Monthly Archives: Aug 2018

COOLNESS


Das ist die Geschichte einer besonderen sozialen Attitude: In vier Kapiteln erzählt diese außergewöhnliche Ausstellung davon, zeigt prägnante und prominente Beispiele durch die Generationen hindurch und beleuchtet den sozialen Background. Die Ursprünge des Begriffes „Coolness“ haben mit dem Ausdruck des Widerstands und einer Selbstbehauptungsstrategie im urbanen, afroamerikanischen Milieu zu tun. Ein Wandel vollzieht sich in den 1950er-Jahren, als Filmstars wie James Dean und Marlon Brando die Coolness in die die weiße Mittelschicht transportieren und sie zum Leitthema einer neuen, rebellierenden Jugendkultur machen. Coolness ist verbunden mit Leidenschaft und wird als Ausdruck besonderer Authentizität verstanden. Mit der verstärkten Globalisierung findet spätestens seit den 1990er Jahren eine Kommerzialisierung von Coolness statt, welche wiederum mit gesteigerter Selbstinszenierung und einem allgemeinen Streben nach individuellem Style einhergeht. Neben Original-Fotografien von Roy Schatt, Michel Comte, Martin Schoeller, Steve Schapiro, Dieter Blum, Olaf Heine, Brian Duffy und vielen mehr, verdeutlichen Exponate wie die Sonnenbrillen von Ray Ban, Kaugummis von Wrigley’s oder der Nike Air Jordan die käufliche Coolness der Konsumgüter. Sonderausstellung: Coolness – Story of an Attitude. Laufzeit bis 30. September 2018. Location: MUSEUM THE KENNEDYS, Auguststraße 11–13, 10117 Berlin. Link: www.thekennedys.de

Image Credits: (Bild 1) © NIKE, AIR JORDAN WERBEFOTO, 1985; (Bild 2) © STEVE SCHAPIRO, ANDY WARHOL, NICO AND THE VELVET UNDERGROUND, LOS ANGELES, 1965; (Bild 3) © HERB RITTS, MADONNA I, SAN PEDRO, 1990; (Bild 4) © THOMAS HOEPKER, MUHAMMAD ALI, JUMPING, CHICAGO, 1966

Lexus LS 500h


Der LS 500h ist in seiner aktualisierten Modellserie eine representative, funktionale und sportliche Premium-Limousine, die dem Besitzer einen entscheidenen Vorteil auf dem europäischen Markt bietet – Alleinstellung. Die von Toyota ursprünglich für den amerikanischen Markt gegründete Premium-Marke Lexus, befindet sich hierzulande zwar im Wachstum, ist aber dennoch eine Art Geheimtipp. Gerade derjenige unter den Kunden, der nicht die Klassiker des oberen Segments, sondern innerhalb der geforderten Qualitätsmerkmale auch noch Alleinstellung sucht, sollte sich den LS 500h einmal genauer ansehen: Das Flaggschiff des Herstellers ist – was der Buchstabe „h“ im Namen bereits verrät – ein Hybride. Elektromotor und 3,5l V6 bringen den Lexus LS 500h in 5,4 Sekunden von Null auf einhundert Km/h.

Äußerlich bietet der Lexus LS 500h einen sehr dynamischen und sportlichen Anblick (wir haben das Model mit dem F-Sport Paket gefahren). Die 20-Zoll Aluminium-Gussräder und die markanten Linienführungen des Exterieurs relativieren die über fünf Meter Länge und über 2,2 Tonnen Gewicht zumindest visuell. Im Innenraum dominiert ein angenehmes räumliches Gefühl, welches Lexus mit dem japanischen Wort „Omothenashi“ (zu deutsch: Gastfreundschaft) definiert. Alles ist großzügig angelegt und bietet Komfort für vier Fahrgäste. Wie es sich für eine Oberklasse-Limousine gehört, ist auch bei dem LS 500h die Sitzposition des Fahrgastes im Fond hinten rechts erweiterbar, indem der Vordersitz automatisiert vorgezogen wird. Positiv ist uns auch das 3-Souround-Referenzsystem von Mark Levinson aufgefallen. Die 23 integrierten Lautsprecher sorgen für beste Unterhaltung auch auf längeren Fahrten.

