Category : ART

SIBYLLE


Die Zeitschrift SIBYLLE war DAS Fashion Magazine in der DDR. Die „Zeitschrift für Mode und Kultur“. Neben den Beiträgen über Kunst, Architektur und Gesundheit stand die Fotografie ganz klar im Mittelpunkt: Die hervorragenden Fotografen und Fotografinnen der SIBYLLE legten für ihre Arbeit explizit künstlerische Maßstäbe an. Jetzt werden in der Kunsthalle Rostock Arbeiten von 13 Fotografen und Fotografinnen vorgestellt. Ergänzend dazu ist ein chronologischer Abriss der SIBYLLE-Ausgaben mit Reproduktionen von einzelnen Heften zu sehen, beginnend mit der ersten Ausgabe 1956 bis zum Jahr der politischen Wende. Im Erdgeschoss des Hauses werden bisher unveröffentlichte historische Filme von Modeschauen und einige Objekte aus dem Nachlass des Modeinstitutes der DDR gezeigt. Das schöne Rostock ist mehr als einen Besuch wert. SIBYLLE – DIE AUSSTELLUNG. Bis 17. April 2017. Location: Kunsthalle Rostock, Hamburger Str. 40, 18069 Rostock. BOLD – Tipp: Ein umfangreicher Katalog ist bei Hartmann Books erschienen. Link: www.kunsthallerostock.de

Image Credits: SIBYLLE 1980, Ausgabe 2, Seite 14, © Foto: Ute Mahler, © Reproduktionsfoto: Werner Mahler; SIBYLLE 1964, Ausgabe 1, Cover, © Foto: Roessler, © Reproduktionsfoto: Werner Mahler; SIBYLLE 1962, Ausgabe 4, Seite 38-39, © Foto: Fischer, © Reproduktionsfoto: Werner Mahler; SIBYLLE, 1975, Ausgabe 3, Seite 52-53, © Foto: Schaefer, © Reproduktionsfoto: Werner Mahler

MINI LIVING


Anlässlich des diesjährigen Salone del Mobile in Mailand zeigt MINI in Kooperation mit den New Yorker Architekten von SO-IL die Installation MINI LIVING – Breathe. Sie ist eine zukunftsweisende Interpretation von ressourcenbewusstem Zusammenleben auf kleinstem Raum in der Stadt. Link: www.bmwgroup.com

TAKÉ MEETS BRUS


Die digitale Fotografie als Mittel zur Offenbarung tiefliegender Realitäten. „Kanjo Také ist ein Künstler, der nicht Fassaden und Oberflächen abbildet, wohl aber ein Zauberer, ein Analytiker, der über die Wirklichkeit mehr aussagt, als viele Künstler zuvor“, so  Prof. Dr. Dieter Ronte. Fotografie ist Vision. In Takés Kunst werden subtile Prozesse der Transformation sichtbar gemacht. Neues Bewusstsein kann im Kopf des Betrachtenden entstehen. Die Arbeiten aus der Serie „MONEY TU“ setzen den materialistischen Begriff des Geldes und dem spirituellen Aspekt des indianischen Manitu in eine magisch wirkende Beziehung zueinander. Darüber hinaus treffen in dieser Ausstellung zwei künstlerische Positionen in spannender Dramaturgie aufeinander. Také trifft auf Brus. Schon jeder der beiden Künstler bringt seinen ganz einzigartigen Kosmos mit, beide in Gegenüberstellung eröffnen ein riesiges Spannungsfeld in Raum und Zeit, an Emotion und Intellekt. Die Arbeiten  des Grazers Günter Brus, dem wohl radikalsten unter den Wiener Aktionisten, zählen zu den wichtigsten Beiträgen der österreichischen Kunst nach 1945. Die Gemeinschaftsausstellung von Kanjo Také und Günter Brus wurde von dem zweimaligen Documenta-Leiter Prof. Dr. Manfred Schneckenburger kuratiert. Ausstellung: Günter Brus und Kanjo Také: „Gegensätze, die die Welt neu erklären.“ Bis 31. März 2017. Location: Galerie Shia Bender im Kunstraum 49, Graf-Adolf-Straße 49, 40210 Düsseldorf. Link: www.galerie-shia-bender.com

Image Credits: Kanjo Také, MONEY TU 02, 2013, Projection on Body with US dollar bank note and ten doller US gold coin of 1913, Foto: © Kanjo Také; MONEY TU TRYPTICHON 01, 2013, Foto: © Kanjo Také; MONEY TU 03, 2013, Projection with arab. Dirham bank note and US gold coin, Foto: © Kanjo Také; Güntter Brus, Vitriolkabinett, 1966. C-print behind acrylic glass, Foto © Kanjo Také

