Monthly Archives: Mrz 2017

COMTE IN LUZERN


Das Kunstmuseum Luzern zeigt „Claudia Comte – 10 Rooms, 40 Walls, 1059 m2“. Die Besucher erwartet demgemäß eine riesige Fülle an Kunstwerken, mit 40 Wandbildern, vielen Skulpturen und das alles in 10 Räumen. Mit expressiver Farbigkeit, feinsinniger Installation und perfekter Ausführung. Hier werden Skulptur, Gemälde und Wandmalerei zu raumgreifenden Installationen kombiniert und gesteigert. Claudia Comte setzt bevorzugt Raster und  Systeme ein, sie bezieht sich auf den Abstrakten Expressionismus, auf Op-Art, Pop-Art oder Konkrete Kunst. Vorbilder sind beispielsweise Bridget Riley oder Victor Vasarely. Comtes Malereien können Irritationen unseres Sehsinns auslösen, Augenflimmern ist keine Seltenheit. Die bemalten Museumswände kombiniert die Künstlerin mit einer neuen Serie von Gemälden in der Form von Kreisen, Halb- und Viertelkreisen sowie Dreiecken. Claudia Comtes Interesse gilt erkennbar oft der Pop-Kultur, den Comics und den Vergnügungsparks. Die Pop-Kultur inspiriert auch ihre Skulpturen, so schleift sie riesige Hasenohren aus Marmor oder entdeckt in Industriedesign verborgen die Formen von Dinosaurierknochen. Ausstellung: Claudia Comte – 10 Rooms, 40 Walls, 1059 m2. Bis 18. Juni 2017. Location: Kunstmuseum Luzern, Europaplatz 1, 6002 Luzern. Link: www.kunstmuseumluzern.ch

Image Credits: Bilder 1 bis 3: 10 Rooms, 40 Walls, 1059 m2, Ausstellungsansichten Kunstmuseum Luzern, Fotos: Gunnar Meier; Bild 4: Claudia Comte, Sculpture Object 41: Loony Toons, 2016, Ebenholz, Nussbaum und Curtains Lines (black and white pattern), 2017, courtesy of the artist and Privatsammlung Schweiz; Bild 5: Claudia Comte in ihrer Ausstellung 10 Rooms, 40 Walls, 1059 m2, Kunstmuseum Luzern, Foto: Gunnar Meier

Design mit Tiefgang


Ein charakterstarker Zeitmesser für jeden Augenblick: Junghans lanciert mit der FORM eine neue Uhrenlinie, die mit modernem Design in klassischer Uhrengestaltung zu überzeugen weiß. Die neue FORM A ist eine Uhr zum Entdecken. In der frontalen Ansicht präsentiert sie sich mit einem klaren Profil, in der Seitenansicht ergonomisch. Die bemerkenswerte Dreidimensionalität entsteht durch eine quadratisch geprägte Minuterie und die konkave Wölbung des Zifferblattes, das von einem kratzfesten Saphirglas geschützt wird. Schlicht und stilvoll ist bei den Modellen mit Stundenziffern auch die Kontrastkante des Lederbandes, das auf die Farben der Minuterie abgestimmt ist. Das automatische Werk, für das auch das A im Namen der Uhr steht, kann durch einen getönten Sichtboden entdeckt werden. Die FORM A ist ein Zeitmesser, der seinem Träger die Freiheit und Möglichkeit gibt, bei jedem Anlass einen gelungenen Auftritt zu haben. Link: www.junghans.de

Retro Charme


Besser kann eine Verbindung von Gestern und Heute nicht aussehen: Die Diamant Räder „Topas“ und „Topas Deluxe“ sind eine Hommage an das Diamant Erbe, als eine zeitgemäße Interpretation der Original-Entwürfe von 1912. Mit dem klassischen Design heben sie sich optisch reizvoll von der Masse ab und sind nicht nur aus nostalgischer Sicht ein echter Hingucker. Die Modellreihen „Topas“ und „Topas Deluxe“ stehen dabei für originelle, komfortable, alltagstaugliche Cityräder, die durch Langlebigkeit und Funktionalität überzeugen.

