu entfalten. Link: www.berlinerbrandstifter.com

Le Locle Regulateur


In einer beschleunigten Zeit, in der immer und überall betont wird, dass jede Sekunde zählt, ist eine Regulator-Uhr etwas ganz Besonderes und eine Reminiszenz an die frühe Uhrmacherei, in der Präzision noch in Minuten gemessen wurde. Regulatoren waren elementarer Bestandteil jeder Uhrmacher-Werkstatt – exakt laufende Stand- oder Wanduhren mit überlangem, das Zifferblatt beherrschendem Minuten- und dezentral angeordnetem Stundenzeiger, die als Referenz für die genaue Einstellung der gefertigten Zeitmesser dienten.

Die neue Tissot Le Locle Regulateur greift diese Historie auf und verleiht ihr einen zeitlos eleganten Auftritt. Auf dem klar strukturierten Zifferblatt unter Saphirglas sticht sofort der bis fast an den inneren Gehäuserand reichende Minutenzeiger ins Auge, während sich die Hilfszifferblätter für die Stunden und Sekunden bei 12 beziehungsweise 6 Uhr befinden. Der reich verzierte Sichtboden gewährt einen Blick auf das im 39,3 Millimeter messenden Edelstahlgehäuse liegende Automatikwerk. Die Tissot Le Locle Regulateur ist in verschiedenen Ausführungen mit Leder- oder Edelstahlarmband erhältlich und ein zuverlässiger Begleiter – Minute für Minute. Link: www.tissotwatches.com

OLAF BREUNING


Im Zentrum der Ausstellung steht die mehrere Kubikmeter umfassende und tonnenschwere „Sand Sculpture“ in Form einer Sphinx, wie sie Olaf Breuning 2008 für die Art Basel in Miami Beach installierte. Der Künstler ist bekannt für seine eindrücklichen Bildwelten und ironischen Betrachtungen unserer medial geprägten Wirklichkeit. Seine Fotografien, Videos, Zeichnungen und Installationen bedienen sich einer kollektiven Bildsprache und bilden eine ironische Melange aus Zeichen der Pop- und Medienwelt und Ikonen der Hochkultur. Zwischen Humor und schmerzlichem Ernst führen sie Konsumverhalten, westliche Stereotype und Geschlechterklischees vor Augen. Ein Spannungsfeld zwischen Kunst und Kitsch, Realität und Täuschung, Authentizität und Künstlichkeit, entsteht. Das NRW-Forum Düsseldorf widmet dem in der Schweiz geborenen und in New York lebenden Künstler auf über 600 Quadratmetern die bisher größte Retrospektive mit allen wichtigen Werkzyklen der vergangenen fünfzehn Jahre.

Für die großformatigen Farbfotografien der Serie „Art Freaks“ (2011) bemalte Olaf Breuning die Haut von Models und verwandelte sie in Gemälde von Pablo Picasso, Francis Bacon, Edvard Munch oder Jackson Pollock. Die Art Freaks stehen mit unbehaglichem Blick in Reih und Glied, verweisend auf einen historischen Bilderkanon und verhandeln an ihren exponierten Körpern das Verhältnis von High und Low. Die neue Serie „The Life“ (2015) zeigt Menschen umgeben von den Gegenständen und Symbolen eines ganz normalen Lebens in einer westlichen Medien- und Konsumgesellschaft. Bunte, süße und klebrige Materialien, ironische Cartoon-Sprechblasen, absurde Gesten und Posen, die großformatigen Fotocollagen sind humorvolle Betrachtungen eines Wahnsinns, den wir Realität nennen. OLAF BREUNING. DER WAHNSINN, DEN WIR REALITÄT NENNEN. Eröffnung am 10. Juni, zu sehen bis 21. August 2016. Link: www.nrw-forum.de

Fotos / Bildnachweise: Olaf Breuning, Sand Sculpture, 2008, Sagamore Hotel, Art Basel Miami; Olaf Breuning, Life II, 2015, Photo / Courtesy Olaf Breuning / Metro Pictures; Olaf Breuning, The Artfreaks, „Pablo“, 2011, Courtesy Olaf Breuning / Metro Pictures; Olaf Breuning, The Artfreaks, 2011, „Andy“, Courtesy Olaf Breuning / Metro Pictures

