Monthly Archives: Feb 2018

JUST PEOPLE!


Diese beeindruckenden Street-Fotografien sind die Ergebnisse eines meisterhaft beherrschten „Hit-and-Run“ Styles. Wahrhaft authentisch und voller unbändiger Dynamik. Der niederländische Street-Photographer Otto Snoek (*1966) zeigt seine Arbeiten in der Ausstellung JUST PEOPLE! im Rahmen des Düsseldorfer Photo Weekend 2018 in der d|d contemporary art gallery. Die Fotografien im Großformat entfalten in den architektonisch anregend gestalteten Räumen der Galerie ihre volle Wirkung. Spürbar wird die unaufdringliche Nähe des Fotografen zu den sozialen Szenen in denen er sich bewegt – das unvoreingenommene Staunen über die unterschiedlichen Menschen erreicht so unmittelbar die Betrachtenden der Fotokunstwerke. Der besondere Blick auf das Außergewöhnliche im Alltagsleben trifft auf den dramaturgisch gekonnt gewählten Bildausschnitt. Die eingefangene Szene lädt oft zum nachdenklichen Schmunzeln ein, die Ausstellung hinterlässt in jedem Fall ein anhaltendes inneres Lächeln. Otto Snoek eröffnet damit den Blick auf die unterschiedlichen Farben der multikulturellen Vielfalt in seiner Heimatstadt Rotterdam. Die Fotografien sind zwischen 1998 und 2017 entstanden. Ausstellung: JUST PEOPLE! Om en nabij. Laufzeit bis 8. März 2018. Location: d|d contemporary art gallery, Altestadt 13, 40213 Düsseldorf. Link: www.ddcontemp.de

Image Credits: (Bild 1)  De Deulen, aus der Serie „Rotterdam“ © Otto Snoek  (Bilder 2 – 5) Ausstellungsimpressionen, BOLD THE MAGAZINE, H.G. Teiner

L’ORÉAL PARIS kisses SO COSI


Seit 20 Jahren ist L’Oréal Paris offizieller Partner der Internationalen Filmfestspiele in Berlin. Zum Jubiläum der Berlinale-Partnerschaft bringt L’Oréal Paris gemeinsam mit dem Hamburger Trend-Label SO COSI eine Limited Edition A LITTLE LIPSTICK NEVER HURTS Kette raus. Die exklusive und auf 1200 Stück limitierte A LITTLE LIPSTICK NEVER HURTS Kette aus Sterlingsilber goldplattiert und mit Swarovski-Steinen besetzt, ist ab sofort für 49,00 Euro im Onlineshop von SO COSI vorbestellbar und ab dem 17. Februar erhältlich. Link: www.socosi.de

Die Beauty-Fans bekommen bis zum 24. Februar 2018 im L’Oréal Paris Pop-up Store in den Rosenhöfen am Hackeschen Markt in Berlin, die Statement-Kette ab einem Einkauf im Wert von 50,00 Euro als Geschenk dazu.

Liebe Beauty-Fans und Fashionistas aufgepasst: BOLD verlost drei „A LITTLE LIPSTICK NEVER HURTS“ Statement-Ketten unter den ersten Einsendern. Macht mit bei unserer Verlosung und beantwortet folgende Frage: warum soll diese filigrane Statement-Kette zukünftig Euren Hals schmücken? Gewinn-eMail an: Statement-Kette@bold-magazine.eu (Name, Anschrift, eMail-Adresse und Telefon-Nummer nicht vergessen). Viel Glück!

AMERICA! AMERICA!


Kunstwerke, die mit ihren Bildentwürfen das Image Amerikas weltweit geprägt haben, hier sind sie in einer Ausstellung in konzentrierter Form versammelt. Hier wird er in überhöhter Form sichtbar, der „American Dream“. In den Klischeebildern wird deutlich, wie sehr der amerikanische Traum mit emotional aufgeladenen Bildern und Symbolen verwoben ist. Werke wie Andy Warhols „Race Riot „(1964), Jeff Koons Skulptur „Bear and Policeman“ (1988) oder Jenny Holzers Leuchtschriftinstallation „Truisms“ (1994) kommentierten die amerikanische Realität, den „American Way of Life“, ihrer Zeit. Dabei wird das ambivalente Verhältnis von „Real“ und „Fake“ deutlich. Die Frage nach den „Alternative Facts“ steht im Raum. „Think“ ist in großen Lettern auf William N. Copleys Imaginary Flag for U.S.A. zu lesen – genau dort, wo sich auf der amerikanischen Flagge sonst die 50 Sterne der Bundesstaaten befinden. 1972, gegen Ende des Vietnamkriegs und zu Beginn des Watergate Skandals entstanden, ist diese subversive Flagge ein Gegenentwurf zum ideologisch verbrämten Patriotismus. Ausstellung: AMERICA! AMERICA! HOW REAL IS REAL? Bis 21. Mai 2018. Location: Museum Frieder Burda · Lichtentaler Allee 8b · 76530 Baden-Baden. Link: www.museum-frieder-burda.de