Der klassische Schwanenhalsrahmen, der die lange Tradition von Diamant verkörpert, die Starrgabel für ein niedriges Gesamtgewicht und die breiteren Schwalbe “Fat Frank” Reifen mit Pannenschutz runden das hochwertige Auftreten der Diamant Topas-Modelle ab. Erhältlich sind die Räder in den frühlingshaften Farben Steinpurpur, Lichtblau, Moreagrün und Stahlblau. Link: www.diamantrad.com

Uhr & Technologie


Samsung baut auf der diesjährigen Baselworld die Brücke zwischen klassischer Schweizer Uhrenkunst und innovativer Technologie. Im Rahmen der weltgrößten Schmuck- und Uhrenmesse werden drei Konzeptdesigns auf Basis der Gear S3, neue Armbänder sowie zusätzliche Farbvariationen vorgestellt.

Der in der Schweiz arbeitende Luxusuhren-Designer Yvan Arpa stellt drei auf der Gear S3 basierende Uhrenkonzepte vor. Das erste Exemplar sieht auf dem ersten Blick wie die Gear S3 aus, ist aber vielmehr eine traditionelle Uhr mit Schweizer Präzisionshandwerk hinsichtlich Ziffernblatt und Innenleben. Die zweite Uhr ist ein Update der Gear S3, die aber in der Verarbeitung noch einen draufsetzt. Das dritte Modell ist eine abgewandelte Taschenuhrversion der Gear S3. Die Kooperation mit Arpa demonstriert einen Meilenstein im Bestreben von Samsung, die traditionellen Grenzen des Uhrhandwerks zu verschieben und mit Innovationen weiter voranzutreiben.

“Eine Uhr ist mehr als nur ein Wächter der Zeit. Sie verkörpert auch den persönlichen Stil und die eigenen Interessen. Die Gear S3 hebt Zweckmäßigkeit, Stil und Innovation auf das nächste Level und ist gleichzeitig eine Hommage an das hochqualitative Uhrmacherhandwerk, wie wir es hier auf der Baselworld erleben können“, sagt Younghee Lee (Executive Vice President of Global Marketing, Mobile Communications Business bei Samsung Electronics) und Designer Yvan Arpa fügt hinzu: “Die Präsenz von Samsung auf der Baselworld ist ein Beweis für die fortwährende Verschmelzung der Technikwelt mit der Uhrmacherkunst. Samsung verpflichtet sich dabei, das hochqualitative Uhrmacherhandwerk in all seiner Vielfältigkeit weiter voranzutreiben und gleichzeitig das Erbe und die Evolution der Branche fortzuführen.“ Link: www.samsung.de

Real trendsetter


Dreißig Jahre Erfahrung, in der Herstellung hochwertiger Schuhe, wurden in der 1995 gegründeten „The ART Company“ vereint, um einer Berufung zu folgen: ungezwungene, jugendliche und fröhlich anmutende Schuhe zu kreieren – und Innovation als Grundprinzip der Entwicklung zu verstehen.

In den letzten Jahren wurden dabei mehrere Etappen durchlaufen, alle vollgepackt mit Träumen und Visionen, für den Schuh von morgen. Von Anfang an waren die Stiefel der ART Company ein voller Erfolg – die das Junge und Unkonventionelle des Unternehmens versinnbildlichten. Insbesondere in Frankreich, Deutschland, Holland, England, Italien und Spanien sind die außergewöhnlichen Schuhe der ART Company bis heute echte Trendsetter. BOLD folgte der Einladung nach Madrid, und schaute sich in der spanischen Hauptstadt exklusiv die neue Kollektion für den kommenden Herbst/Winter an. Link: www.the-art-company.com

