Monthly Archives: Okt 2016

Weihnachtsbäckerei mit nutella


Weihnachten gehört zu den schönsten Zeiten des Jahres. Endlich liegt wieder der Duft von frischgebackenen Plätzchen und Stollen in der Luft. Für die Adventszeit hat sich nutella in diesem Jahr etwas Besonderes ausgedacht: Weihnachtlichen Backrezepten aus aller Welt verleiht die Nuss-Nougat-Creme eine charakteristische Note. Ab Ende Oktober kommt jedes 750-Gramm-Glas mit einem von vier Keksstempeln mit Weihnachtsmotiven im Deckel in den Handel. Alle Weihnachtsrezepte sind ab Mitte Oktober online unter www.nutella.de/weihnachten verfügbar.

Neben den Klassikern der deutschen Weihnachtsbackkunst, gibt nutella auch einen Einblick in viele ausgefallene und anspruchsvolle Rezepte. Sie stammen aus verschiedenen Ländern und liefern ebenso traditionelle wie außergewöhnliche Backinspirationen: Bûche de Noël und Croquembouche aus Frankreich, Churros mit nutella aus Spanien sowie Focaccine aus Italien. Insgesamt stehen über 40 verschiedene weihnachtliche Rezepte mit nutella zur Auswahl. Im Glasdeckel finden Fans zudem einen von insgesamt vier Keksstempeln mit weihnachtlichem Motiv.

Damit das Backen noch einfacher gelingt, verlost nutella zum Start der Weihnachtszeit gemeinsam mit BOLD zwei Modelle von „James the Wondermachine“ von SEVERIN im Wert von je 529,90 Euro. Mit dem Rühraufsatz gelingen Teige ohne große Anstrengung. Die vielseitige Küchenmaschine lässt selbst Backanfänger die schwierigsten Rezepte im Handumdrehen zubereiten. Doch James kann noch viel mehr als nur Backen. Mit seinen 11 Funktionen ist er ein kleiner Koch, der einem mit Rat und Tat in der Küche zur Seite steht. Einfach E-Mail an: nutella@bold-magazine.eu senden (Name und Adresse nicht vergessen) und Daumen drücken! Wer mag verrät uns auch sein liebstes nutella Weihnachtsrezept.

CONTEMPORARY ART RUHR


Ein fester Termin für Kunstenthusiasten und ein Tipp der BOLD – Redaktion: Die contemporary art ruhr, kurz die C.A.R., ist die innovative Kunstmesse im Herbst und findet mitten im Ruhrgebiet statt. Eine Kunstmesse mit leidenschaftlicher Seele und handfesten Angeboten auf dem spannenden Welterbeterrain der Zeche Zollverein. Mit ihrem Ausstellungskonzept des Open space, mit den sich den Besuchern und der Industriearchitektur weit öffnenden Ständen, steht die C.A.R. für offenen Austausch zwischen Besuchern, Künstlern und Ausstellern. Im zehnten Jahr der C.A.R. sind hier spannende Kunstwerke aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Zeichnung und Grafik, Installationen, Video und Performance zu entdecken.

Der Länderschwerpunkt mit zeitgenössischer Kunst aus Asien wird auch in diesem Jahr durch Galerien aus Südkorea vertreten Erstmalig sind Werke von vietnamesischen Künstlern auf der C.A.R. zu sehen, vertreten durch KayserTradeGalleries. Die Galerie Directors Lounge, Film-und Medienkunst-Plattform aus Berlin, stellt unter anderem die neuesten Arbeiten von Julia Murakami sowie ein exquisites Video-Programm in der C.A.R. Video-Lounge vor. Thomas Baumgärtel feiert am Stand der Galerie ART-ECK Solingen,  „30 Jahre Spraybanane“. Die C.A.R. – DIE INNOVATIVE KUNSTMESSE vom 28. bis zum 30. Oktober 2016. Am Freitag, 28. Oktober, findet die V.I.P.-Preview ab 18:00 Uhr statt, Offizielle Eröffnung & Vernissage ab 20:00 Uhr. BOLD-Special-Tipp: Der neue C.A.R. Super Saturday am 29.10. von 13 bis 17 Uhr mit limitierten Editionen, Unikaten und besonderen Kunstaktionen. Location: Hallen 5, 6, 8, 12 und SANAA-Gebäude auf dem Welterbe Zollverein, Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen. Mehr dazu im Heft BOLD THE MAGAZINE No.26. Link: www.contemporaryartruhr.de