THE SOUND OF RUM


In diesem Jahr werden BACARDÍ und das US-amerikanische DJ- und Produzententrio Major Lazer kreativ musikalisch zusammenarbeiten. „ Wir erkunden immer wieder neue Projekte, aber bei allen Kooperationen suchen wir Partner, die einen ähnlichen Hintergrund und ähnliche Ambitionen haben“, erklärt Zara Mirza (Head of Creative Excellence) von BACARDÍ, und fügt hinzu: „Noch wichtiger: Major Lazer hat erkannt, dass wir — auf der Suche nach kreativen Partnern sind — die Dinge anders angehen. In diesem Fall hat das zu »The Sound of Rum« geführt. Dies könnte die Zukunft von Musik-Kooperationen sein.“

Major Lazers neue Single „Run Up“, die den Sound of Rum enthält, erschien Anfang 2017. Neben dem traditionellen Sonic Branding wird es in diesem Jahr Multimedia-Events, einzigartige Musik-Angebote sowie eine neue BACARDÍ Rum Limited Edition geben. Zudem sind eine Reihe einzigartiger Musik-Erlebnisse geplant. Die Termine werden noch bekannt gegeben! Link: www.bacardi.com

Beoplay M5


Mit dem Beoplay M5 zeigte Bang & Olufsen zur CES 2017 einen neuen drahtlosen Multiroom-Lautsprecher, der neben dem Klang vor allem auch mit hochwertigen Materialien und dem Design überzeugt. Für die Musik-Wiedergabe bietet der Lautsprecher eine Vielzahl an verschiedenen Protokollen, darunter AirPlay, Bluetooth 4.0, Spotify Connect und das eigene Beolink Multiroom. Zudem beherrscht der Lautsprecher WLAN nach AC-Standard und verfügt wie bereits der Beoplay A6 und A9 über integriertes Google Cast und kann so auch mit anderen Cast-fähigen Lautsprechern zu einem Netzwerk gekoppelt werden. Über einen Klinkeneingang können Wiedergabequellen auch analog angeschlossen werden. Link: www.beoplay.com

MAGRITTE


Der belgische Maler René Magritte ist sicher einer der berühmtesten Vertreter des Surrealismus. Magritte (1898–1967) selbst sah sich nicht so sehr als Künstler, sondern vielmehr als denkenden Menschen, der seine Gedanken durch die Malerei vermittelt. Ein Leben lang beschäftigte es ihn, der Malerei eine der Sprache gleichrangige Bedeutung zu verleihen. Seine Neugier und die Nähe zu großen zeitgenössischen Philosophen, etwa zu Michel Foucault, führten ihn zu einem bemerkenswerten Schaffen, zu einer Verfremdung der Welt, die auf einzigartige Weise akkurate, meisterhafte Malerei mit konzeptuellem Denken verbindet. Seine Wort-Bilder reflektieren in direkter Weise grundsätzliche Überlegungen zum Verhältnis von Bild und Sprache, beispielsweise in dem Bild „La Trahison des images, Ceci n’est pas une pipe – Der Verrat der Bilder, Das ist keine Pfeife“, aus dem Jahr 1927. Die Ausstellung wurde organisiert vom Centre Pompidou, Musée national d’art moderne, Paris, in Kooperation mit der Schirn Kunsthalle Frankfurt: MAGRITTE. DER VERRAT DER BILDER. Bis 05. Juni 2017. Location: SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT, Römerberg 60311 Frankfurt. Link: www.schirn.de

Image Credits: René Magritte, L’Heureux donateur, 1966, Öl auf Leinwand, 55,5 x 45,5 cm, Musée d’Ixelles-Brussels, Photo: Mixed Media © VG Bild-Kunst, Bonn 2017; René Magritte, This is not a pipe, 1935, Öl auf Leinwand, 27 × 41 cm, Privatsammlung © VG Bild-Kunst, Bonn 2017; René Magritte, Variante de la tristesse, 1957, Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm, Kerry Stokes Collection, Perth, Foto: Acorn Photo, Perth © VG Bild-Kunst, Bonn 2017; René Magritte, Les Amants, 1928, Öl auf Leinwand, 54 x 73.4 cm, New York, Museum of Modern Art (MoMA), Gift of Richard S. Zeisler © 2017 Digital image, The Museum of Modern Art, New York/Scala, Florence/VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Beoplay H4