Eine Besonderheit der Marke ist die regelmäßige Kooperation mit jungen, extravaganten Künstlern, Designern und Illustratoren: Für die kommende Saison konnte der progressive Fashion Designer David Delfin gewonnen werden, der in Spanien für seine urbanen Looks bekannt ist (www.davidelfin.com). Das Designerlabel 44 studio überzeugt mit starker Couture und wird ebenfalls in der kommenden Saison spannende ART Interpretationen liefern (www.44studio.es). Zudem verwirklichte Alberto Marcos Barbado, ein junger spanischer Illustrator, der sehr reduziert und grafisch arbeitet, seine Kunst auf den neuen Modellen der ART Company (albertomarcosdibujos.blogspot.de). Nicht zuletzt begeistert Moniquilla, hinter der sich die spanische Illustratorin und Textil-Designerin Monica Muñoz verbirgt, mit ihren Arbeiten für die ART Company. Ihre Werke sind farbenfroh und strahlen viel Lebensfreude aus, was nur ein Grund dafür war Muñoz für die neue Saison zu verpflichten (www.moniquilla.com).

AUTOMOBIL


Im Haus der Geschichte in der Bundesstadt Bonn ist in der aktuellen Sonderausstellung die Beziehung der Deutschen zu ihren Autos zu erkunden. Eine innige und emotionale Verbindung und ein Stück bedeutender Industrie- und Kulturgeschichte. Kaum ein zweites Industrieprodukt faszinierte die Menschen über so lange Zeit wie das Automobil. Es stand schon zu Beginn für Luxus, Individualität und Unabhängigkeit. In der Gegenwart kündigen sich die zukünftigen Entwicklungen an: In den Städten findet die Idee des Carsharings zunehmend Akzeptanz, die Entwicklung schadstoffarmer Elektroautos ist aktuell die große Herausforderung. Die immer smarter den Fahrer unterstützenden Assistenzsysteme bis hin zu autonom fahrenden Autos zeigen, wohin die Reise der technischen Entwicklung geht. Die Ausstellung wirft eine Blick zurück: Ausgewählte Fahrzeuge wie ein Mercedes 600 Pullman und der Kult-Manta aus der Actionkomödie „Manta, Manta“ mit Til Schweiger und Tina Ruland aus dem Jahr 1991, sind im Original ausgestellt. Viele weitere Objekte, Medienstationen, Plakate, Fotos und Dokumente machen die facettenreiche Geschichte des Autos sinnlich erfahrbar. Die Ausstellung umfasst insgesamt rund 800 Exponate. Ausstellung: „Geliebt.Gebraucht.Gehasst. Die Deutschen und ihre Autos.“ Bis 21. Januar 2018. Location: Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Museumsmeile, Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn. Link: www.hdg.de

Image Credits: In der Ausstellung: Originalauto aus dem Film „Manta Manta“, Foto: Haus der Geschichte, Bonn;  Plakat zum Film „Manta, Manta“, Foto: Haus der Geschichte/ Axel Thünker; Porschewerbung 1970er Jahre, © Porsche Archiv/ Foto: Haus der Geschichte/ Axel Thünker; VW-Werbung 1953, Foto: Haus der Geschichte/ Axel Thünker; Werbung für den P 50 Trabant aus dem Jahr 1958, Sammlung Peter Kirchberg

Globetrotters Darling


Uns hat es in die Natur verschlagen. Genauer genommen: ins Umland von Frankfurt am Main, das durch große Waldflächen mit nahezu unberührter Natur besticht. Rotwild und Wildschweinrotten sind hier heimisch und lassen sich hier auch gut beobachten. Wir sind mit dem neuen Amarok 4Motion, mit einem V6-TDI und vergrößertem Ausstattungsspektrum, unterwegs und stellen fest: Die Fahrt ist mehr ein entspanntes Touring über Stock und Stein und schlammig-verwässerten Waldwegen, denn der Amarok meistert nahezu jedes hiesige Terrain souverän.