Save The Date


Das Kraftwerk Berlin-Mitte (Köpenicker Str. 70, 10179 Berlin) als Entertainment Hotspot, Austragungsort zahlreicher Veranstaltungen und Schauplatz der Fashionmesse Show and Order wird zur diesjährigen Berlin Fashion Week für viele Modefans zum ersten internationalen Trend-Preview Event öffnen. Erstmalig in diesem Jahr haben modeinteressierte Besucher im Rahmen der FASHION WEEK BERLIN 2016 am 28. Juni von 19.00 bis 23.00 Uhr die Möglichkeit Modetrends und Accessoires zu kaufen, die erst im Frühjahr/Sommer 2017 in den Einzelhandel kommen. Link: www.facebook.com/events/1627596234225773/

Vegane Pflegeprodukte


Vegane Küche oder vegane Kleidungsstücke kennen wir mittlerweile alle, manche sind davon begeistert und leben danach – und manche halten gar nichts davon. Für diejenigen, die aus Überzeugung Vegan leben, haben wir heute etwas tolles: Drei Frühmesner Vegane Kräuter Duschen.

Hanf Ginko: Die erlesenen Auszüge des Hanfs und Ginkgos mit dem Duft blühender Kräuter- und Blumenwiesen schenken entspannten Duschgenuss. Bio-Tenside sorgen für eine milde Reinigung und ein glattes und erholtes Hautgefühl. Der Hanf schützt die Haut vor dem Austrocknen und stellt die natürliche Hautbalance wieder her. Der Ginko unterstützt die Spannkraft der Haut und wirkt Zeichen der Hautalterung entgegen und das Safranextrakt sorgt für ein intensives Pflegeerlebnis.

Arnika Wacholder: Die Arnika- und Wacholderauszüge mit dem Duft kräuterreicher Bergweiden schenken erholenden Duschgenuss. Der milde Reinigungsschaum aus Bio-Tensiden pflegt die Haut besonders sanft. Die Arnika lindert Entzündungen und bringt gestresste Haut in ihr natürliches Gleichgewicht zurück. Der Wacholder fördert die Durchblutung der Haut und wirkt regenerativ. Das Safranextrakt wirkt antioxidativ und sorgt für ein glattes, gepflegtes Hautgefühl.

Zitronenmelisse Ingwer: Die Auszüge der wilden Zitronenmelisse und der exotischen Ingwerwurzel mit citrisch-frischem Duft schenken belebenden Duschgenuss. Die milden Reingungssubstanzen schützen die Haut vor dem Austrocknen. Die Zitronenmelisse wirkt beruhigend und hilft dabei, den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu bewahren.Der Ingwer wärmt und vitalisiert die Haut und belebt durch sein würziges Aroma Körper & Geist. Das Safranextrakt regt die Zellerneuerung der Haut an und sorgt für ein intensives Pflegeerlebnis.

Die Produkte von Frühmesner sind im Einzelhandel und in der Apotheke erhältlich und weitere Informationen auf: www.fruehmesner.de

Audi A5 Coupé


Vor wenigen Stunden präsentierte die Audi AG den neuen A5 Coupé und seinen sportlichen Bruder, den neuen S5 Coupé im Ingolstädter Firmensitz – BOLD war live dabei. Die Moderatorin Mirjam Weichselbraun Moderierte gelungen die mit Spannung erwartete Vorstellung der neuen Generation des eleganten Dynamikers. Der Vorstandsvorsitzende der Audi AG Rupert Stadler sprach in seiner Rede über die wachsende Gewichtung der Konnektivität zwischen Fahrzeug und Mobiltelefonen im Automobil und in der Erwartungshaltung der Käufergruppe. Eben genau in diesen Punkten soll „der Neue“ Vorreiter sein. Das Coupé verfügt über diverse integrierte Funktionen, vom synchronisierten Kalender bis hin zur eigenen SIM-Karte, welche innerhalb der EU volle Verbindung verspricht. Äußerlich verspricht das neue A5 Coupé noch mehr Design-Fokus auf die gegebene Sportlichkeit des Ingolstädters. Im Inneren spielen Haptik und Optik eine gewohnt zentrale Rolle und lassen den Kunden die den hohen Standarts des Unternehmens leicht erkennen – mehr noch strebt die Audi AG qualitativ im Interieure immer mehr in Richtung Oberklasse. Und es scheint zu gelingen. Link: www.audi.de