Copyright und Bildnachweise: Galerie IMMAGIS – Fine Art Photography, München: Vincent Peters, Charlize Theron, New York 2008, Museum Archival Print, Format 88 x 100 cm, Lim. Ed. 7; Galerie Directors Lounge, Berlin: Julia Murakami, “Forgotten Memories of the Joyous Circus #2”, 2016, Pigment print on Hahnemühle Photo Rag, 33 x 50 cm, edition of 10 (+ 2 AP); SANAA – Gebäude, C.A.R. Opening, BOLD, H.G. Teiner, Galerie Ricarda Fox, Mülheim/ Ruhr: Horst Kistner, „bad manners“, 2016, Giclée – Pigmentdruck auf Hahnemühle Matt FineArt Ultra Smooth. Druck mit lichtechten Pigmenten auf Papier höchster Qualität. Auflage 10 + 2, print ca. 35 x 52 cm/ Passepartout 60/80 cm

FOTOREALISMUS


Ihre Motive fingen die US-Amerikanischen Fotorealisten der 1960er und 1970er Jahre mithilfe von Kameras ein und übertrugen diese Abbilder der Realität auf die Leinwand. Eine zweifache Verfremdung, die einen überrealistischen Eindruck erzielt. Von weitem erscheinen diese Bilder wie Fotografien, von nahem erkennt man die Malerei auf der Leinwand. Nach der POP-Art Andy Warhols und Roy Lichtensteins kamen die naturalistisch wirkenden Fotorealisten: Charles Bell, Chuck Close, Don Eddy, Richard Estes oder Ralph Goings. Auch sie widmeten sich dem schönen Schein des modernen Alltags, der überbordenden Konsumwelt  der USA und ihrer spiegelnden Welt der Oberflächen. Reflektierende Schaufenster und chromglänzende Autos gehörten zu den bevorzugten Motiven der Hyperrealisten, ebenso knallbunte Spielzeugtiere oder Ketchup-Flaschen im Schnellrestaurant: All diese Motive verbinden wir noch heute mit einem bilderbuchhaften American-Lifestyle. Dahinter steckt ein kunstvolles Verwirrspiel zwischen Abbildern und Realitäten.

Das Osthaus Museum Hagen zeigt 70, zum Teil großformatige Werke dieser Kunst und gibt einen umfassenden Überblick zur Entwicklung dieser Malerei. Drei Generationen von Fotorealisten werden vorgestellt mit Werken von 35 Künstlern. FOTOREALISMUS – 50 Jahre hyperrealistische Malerei. Location: OSTHAUS MUSEUM HAGEN, Museumsplatz 3, 58095 Hagen. Vom 16. Oktober 2016 bis 8. Januar 2017. Link: www.osthausmuseum.de

Credits and copyrights: Robert Gniewek; Rosie’s Diner #10; 2011; oil on canvas76 x 102 cm; Collection of Robert Mann, Florida; image © Robert Gniewek, Foto © Courtesy Louis K. Meisel Gallery, New York, Courtesy of Institute for Cultural Exchange, Tübingen 2016; Ralph Goings; America’s Favourite; 1989; oil on canvas76 x 89 cm; Collection of Susan P. and Louis K. Meisel, New York; image © Ralph Goings, Foto© Courtesy Louis K. Meisel Gallery, New York, Courtesy of Institute for Cultural Exchange, Tübingen 2016; Robert Bechtle; Alameda Chrysler; 1981; oil on linen122 x 175 cm; Courtesy of Louis K. Meisel Gallery, New York; image © Robert Bechtle, Foto © Courtesy Louis K. Meisel Gallery, New York, Courtesy of Institute for Cultural Exchange, Tübingen 2016

