Monthly Archives: Okt 2017

C.A.R. 2017


Ein pulsierendes Kunst-Wochenende erwartet die Besucher der heute eröffnenden Kunstmesse C.A.R. Die contemporary art ruhr ist eine Kunstmesse mit leidenschaftlicher Seele und handfesten Angeboten auf dem spannenden Welterbeterrain der Zeche Zollverein in Essen. Mit ihrem hervorragenden Ausstellungskonzept des Open space, mit den sich den Besuchern und der Industriearchitektur weit öffnenden Ständen, steht die C.A.R. für betont offenen Austausch zwischen Besuchern, Künstlern und Ausstellern. Im elften Jahr der C.A.R. sind hier wieder spannende Kunstwerke aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Zeichnung und Grafik, Installationen, Video und Performance zu entdecken. Eine Messe für Neugierige und Sammler zugleich. Galerien, Kunstprojekte und Künstler aus dem Rheinland, dem Ruhrgebiet und darüber hinaus, aus Polen, Belgien, Italien, Frankreich, der Schweiz und Israel erwarten Sie! Ein besonderer Tipp gilt dem C.A.R. Super Saturday: Am 28.10., von 13 bis 17 Uhr, gibt es speziell für diesen Tag geschaffene Angebote, z. B. sind Editionen und Unikate zu einem einmalig günstigen Preis zu erwerben, Kunstführungen und Künstlergespräche bieten weitere gute Gelegenheiten, in den Kunstmarkt einzusteigen. C.A.R. 2017 – Die innovative Kunstmesse. 27. Bis 29. Oktober 2017. Opening: Freitag, 27.10. – 20 Uhr. Location: Hallen 5, 6, 8, 12 und SANAA-Gebäude auf dem Welterbe Zollverein, Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen. Link: www.contemporaryartruhr.de

Image Credits: (Bilder 1 bis 4) Impressionen –  C.A.R. Herbst 2016, © BOLD THE MAGAZINE, H. G. Teiner

NIGHT AND DAY


In einer umfassenden Ausstellung zum künstlerischen Schaffen von Axel Hütte (*1951) zeigt das Museum Kunstpalast viele neue und erstmals öffentlich präsentierte Tag- und Nachtbilder des Fotografen aus mehr als zwanzig Jahren. Für seine Aufnahmen bereist der in Düsseldorf und Berlin lebende Fotograf alle Kontinente der Welt. Die Arbeiten des Fotografen laden zum entspannten Betrachten ein: Seine Aufnahme „Rheingau/Nebel“ beispielsweise weist Bezüge zu Landschaftsmalerei der Romantik auf und transportiert eine besondere Landschaftstimmung; sie vermittelt „eine andere Art des Daseins, eine des Schauens, ein in der Landschaft sein“. Ob Fotografien aus der afrikanischen Wüste, dem Regenwald Südamerikas, dem antarktischen Eismeer oder die Nachtaufnahmen illuminierter amerikanischer und asiatischer Megacities: Hüttes Aufnahmen bieten die Gelegenheit, inne zu halten und den Augenblick des Betrachtens bewusst wahrzunehmen. Ausstellung: AXEL HÜTTE. Night and Day. Laufzeit bis 14. Januar 2018. Location: Museum Kunstpalast, Ehrenhof 4-5, 40479 Düsseldorf. Link: www.smkp.de

Image Credits: (Bild 1) Axel Hütte, Rheingau/Nebel-2, Germany, 2009, Ditone Print, 115 x 145 cm, Courtesy Galerie Nikolaus Ruzicska, Salzburg © Axel Hütte; (Bild 2) Axel Hütte, Danum Valley-1, Borneo, 2008, Ditone Print, 225 x 155 cm, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf © Axel Hütte; (Bild 3) Axel Hütte, Kuala Lumpur-1, Malaysia, 2008, Duratrans-Print, 207 x 157 cm, Courtesy Galería Helga de Alvear, Madrid © Axel Hütte

CLAUDIA SCHIFFER


Sie war 17 Jahre jung als sie 1987 in einer Düsseldorfer Disco für die Modewelt entdeckt wurde. Kurz darauf erschien Claudia Schiffer schon auf dem Cover von ELLE. Ein Jahr danach lief sie für Chanel über den Laufsteg. Ein furioser Senkrechtstart, eine märchenhafte Traumkarriere. Blonde Haare, blaue Augen, sinnlicher Mund: Atemberaubend schön. Und natürlich „normal“ zugleich. Ebenso sehr diszipliniert und etwas unnahbar. Claudia Schiffer ist mit dem englischen Filmproduzenten Matthew Vaughn („Kingsman – The Secret Service“) verheiratet, hat drei Kinder und lebt in London. Die Ausstellung „Claudia Schiffer“ in Berlin umfasst 100 Fotografien und ist die bisher umfangreichste Ausstellung mit dem Supermodel. Mehr als 15 international renommierte Fotokünstler und -künstlerinnen präsentieren ihre Aufnahmen aus Fashion-Shootings, Portrait- und Aktsitzungen: Ellen von Unwerth, Miles Aldridge, Hans Feurer, Michel Comte, Camilla Akrans, Herb Ritts, Peter Lindbergh und Dominique Issermann. Zur Ausstellung erscheint der Fotoband „Claudia Schiffer“ im Prestel Verlag. Ausstellung: CLAUDIA SCHIFFER. Laufzeit bis 11. November 2017. Location: CWC GALLERY, Auguststraße 11–13, 10117 Berlin. Link: www.camerawork.de/de/cwc-gallery