Fazit: Der LS in seiner fünften Generation, seitdem er 1989 aus dem „Projekt F1“ erstmals als LS 400 entstand, ist ein würdiger Marktbegleiter der deutschen Oberklasse-Klassiker, man achtet mit dem Hybriden etwas auf seinen ökologischen Fussabdruck und bleibt dabei repräsentativ – mit dem gewissen etwas. Link: www.lexus.de

THE LIVING AND THE DEAD


Die Arbeiten des niederländischen Fotografen Anton Corbijn (geb. 1955) sind längst zu ikonischen Portraits der Popgeschichte geworden und jetzt in einer außerordentlich umfangreichen Ausstellung in Hamburg zu sehen. „Anton Corbijn. The Living and the Dead“ zeigt die Porträts von Musikern und Bands wie Joy Division, Depeche Mode, Tom Waits, U2 oder den Rolling Stones, welche Corbijn berühmt werden ließen. Im Zentrum der Schau steht seine in höchstem Maße autobiografische Serie: „a. somebody“. Für diese inszenierte sich Corbijn als Musiker und fotografierte sich in der ländlichen Umgebung seines Geburtsorts Strijen. Die Idole seiner Jugend waren hier John Lennon, Jimi Hendrix oder Janis Joplin. Gezeigt werden rund 120 Arbeiten Corbijns aus 40 Schaffensjahren, darunter etwa 20 bisher unveröffentlichte Fotografien. Ausstellung: Anton Corbijn. The Living and the Dead. Laufzeit: Bis 6. Januar 2019. Location: Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2, 20095 Hamburg. Link: www.buceriuskunstforum.de

Image Credits:  (Bild 1) Ausstellungsansicht Anton Corbijn – The Living and the Dead, © 2018 Bucerius Kunst Forum; (Bild 2) Anton Corbijn: Sinéad O’Connor, Dublin 1990, Leihgabe des Künstlers, © Anton Corbijn, 2018; (Bild 3) Anton Corbijn: Joy Division, London 1979, Leihgabe des Künstlers, © Anton Corbijn, 2018; (Bild 4) Anton Corbijn: Henry Rollins, El Mirage 1994, Leihgabe des Künstlers, © Anton Corbijn, 2018

MARGIANA


Diese Landschaft im Osten Turkmenistans war vor rund 4.000 Jahren die Wiege einer faszinierenden Hochkultur. In der Bronzezeit blühte sie zeitgleich mit den Zivilisationen Mesopotamiens und Ägyptens. Erstmals außerhalb Turkmenistans werden in einer groß angelegten Sonderausstellung im Neuen Museum Berlin die archäologischen Zeugnisse dieser geheimnisvollen Kultur dem interessierten Publikum gezeigt. Es zeigt sich ein spannendes Land zwischen Tradition und Moderne. Die Aufnahmen der archäologischen Stätten, Landschaften, Menschen und Exponate stellte die international renommierte Fotografin Herlinde Koelbl her. Erstaunliche archäologische Relikte stehen so neben Fotos aus dem Leben in dem bisher weitgehend unbekannten Land, welches noch vor kurzer Zeit als die ärmste Republik der Sowjetunion galt. Durch reiche Vorkommen an Erdöl und Erdgas vollzieht sich im heutigen Turkmenistan ein rascher Wandel der Städte und des Lifestyles. Ausstellung: Margiana. Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan. Mit Fotografien von Herlinde Koelbl. Laufzeit: Bis 7. Oktober 2018. Location: Neues Museum, Bodestraße, 10178 Berlin. Link: www.smb.museum/home.html

Image Credits:  (Bild 1) Kette mit Lapislazuliperlen, Gonur Depe, „Königsnekropole“, Grab 3230, Ende 3.–Mitte 2. Jtsd. v. Chr. Gold, Lapislazuli, Türkis, Leihgeber: Staatliches Museum Turkmenistans, Aschgabat © Herlinde Koelbl; (Bild 2) Frau in turkmenischer Alltagstracht in Neu-Nisa, 2018, © Herlinde Koelbl; (Bild 3) Schmucknadel mit der Darstellung eines „Baktrischen Kamels“, Gonur Depe, Grab 2900 der Königsnekropole, 18.–15. Jh. v. Chr. Silber, Leihgeber: Staatliches Museum Turkmenistans, Aschgabat; © Herlinde Koelbl; (Bild 4) Margiana. Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan. Mit Fotografien von Herlinde Koelbl, Ausstellungsansicht Neues Museum 2018, © Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Vor- und Frühgeschichte / David von Becker