Für das klare und zeitgemäße Design des neuen Beoplay H4 ist der Däne Jakob Wagner verantwortlich. Der Over Ear-Kopfhörer verbindet hohe Qualität mit wunderschöner Verarbeitung: Lammleder, geflochtenes Gewebe und Aluminium verschmelzen mit minimalistischem Design und dem renommierten Bang & Olufsen Signature Sound zu einer kraftvollen und authentischen Musikerfahrung. Der Schwerpunkt bei der Gestaltung liegt auf natürlichen Werkstoffen, klarer Gestaltung und unverfälschtem Sound. Link: www.beoplay.com

HELLO ROBOT


Die Robotik hat mit der Digitalisierung eine radikale Neudefinition erfahren. Roboter bauen nicht mehr nur Autos und Waschmaschinen oder transportieren uns in selbstfahrenden Zügen von einem Flughafenterminal zum anderen, sondern treten nun in verschiedensten Formen in Erscheinung, von kommunizierenden Haushaltsgeräten, dem Internet der Dinge, bis zu selbstlernenden Algorithmen in Computerprogrammen, den Bots. Ob Lieferdrohnen, intelligente Sensoren oder Industrie 4.0: Unser Alltag verändert sich grundlegend. Dabei spielt Design eine zentrale Rolle, denn es sind Designer, die die Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine gestalten. Das Vitra Design Museum präsentiert eine große Übersichtsausstellung, die den aktuellen Boom der Robotik erstmals eingehend untersucht. Mehr als 200 Exponate aus Design und Kunst, darunter Roboter aus dem Wohn- und Pflegebereich und der Industrie,  Computerspiele, Medieninstallationen sowie Beispiele aus Film und Literatur sind ausgestellt. Es öffnet sich auch der Blick für die ethischen, sozialen und politischen Fragen, die damit verbunden sind. Ausstellung: Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine. Bis 14. Mai 2017. Location: Vitra Design Museum, Charles-Eames-Straße 2, 79576 Weil am Rhein. Link: www.design-museum.de Das Museum lädt alle Besucherinnen und Besucher ein, Eindrücke und Fotos von der Ausstellung unter den Hashtags #hellorobot und #vitradesignmuseum auf Twitter, Facebook und Instagram zu teilen.

Image Credits: Hajime Sorayama, Sony Corporation, »AIBO Entertainment Robot (ERS-110)«, 1999 Privatsammlung, Foto: Andreas Sütterlin; Vincent Fournier, »Reem B #7 [Pal], Barcelona, Spain«, aus: »The Man Machine«, 2010, © Vincent Fournier; Anouk Wipprecht, »Spider Dress 2.0«, 2015, 3D-gedruckt mit Intel Edison Microcontrollern, © Anouk Wipprecht, Foto: Jason Perry; Yonezawa, »Directional Robot«, 1957, Privatsammlung, Foto: Andreas Sütterlin

OTTO DIX IM K20


Der Maler und Grafiker Otto Dix ist ein herausragender Vertreter der Kunst der Neuen Sachlichkeit. Anfang der 1920er Jahre lebte und arbeitete Dix (1891-1969) in Düsseldorf. Ab 1922 besuchte er dort die Kunstakademie. Der expressiv-veristische Dadaist wandelte sich hier ab 1924 zum kritischen Porträtisten der Neuen Sachlichkeit, der seine Mitmenschen schonungslos im Bild fixierte. Als er 1925 nach Berlin umsiedelte, eilte ihm der Ruf seines „bösen Blicks“ schon voraus. In der Ausstellung Otto Dix – Der böse Blick stellt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen erstmals und umfassend die Werke aus dieser  intensiven Schaffensperiode in den Mittelpunkt und führt ihre ungebrochen lebendige Bildwirkung vor Augen. Einfach sehenswert. Ausstellung: Otto Dix – Der böse Blick. Bis 14. Mai 2017. Location: K20 GRABBEPLATZ, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Grabbeplatz 5, 40213 Düsseldorf. Link: www.kunstsammlung.de

Image Credits: Otto Dix, Liegende auf Leopardenfell (Detail), 1927, Öl auf Tafel, 68 x 98 cm, Herbert F. Johnson Museum of Art, Ithaca, NY, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: © Kunstsammlung NRW; Otto Dix, Bildnis der Tänzerin Anita Berber, 1925, Öl und Tempera auf Sperrholz, Sammlung Landesbank Baden-Württemberg, im Kunstmuseum Stuttgart, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: Kunstmuseum Stuttgart, © Kunstsammlung NRW; Otto Dix, Dienstmädchen am Sonntag, 1923, Aquarell und Bleistift, 54,5 x 38,0 cm, Otto Dix Stiftung, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: © Kunstsammlung NRW; Otto Dix, 1919, Fotograf unbekannt, Otto Dix Stiftung, Foto: © Kunstsammlung NRW

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