Image Credits: (Bild 1) William N. Copley, Imaginary Flag for U.S.A., 1972 © VG Bild-Kunst, 2017; (Bild 2) Cindy Sherman, Untitled Marilyn, 1982. Fotografie, Sammlung Lothar Schirmer, München © Cindy Sherman, 2017; (Bild 3) Museum Frieder Burda, Ausstellung „America! America!“, Foto: Volker Naumann

Aston Martin Vantage


Die Werkshallen der britischen Traditionsmarke Aston Martin haben in den 105 Jahren seit Firmengründung, 85.000 Neu-Fahrzeuge verlassen. Das hört sich erst einmal wenig an, bedenkt man aber das die hochqualifizierten Mitarbeiter fast alles per Hand produzieren und jedem Neuwagen 200 Stunden widmen (der Branchen-Durchschnitt liegt bei unter 50 Arbeitsstunden) – relativiert sich die Stückzahl ganz schnell. Jeder Schritt wird mit bedacht und Ruhe durchgeführt und erklärt schnell, warum diese Fahrzeuge solch enorme Qualität haben. „Alles was man sieht ist echt. Holzoberflächen sind aus Holz und verchromte Elemente aus Chrom …“, betont John Muirhead, der uns einen exklusiven Einblick in die heiligen Produktionsräume in Gaydon, circa zwei Stunden nord-westlich von London gewährt. Aston Martin ist hier seit 2003 ansässig.

Wir stehen inmitten einer historischen Reihe geparkter Fahrzeuge, die einem den Atem raubt. Hier ein DB5, bekannt durch den James Bond Klassiker „Goldfinger“ (1964) und dort ein DB9, ebenfalls bekannt aus der gleichnamigen Filmreihe. Das DB steht im Übrigen für die Initialen des langjährigen Eigentümers David Brown. Das Unternehmen befindet sich derzeit inmitten der größten Produktoffensive seiner Geschichte, wobei in sieben Jahren sieben neuen Produkte auf den Markt kommen und kommen werden. In 2019 wird Aston Martin zum Beispiel, erstmals in seiner Firmengeschichte, einen SUV präsentieren. Hierzu wird zur Zeit in Wales an einem brandneuen Werk gearbeitet, welches sich vorrangig auf die Produktion des SUV fokussieren wird.

Aktuell stehen wir aber vor dem neuen Aston Martin Vantage und seinem Bruder für die Rennstrecke, dem Vantage GTE. Das Strassenmodel präsentiert sich in gewohnter 2-Türen, 2-Passagier Version und verspricht durch seinen 4-Liter Twin-Turbo V8 einen Sprint auf 100 km/h in 3,5 Sekunden. Er ist der erste seiner Art mit einem elektronischen Heck-Differenzial und wird ab April 2018 die Kunden erreichen. Wartezeiten für die Supersportler halten sich derzeit wacker zwischen 4-6 Monaten und das soll auch so bleiben. Nicht nur für eine verbesserte Aerodynamik, sondern auch für den für Aston Martin typisch sportlichen Look, verlängert die Designlinie ab der Heckleuchte, über das gesamte Dach, bis hin zur Mitte der Vorderachse den langen und dynamisch-flachen, wiederkehrenden Stil der Produktreihen. Für Exterieur-Designer Miles Nurmberger ist dies eine der Wiederkehrenden Merkmale, welche den Erfolg und einzigartigen Look garantieren. Erstmals ziert das Heck des Briten ein durchgehendes LED Leuchtband, was ihn im Gegensatz zu seinen Modellgeschwistern deutlich unterscheiden lässt. Der Vantage ist zwar das kleinste Modell des Herstellers, zeigt sich aber im total neuen Gewand mit verkleinerten Frontscheinwerfern und üppig-markanten Luftauslässen hinter den Vorderrädern. Viele Bauteile des Neuen, lassen stark an den DB10 Prototypen erinnern, welcher ebenfalls in einem der James Bond Filme („Spectre“) eine zentrale Rolle übernahm. Erstmals wurde der Name Vantage 1951 im Zusammenhang mit dem DB2 etabliert, sodass er mittlerweile auf eine Tradition von über 70 Jahren zurückblickt. Liebhaber der Marke erinnern sich hier auch schnell an Sondermodelle wie den V600 twin-supercharged von Le Mans.