Unser Tourguide gibt uns noch einen Satz mit auf den Weg: „Offroad bedeutet auch mal vorab den Weg abzulaufen, ruhig zu fahren. Also bitte höchste Konzentration, denn Hilfe ist meist weit entfernt.“ Mit von der Partie ist auch der von VW lizensierte Umrüster Seikel, der den Amarok 5cm höher legt, Spezialreifen aufzieht, Abgase über das Dach ableitet, den Motor präpariert und den Unterboden für Fahrten durch Gewässer und kantige Untergründe vorbereitet. Nach der Tour fühlt man das Adrenalin und übernimmt gern das überaus maskuline vom Amarok. BOLD sagt: Daumen hoch und auf zum nächsten Hindernis! Link: www.volkswagen-nutzfahrzeuge.de

New Audi RS 3


Fünfzylindermotoren haben bei Audi große Tradition. In den 1980er Jahren trieben sie den Erfolg der Marke im Motorsport und auf der Straße entscheidend voran. Nach jahrelanger Pause gaben sie 2009 ihr Comeback, als der 2.5 TFSI in den Audi TT RS einzog. 2011 folgte die erste Generation des RS 3 Sportback, 2013 der RS Q3 und 2015 die zweite Auflage des RS 3 Sportback.

Jetzt zeigt sich der RS 3 Sportback umfangreich modifiziert. Gesellschaft bekommt er von der neuen RS 3 Limousine, mit der die Marke ihr Angebot international ausweitet. Sie ist die erste kompakte Audi-Limousine mit dem RS-Label und zugleich die erste Audi-Limousine mit quer montiertem Fünfzylindermotor. Mit ihrem Hightech-Fahrwerk, dem neuen Fünfzylinder-Motor und geschärfter Optik fahren die Audi RS 3 Limousine und der Audi RS 3 Sportback an die Spitze ihrer Klasse. RS-spezifische Details im Innenraum und der unnachahmliche Sound des 2.5 TFSI komplettieren das emotionale Fahrerlebnis. Mehr zum RS 3, den wir im Oman getestet haben, gibt es in einer der nächsten BOLD-Ausgaben. Link: www.audi.de

SIBYLLE


Die Zeitschrift SIBYLLE war DAS Fashion Magazine in der DDR. Die „Zeitschrift für Mode und Kultur“. Neben den Beiträgen über Kunst, Architektur und Gesundheit stand die Fotografie ganz klar im Mittelpunkt: Die hervorragenden Fotografen und Fotografinnen der SIBYLLE legten für ihre Arbeit explizit künstlerische Maßstäbe an. Jetzt werden in der Kunsthalle Rostock Arbeiten von 13 Fotografen und Fotografinnen vorgestellt. Ergänzend dazu ist ein chronologischer Abriss der SIBYLLE-Ausgaben mit Reproduktionen von einzelnen Heften zu sehen, beginnend mit der ersten Ausgabe 1956 bis zum Jahr der politischen Wende. Im Erdgeschoss des Hauses werden bisher unveröffentlichte historische Filme von Modeschauen und einige Objekte aus dem Nachlass des Modeinstitutes der DDR gezeigt. Das schöne Rostock ist mehr als einen Besuch wert. SIBYLLE – DIE AUSSTELLUNG. Bis 17. April 2017. Location: Kunsthalle Rostock, Hamburger Str. 40, 18069 Rostock. BOLD – Tipp: Ein umfangreicher Katalog ist bei Hartmann Books erschienen. Link: www.kunsthallerostock.de

Image Credits: SIBYLLE 1980, Ausgabe 2, Seite 14, © Foto: Ute Mahler, © Reproduktionsfoto: Werner Mahler; SIBYLLE 1964, Ausgabe 1, Cover, © Foto: Roessler, © Reproduktionsfoto: Werner Mahler; SIBYLLE 1962, Ausgabe 4, Seite 38-39, © Foto: Fischer, © Reproduktionsfoto: Werner Mahler; SIBYLLE, 1975, Ausgabe 3, Seite 52-53, © Foto: Schaefer, © Reproduktionsfoto: Werner Mahler

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