VINTAGE BEAUTY


Er war der Master of Beauty einer längst vergangenen Epoche: Der Berliner Photokünstler Karl Schenker (1886–1954). Wer um 1920 herum Rang und Namen hatte, ließ sich von ihm in seinem Atelier am Kurfürstendamm porträtieren. Bei keinem war man so schön, keiner konnte so meisterhaft retuschieren wie er. Wenn es damals schon Photoshop gegeben hätte, Schenker wäre wohl ein begeistert virtuoser Anwender gewesen. In der Ausstellung werden etwa 250 Werke präsentiert: Fotografische Porträts seinerzeit berühmter Frauen und Männer, Mode- und Wachsfigurenaufnahmen, von Schenker gestaltete Zeitschriftencover, eine großformatige Zeichnung, ein Gemälde, Starpostkarten und Zigarettensammelbildchen.

Angeregt von den massenhaft verbreiteten Fotografien der Stummfilmstars zeigt sich in Schenkers Werk ein wachsendes Medienbewusstsein. Seine Bilder halten uns die Anfänge einer Lust am Image vor Augen. Schauspielerinnen, Tänzerinnen und Frauen der Gesellschaft umhüllte er mit Tüll und Pelzen, bevor er sie ablichtete oder er malte den Pelz erst hinterher ins Bild. Große Aufmerksamkeit erzielten seine Puppenaufnahmen 2013, als Cindy Sherman sie auf der Biennale in Venedig zeigte. MASTER OF BEAUTY – KARL SCHENKERS MONDÄNE BILDWELTEN. MUSEUM LUDWIG, KÖLN. Bis 8. Januar 2017. Link: www.museum-ludwig.de

Fotos / Bildnachweise: Karl Schenker, Portrait of a Lady, around 1920, Museum Ludwig. Photo: Rheinisches Bildarchiv; Karl Schenker, Portrait of a Lady, around 1920, Museum Ludwig. Photo: Rheinisches Bildarchiv; Karl Schenker, Lotte Neumann, um 1920 (Starpostkarte), Museum Ludwig; Karl Schenker, Dorothy Knapp, um 1927 (Reproduktion, Original verschollen)

I AM YOU


C/O Berlin präsentiert aktuell die beachtenswerte Ausstellung des afroamerikanischen Fotografen Gordon Parks: „I Am You . Selected Works 1942 – 1978”. Parks Kamera war als Instrument gegen Unterdrückung, Rassismus, Gewalt und Ungleichheit im Einsatz. Seine Fotografien wirkten in die Realität zurück. Gordon Parks hat die Kamera als seine Wahl der Waffe bezeichnet und Zeit seines Lebens das Medium Fotografie in aufklärerischer Absicht genutzt, um die Schattenseiten des American Way of Life zu zeigen. Als wichtiger Chronist des Kampfes für Gleichberechtigung der Afroamerikaner behandelte er Themen wie Armut, Ausgrenzung und Unrecht, die bis heute kaum an Brisanz verloren haben.

Gordon Parks porträtierte mit Malcolm X, Martin Luther King Jr. und Muhammad Ali die Protagonisten des amerikanischen Civil Rights Movement. Ebenso berühmte Künstler wie Duke Ellington, Ingrid Bergmann und Alberto Giacometti. In den 1940er und 1950er Jahren fertigt er Modestrecken für Conde Nast und LIFE an. Zeitgleich hielt er die Segregation im amerikanischen Süden sowie die Unruhen der Jugendlichen in Harlem fotografisch fest. In Kooperation mit der Gordon Parks Foundation präsentiert die Ausstellung ca. 150 Fotografien mit Vintageprints, Kontaktbögen, Magazinen und Filmen und setzt das fotografische und das filmisches Werk in Bezug. Gordon Parks . I Am You . Selected Works 1942 – 1978. Bis 4. Dezember 2016. Location: C/O Berlin Foundation, Amerika Haus, Hardenbergstraße 22–24 . 10623 Berlin. Link: www.co-berlin.org

Credits: Photographs by Gordon Parks, Courtesy of and copyright: The Gordon Parks Foundation: Drugstore Cowboys, Turner Valley, Canada, 1945; Untitled, Watts, California, 1967; American Gothic, Washington, D.C.; Jeweled Cap, Malibu, California, 1958