Link: www.astonmartin.com/de

JIL SANDER


Sie gehört zu den einflussreichsten Modedesigner*innen ihrer Generation. In ihrer weltweit ersten Einzelausstellung präsentiert Jil Sander in raumgreifenden multimedialen Installationen und Tableaus im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt die Auswirkungen ihrer Gestaltungshaltung auf Ästhetik, Material und Form von Mode- und Produktdesign, Architektur und Gartenkunst. Die Präsentation, die facettenreicher kaum sein könnte, macht den Erfindungsreichtum und die kreative Kraft einer Gestalterin sichtbar, der es darum geht, die Persönlichkeit eines Menschen zu unterstreichen. Was Jil Sander als Designerin ausmacht, ist die „Mission Moderne“. Qualität im Design steht im Zentrum ihres Schaffens. Ausstellung: Jil Sander.Präsens. Bis 6. Mai 2018. Location: Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main. Link: www.museumangewandtekunst.de

Image Credits: (Bild1) Ausstellungsansicht „Jil Sander. Präsens“, 2017 im Museum Angewandte Kunst, © Paul Warchol; (Bild 2) Jil Sander Kampagne Frühling-Sommer 1996, Model: Guinevere van Seenus, © Craig McDean; (Bild 3) Jil Sander Kampagne Frühling-Sommer 2005, © David Sims; (Bild 4) Jil Sander Kampagne Herbst-Winter 2004/2005, Model: Mathias Lauridsen, © David Sims

DS 7 Crossback


Es ist das erste und vollständig eigene Produkt der noch jungen Marke DS. Die Tochter der Groupe PSA, des zweitgrößten Automobilbauers Europas, richtet sich damit mehr nach einer gehobenen und lifestyle-orientierten Käufergruppe aus. Mit dem DS 7 Crossback beweist die PSA-Tochter, das man sich auch als Neuling selbstbewusst positionieren kann.

Der edle SUV, den man schon ab dem Frühjahr 2018 erwerben kann, wirkt sehr gelungen und bedacht. Farben und Formen gehen gut ineinander über und lassen einen die wiederkehrenden Elemente eines Kristalls vom Kühlergrill bis in die Details der Scheinwerfer (welche sich beim Öffnen des Fahrzeugs einmal gekonnt um die eigene Achse – als eine Art Begrüßungsschauspiel – drehen) wiederfinden. Man findet runde Formen und passend anregende Farbtöne kombiniert mit den für die Marke DS typischen Zierelementen und steht im Gesamtergebnis vor einem 4,5m langen, 225PS starken und repräsentativ-dynamischen Fahrzeug.

Der Innenraum wirkt großzügig und ist durch das weit durchgezogene Glasdach angenehm offen. Die Sitze und diverse weitere Innenraum-Elemente sind mit feinem Leder bezogen und wenn man erst einmal den Start/Stop Knopf gefunden hat (über dem großzügigen zentralen Display), man sich durch die für einen passenden Massage-Funktionen und ein Lieblingslied entschieden hat, geht die Fahrt ruhig los. Man hat ein wenig das Gefühl inmitten eines leicht retrostilistisch angehauchten PKW zu sitzen, da alle Knöpfe und Funktionselemente einen silber-chrom-artigen 80er-Touch vermitteln. Gleich fünf mögliche DS Inspiration, sprich Interieur-Pakete stehen zur verfügung: Bastille, Performance Line, Rivoli, Opera oder Faubourg. Fazit: Der souverän-optisch ansprechende und etwas exotische Großraum-Franzose DS 7 Crossback, ist eine Hommage an die historische Ikone „Citroen DS“ und soll diese leidenschaftliche Periode der Automobilgeschichte wieder zu neuem Leben erwecken. Link: www.dsautomobiles.de

DIE GROSSE 2018


Die etwas andere Ausstellung: Von Künstler*innen für Kunstenthusiasten. Hervorragende Ausstellungsbedingungen mit großzügigen Räumlichkeiten bietet das Museum Kunstpalast. Es werden Werke von 160 Künstler*innen aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Fotografie, Grafik und Neue Medien gezeigt. Die Kunstakademie Düsseldorf ist mit der Klasse von Prof. Stefan Kürten als besonderer Gast in der Ausstellung vertreten: Überraschungen sind hier garantiert. Der „Kunstpreis der Künstler“ geht an die Malerin Sybille Pattscheck. Den Förderpreis erhält die Künstlerin Carmen Schaich. DIE GROSSE kann sich zu Recht als die größte von Künstler*Innen organisierte Ausstellung in Deutschland bezeichnen. Es ist eine Verkaufsausstellung, schnelles Zugreifen lohnt sich. Ausstellung: DIE GROSSE Kunstausstellung NRW Düsseldorf 2018. Laufzeit bis 18. Februar 2018. Location: Museum Kunstpalast, Ehrenhof 4-5, 40479 Düsseldorf. Links: www.smkp.de und  www.diegrosse.de

Image Credits: (Bild 1 – 5) Ausstellungsimpressionen Eröffnung 27. Januar 2018, BOLD THE MAGAZINE, H.G. Teiner