BETWEEN ART & FASHION


Carla Sozzani, frühere Chefredakteurin der italienischen Elle und Vogue, hat über viele Jahre Fotografien gesammelt – und seit 1990 in ihrer Mailänder Galerie in enger Verbindung mit zahlreichen international renommierten Fotografen ausgestellt. So zeigte sie auch vier Ausstellungen mit Bildern von Helmut Newton: „Ritratti di donna“ (1993), „Impressions, Polaroids“ (1996), „Us and them“ (1999), zusammen mit seiner Frau June, aka Alice Springs, und „Yellow Press“ (2003). Die persönliche Freundschaft zwischen Carla Sozzani und Helmut Newton mündet 2018 in der Präsentation der vielschichtigen Sozzani-Sammlung in der Helmut Newton Stiftung unter dem Titel Between Art & Fashion. In June’s Room sind anlässlich des 95. Geburtstages von June Newton alias Alice Springs etwa 40 bisher nicht gezeigte Porträts zu sehen, die aus dem Stiftungsbestand ausgewählt wurden. Ausstellung: Between Art & Fashion. Photographs from the Collection of Carla Sozzani. Laufzeit: Bis 18. November 2018. Location: Museum für Fotografie, Jebensstr. 2, 10623 Berlin. Link: www.smb.museum/home.html

Image Credits:  (Bild 1) Mario De Biasi, Gli Italiani si voltano (Italians turn around), 1954 © Archivo Mario De Biasi; (Bild 2) Carlo Mollino Polaroid, 1962-1973 © The Estate of Carlo Mollino; (Bild 3) Erwin Blumenfeld, Le Décolleté (The Décolleté), Victoria von Hagen, for Vogue, New York, 1952 © The Estate of Erwin Blumenfeld; (Bild 4) Paolo Roversi, Meg, Alaïa Dress, 1987 © Paolo Roversi

Signing Machine von Jaquet Droz


Die „Signing Machine“ von Jaquet Droz, die anlässlich des 280-jährigen Jubiläums des Hauses erscheint, setzt die jahrhundertealte Tradition der mechanischen Verzauberung fort, die von seinem Gründer im Jahr 1738 ins Leben gerufen wurde. Der Automat, der auf der diesjährigen Baselworld vorgestellt wurde, erzeugt einzigartige und individuelle, regelmäßige Unterschriften. Er lässt sich ausschließlich über einen vierstelligen Code entsperren, der vom Besitzer gewählt wird. Letzterer kann auch viele der dekorativen Elemente seiner Maschine selbst wählen.

Wenn oft im Zusammenhang mit seiner Kreativität, die ebenso mechanisch wie ästhetisch war, von der „Signatur Jaquet Droz’“ gesprochen wird, so ist dies keinesfalls ein Zufall. Seit dem 18. Jahrhundert setzt das Haus seine Tradition in der Kunst der Verzauberung fort. Die Manufaktur war die erste ihresgleichen, die auf Veranlassung von Pierre Jaquet-Droz die Welten der Uhrmacherei, der Künste und der Automaten miteinander verschmelzen ließ. Heutzutage ist sie vermutlich die einzige, die sich noch immer in dieser Tradition verankert sieht. Link: www.jaquet-droz.com

Sonnenalp Resort im Allgäu


Das Fünf-Sterne Sonnenalp Resort in Ofterschwang im Allgäu begeistert Gäste ab sofort mit einem beeindruckenden Wellness-Park auf 16.000 Quadratmetern. Eingebettet in die sanfte Naturlandschaft und mit faszinierendem Panoramablick auf die schönsten Gipfel der Region präsentiert sich das Flaggschiff der Allgäuer Hotellerie mit einem komplett überarbeiteten Konzept in Sachen Wellness.