Image Credits: (Bild 1) © ARTHUR ELGORT, CLAUDIA SCHIFFER ON HOOD, VALENTINO ADVERTISING CAMPAIGN, 1995; (Bild 2) © ELLEN VON UNWERTH, BIG IN AMERICA, CLAUDIA SCHIFFER, NASHVILLE, 1989; (Bild 3) © HERB RITTS, CLAUDIA SCHIFFER; (Bild 4) © GIOVANNI GASTEL, CLAUDIA SCHIFFER FOR DIOR, PARIS, 1989

FIKTIVA


Das zukunftsorientierte Multimedia-Festival verbindet Film- und Videokunst, Theater und Performances und ist eine Cross-Plattform für den intensiven Austausch der verschiedenen Kunstszenen. Motto in diesem Jahr: „Without imagination there is no art“. Ins Zentrum stellt das Festival die Frage nach den Grenzen von Realität und Fiktion im urbanen Raum. Die Düsseldorfer Altstadt in ihren historischen Bezirken und Gassen wird mit Performances, Installationen, Videokunst, Live-Musik bespielt. Der Rundgang, das Flanieren durch die Stadt, richtet den Fokus auf verborgene Bestandteile unserer Umgebung und lässt die vertraute Umwelt neu und spannend erleben. Der interaktive künstlerische Rundgang startet am NRW-Forum und führt über die Kunstakademie und das Filmkunstkino Cinema bis zum Filmmuseum. Festivalteilnehmer und zufällige Passanten werden Teil der Performance. Event: FIKTIVA – Medienkunstfestival. Laufzeit: Vom 5. bis 8. Oktober 2017. Locations: NRW-Forum Düsseldorf, Altstadt Düsseldorf, Cinema, Kunstakademie. Link: www.fiktiva.eu

Image Credits: (Bilder 1 bis 4) © Festival FIKTIVA

Das Leben einer Legende


Der Name Ferrari ist wohl jedem bekannt. Ob jung, alt, männlich oder weiblich. Man hat das Gefühl das ein Jeder von den knallroten Supersport-Fahrzeugen aus dem Norden Italiens zumindest einmal in seinem Leben gehört hat. Eine globale Markenbekanntheit die seinesgleichen sucht. Nun wird der 1947 von Enzo Ferrari (1898 – 1988), ursprünglich als Scuderia Ferrari, gegründete Rennsporthersteller 70 Jahre alt und unser erster Gedanke dazu ist: „erst 70“. Ein solcher Name wirkt scheinbar zeitlos und man denkt immer an ein weitaus längeres Bestehen, da aus dem Namen Ferrari über die Zeit hinweg fast schon eine Legende wurde. Mit zehn Jahren besucht Enzo Ferrari das erste Mal ein Autorennen und ist von Beginn an begeistert von den schnellen Flitzern. Als junger Mann versucht er für lange Zeit einen Arbeitsplatz bei Fiat in Turin zu ergattern. Erfolglos. Er arbeitet als Testfahrer für einen kleinen Betrieb in der selben Stadt, der sich auf die Fertigung der gefragten Torpedos spezialisiert hat. Ab 1919 wird er in Mailand Rennfahrer für C.M.N (Costruzioni Meccaniche Nazionali). 1920 ergattert er erstmals eine der begehrten Platzierungen in einem Alfa Romeo Tipo 40/60, was die Grundlage für seine spätere 20 Jahre währende Zusammenarbeit mit Alfa Romeo sein wird. 1929 gründet Enzo in Modena die Scuderia Ferrari. 1933 wird sein Rennstall offiziell von der Alfa Romeo Motorsportabteilung übernommen. Mit einer Zweitplatzierung beendet Enzo auf der Rennstrecke der „Tre Province“ am 9. August 1931 seine Karriere als Rennfahrer.

1939 verlässt Enzo Ferrari Alfa Romeo und gründet am 13. September die Scuderia Ferrari die Auto Avio Costruzioni. Bis zum Jahre 1947 zieht sich das Unternehmen in die Entwicklung zurück und konzentriert sich auf die Entwicklung eines Automobils, welches mit einem V12-Motor bestückt werden soll. Anfang März fährt er im selben Jahr erstmals ein Modell mit dem Namen 125 S auf den Strassen Italiens probe. Nur ein Jahr später beginnt die sturmhafte Eroberung des Motorsports mit der Erstplatzierung der Mille Miglia 1948, gefolgt von Le Mans 1949 und dem ersten Formel-1-Grand-Prix Sieg 1951. Nach dem unternehmerischen Einstieg von Fiat im Jahre 1979 vergibt Ferrari 50% der eigenen Anteile an den neuen Partner um so die Weiterentwicklung seines Unternehmens zu garantieren. Im Jahre 1987 präsentiert Enzo Ferrari voller stolz den F40, welches das letzte Fahrzeug sein wird, das vom Firmengründer selbst entwickelt wurde. Am 14. August 1988 verstirbt er im Alter von 90 Jahren. Ferrari ist heute in Amsterdam ansässig, beschäftigt über 3.000 Mitarbeiter mit einem Jahresumsatz über 3 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist aus dem Motorsport nicht wegzudenken und ist eine der erfolgreichsten Marken der Fiat Chrysler Automobiles. Aktuell begeistert der 2013 veröffentlichte La Ferrari, mit einer offenen Variante als Homage an den Gründungs-Geburtstag, ganze Heerscharen an Automobilliebhabern auf der ganzen Welt. 
Was würde wohl Enzo Ferrari zu den enormen Entwicklungen sagen? Wir denken, er wäre begeistert. Link: www.ferrari.com