CONTEMPORARY ART RUHR


Am 3. Juni öffnet die contemporary art ruhr 2016 ihre Tore. Die außergewöhnliche Medienkunstmesse & Foto-Special auf Zollverein in Essen lädt ein mit über einhundert  Medienkünstlern aus aller Welt in die einzigartige Atmosphäre des preisgekrönten SANAA-Gebäudes. Zum zehnten Mal findet in diesem Jahr der fein abgestimmte Mix aus Kunstschau und Verkaufsmesse statt: Innovative Galerien, Kunstprojekte, Kunsthochschulen und C.A.R. – Talente präsentieren ihre interessantesten Arbeiten jenseits der klassischen Kunstsparten; von Fotografie, Videokunst, Installationen, Netzkunst, Klanginstallation und Lichtkunst bis hin zur Performanceart. Die experimentell ausgerichtete Medienkunstmesse hat sich, zusammen mit der innovativen Kunstmesse für alle Sparten der zeitgenössischen Kunst im Herbst, von einer Veranstaltung in einer Halle zur größten Kunstmesse in der Region entwickelt. Die C.A.R. ist die Messe für Entdecker, die neue Positionen in kommunikativer Atmosphäre vorstellt, mit einer offenen Ausstellungssituation rücken Kunst und Kommunikation in den Mittelpunkt.

Pure Entdeckerfreude an innovativen Inhalten und Kunst als Anlagewert: Die C.A.R. Medienkunstmesse bildet die Brücke zu Beidem. Das Konzept der C.A.R. ist ein harmonischer Dreiklang: 1. fair: mit gleichen Einstiegsbedingungen für die Teilnehmer. 2. minimalistisch: mit einem offenen und puristischen Erscheinungsbild. Und 3. pulsierend: mit immer wieder neuen Einblicken in aktuelle Strömungen der zeitgenössischen Kunst. Veranstalter ist die galerie/agentur 162 mit den Inhabern Silvia Sonnenschmidt & Thomas Volkmann. Über 3000 Aussteller haben seit 2006 an den Veranstaltungen teilgenommen. 10.000 Besucher kommen jährlich zu den beiden Veranstaltungen der C.A.R. nach Essen. Parallel zum Betrieb der Kunstmesse finden Sonderausstellungen, verschiedene Events, die C.A.R. – V.I.P.-Lounge im CASINO Zollverein, die C.A.R.-Video-Lounge, sowie ein umfangreiches Rahmen-Programm statt. Die Eröffnung findet statt am Freitag, 3. Juni ab 20 Uhr, an den Messetagen, Samstag, 4. und Sonntag, 5. Juni, ist die Kunstschau von 11 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Location: UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal A [Schacht XII], SANAA-Gebäude [A35], Gelsenkirchener Straße 209, 45309 Essen. Link: www.contemporaryartruhr.de

Fotos / Bildnachweise: Galerie Ricarda Fox: Horst Kistner, “Fisher´s Wife”, Giclée–Pigmentdruck auf HahnemühleMatt FineArtUltra Smooth. Druck mit lichtechten Pigmenten auf Papier höchster Qualität. 55cm/85cm, Aufl. 10; SANAA, Zollverein, Außenansicht, BOLD, H. G. Teiner; SANAA, Zollverein, C.A.R., Innenansicht, BOLD, H. G. Teiner; Galerie Klose: „Georg Pieron“, Jannis Markopoulos; Galerie Directors Lounge: Julia Murakami, „Exercises in Temperance“, 2016, Pigment print on Hahnemühle, Edition of 10 (+2 AP), 45 x 30 cm

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