Abgeschlossen sind auch die erfolgreiche Renovierung aller 218 Zimmer und Suiten sowie die Erneuerung der Aussenfassade. Das Gastgeberpaar Anna-Maria und Michael Fäßler blickt stolz auf das vor zehn Jahren selbst gesteckte Ziel für April 2019, den Startschuss des 100-jährigen Sonnenalp-Jubiläums. Denn die Sonnenalp erstrahlt bereits über ein halbes Jahr früher komplett in neuem, modernem Gewand. Die einzigartige Wasserlandschaft mit eigenem Bergsee, diversen Pools für Groß und Klein, Whirlpools und zahlreichen Plätzen zum Verweilen, ist dabei die bedeutendste Veränderung. Für Erwachsene ab 16 Jahren wurde der Outdoorbereich zudem noch um ein Natur-Spa mit Panoramasauna sowie eigenem Ruhebereich im Inneren des Hotels ergänzt. So ergibt sich eine perfekte Ergänzung zu den vielfältigen Indoor-Spa-Angeboten auf höchstem Niveau im Bereich Bodytherapie, Kosmetik und medizinischer Behandlung. Für das perfekte Urlaubsfeeling sorgt zudem das neu geschaffene Platzangebot mit ausreichend Liegen, gemütlichen Loungemöbeln und stylishen Sonnendecks aus Holz. Familien und Kinder freuen sich über einen großzügigen Naturspielplatz zum Klettern, Schaukeln, Balancieren und Toben. Leichte Gaumenfreuden bescheren das neu gestaltete Pool-Restaurant Anna’s, die Pool-Lounge und der Kiosk Salettl. Üppig angelegte Pflanzbeete und hochragende Bäume aller Art sorgen für eine harmonische Trennung von Ruhe- und Aktivbereichen für Gäste jeden Alters. Link: www.sonnenalp.de

Meister MEGA


Junghans hat die Funkarmbanduhr neu erfunden: mit der Meister MEGA präsentiert die Uhrenmanufaktur die genaueste elegante Armbanduhr der Welt. Erstmals wird präziseste Technik mit einem klassischen Äußeren kombiniert. Ein ausdrucksstarkes Design, ein intelligentes Funk-Manufakturwerk und über 150 Jahre Erfahrung im Uhrenbau. Diese drei Komponenten bilden das Fundament der Meister MEGA. Eine Uhr, die von den Designern in Schramberg entworfen und deren Werk von den hauseigenen Technikern entwickelt wurde. Gestaltet ist sie in der Tradition der Meister-Linie. Ein ausgewogenes Zifferblatt mit harmonischen Proportionen zeugt vom eleganten Stil des Zeitmessers. Die auf der Uhr abgebildeten Kontinente stellen klar – die Meister MEGA ist in der Welt zuhause. Link: www.junghans.de

KÜNSTLER KOMPLEX


Fotografische Porträts von Baselitz bis Warhol: Anhand von rund 180 Arbeiten im Zeitraum von 1917 bis 2000 zeigt die Ausstellung nicht nur die Vielfalt fotografischer Künstler*innenporträts, sie lässt auch die Kunst- und Künstlergeschichte des letzten Jahrhunderts Revue passieren. Berühmte aber auch wenig bekannte Fotografinnen und Fotografen, darunter Berenice Abbott, Brassaï, Henri-Cartier Bresson, Helga Fietz oder Jérôme Schlomoff sind mit ikonischen Porträts von Pablo Picasso und Salvador Dalí über Frida Kahlo und Andy Warhol bis hin zu Jeff Koons und Marina Abramović vertreten. Die Werke stammen aus der Sammlung Angelika Platen. Ausstellung: Künstler Komplex – Fotografische Porträts von Baselitz bis Warhol. Sammlung Platen. Laufzeit: Bis 7. Oktober 2018. Location: Museum für Fotografie, Jebensstr. 2, 10623 Berlin. Link: www.smb.museum/home.html

Image Credits: (Bild 1) Wolfgang Wesener: Keith Haring, 1986 © Wolfgang Wesener; (Bild 2) Jérôme Schlomoff: Georg Baselitz, 1989, © Jérôme Schlomoff, 1988; (Bild 3) Thomas Adel: Marina Abramović, 1994 © Thomas Adel (Bild 4) Lieselotte Strelow: Joseph Beuys, 1967, © Gesellschaft Photo-Archiv e.V. Bonn / VG Bild-Kunst, Bonn 2018

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