Category : CULTURE

WEDDING DREAMS


Hochzeit – der große Traum, ein gesellschaftliches Top-Ereignis. Der Bund für das Leben. Wie sehen diese Träume aus? Welche Unterschiede gibt es in den unterschiedlichen Traditionen und Kulturen? Wie haben sie sich verändert? Eine besondere Ausstellung im Museum Europäischer Kulturen geht diesen Fragen nach. In der Ausstellung zeigt das Museum Europäischer Kulturen (MEK) gelebte und ungelebte, vergangene und gegenwärtige Hochzeitsträume. Sie sind so verschieden wie die Menschen, die Kulturen und Religionen und haben doch erstaunlich viel gemeinsam. Familientraditionen und wirtschaftliche Hintergründe werden sichtbar – die emotionale Komponente kommt dabei nicht zu kurz. Träume von Jungen und Alten, von Prinzen und Prinzessinnen, Promis und Alltagsmenschen. Die Brautmode und Accessoires der unterschiedlichsten Designer*innen aus verschiedenen Jahrhunderten sind ausgestellt. Diese interaktive Ausstellung lädt ein zum Entdecken, Erzählen, Erinnern und Träumen. Ausstellung: Hochzeitsträume. Laufzeit bis 28. Juli 2019. Location: Museum Europäischer Kulturen, Arnimallee 25, 14195 Berlin-Dahlem. Link: www.smb.museum/

Image Credits: (Bild 1) Caroline und Mirko, 2014, © Chris Manteufel; (Bild 2) Brautkrone „Schäppel“, Schwarzwald, Baden, 19. Jh., © Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug; (Bild 3) Bernsteinkette für die Braut, Bückeburg, Deutschland, um 1900, © Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug; (Bild 4) Brautkorsett, Deutschland, um 1880, © Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug

CLOSE


In der Ausstellung »Close« ist großartige Portraitfotografie mit internationaler Bedeutung zu sehen. In der CWC GALLERY in Berlin sind zum ersten Mal in Deutschland neue Porträts des Fotokünstlers Martin Schoeller, geboren 1968, ausgestellt. Dessen grandiose Serie »Close Up« begann der Fotograf schon vor über 20 Jahren. Eine Auswahl international bekannter Persönlichkeiten wie Barack Obama, Elton John, Cher, Bono, Karlie Kloss, Christian Bale und Bill Gates, aber auch unbekannter Menschen wird gezeigt und in einer eigenen und unvergleichbaren visuellen Sprache dargestellt. Bekannte Persönlichkeiten wie Angela Merkel, Udo Lindenberg und Adele werden mit derselben Technik und demselben Licht fotografiert wie beispielsweise eine obdachlose Person. Schoeller ist bestrebt, einen Moment einzufangen, »der sich intim und nicht gestellt anfühlt«. Ergebnis dieser Ausdrucksform ist eine besonders tiefe und sensible Darstellung. Unter dem Titel »Close« wurde auch ein neues Fotobuch veröffentlicht. Die Ausstellung ist Teil des »European Month of Photography«. Martin Schoeller wird in Deutschland exklusiv von der Galerie CAMERA WORK vertreten. Ausstellung: MARTIN SCHOELLER – CLOSE. Laufzeit bis 17. November 2018. Location: CWC GALLERY, Auguststraße 11–13, 10117 Berlin. Link: www.camerawork.de

Image Credits:  © Martin Schoeller / Courtesy of CAMERA WORK (Bild 1) © MARTIN SCHOELLER, UDO LINDENBERG, 2012; (Bild 2) © MARTIN SCHOELLER, KARLIE KLOSS, 2017; (Bild 3) © MARTIN SCHOELLER, RIHANNA, 2007; (Bild 4) © MARTIN SCHOELLER, BONO, 2017

HELLO PHOTOGRAPHY!


Mit 87 Ausstellungen startet die „Internationale Photoszene Köln“: Die Stärke dieses Fotografie – Festivals liegt in der Präsentation der vielfältigen künstlerischen Erscheinungsformen des Mediums. Die Ausstellungen sind zu sehen im MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln, im Museum Ludwig, in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, im Käthe Kollwitz Museum Köln, im Forum für Fotografie, in der artothek, in den Kunsträumen der Michael Horbach Stiftung, in ausgewählten Innenstadtkirchen und in zahlreichen weiteren Instituten, Galerien und Kunsträumen der Stadt. Ein letztes Mal findet das Internationale Photoszene Festival in Köln im September statt, bevor es an der Seite der Imaging Leitmesse photokina ab 2019 in den Mai wechselt. Festival: Internationale Photoszene Köln. Laufzeit: 21. bis 30. September 2018. Opening Event: “Photobooks Now!” am 21. September 2018, 19 Uhr im Festivalzentrum, MAKK, Museum für Angewandte Kunst Köln, An der Rechtschule 50667 Köln. Link: www.photoszene.de

Image Credits: (Bild 1) Eva Besnyö, Narda, Amsterdam 1937, Silbergelatine Vintage © Eva Besnyö / MAI, Käthe Kollwitz Museum Köln; (Bild 2) © Erik Kessels “In almost every picture”, 2014, Installationsansicht, Festival Images de Vevey 2016, Foto: Christina de Middel; (Foto 3) © Mary Frey, Forum für Fotografie; (Bild 4) © Marie Hudelot, Camouflage à l´Ananas aus der Serie Heritage, 2013, artrmx e.V.; (Bild 5) © Peter Gowland, MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln

NO MAN’S LAND


Henk van Rensbergen ist einer der Pioniere des Urban Exploring, immer auf der Suche nach unentdeckten und verlorenen Orten im städtischen Umfeld. Der Fotograf begibt sich mit seiner aktuellen Arbeit in dem Bildband „No Man’s Land“ auf die spannende Entdeckungsreise in von Menschen verlassene Gebäude und Industrieanlagen. Van Rensbergen inszeniert die „Lost places“ wie Szenen aus einer postapokalyptischen Filmstory. Palazzi, ehemalige Fabriken und leerstehende Krankenhäuser werden dabei zu einer hyperrealistischen Parallelwelt, in der sich die Natur und die tierischen Wesen das zurücknehmen, was durch Menschen lange Zeit genutzt worden war. Mehr dazu im Heft BOLD THE MAGAZINE No. 37.  Buch: Henk van Rensbergen, Peter Verhelst: No Man’s Land – Zwischen Utopie und Wirklichkeit verlassener Orte. Knesebeck Verlag, 2018. Link: www.henkvanrensbergen.com

Image Credits: (Bilder 1 – 3) © Henk van Rensbergen / Knesebeck Verlag 2018

CG – CLUB OF GENTS CLUBTOUR


6 Metropolen, 5 Länder, 6 angesagte Clubs – am 06. September fiel in Berlin der Startschuss zur CG – CLUB of GENTS Clubtour. Anschließend findet jeden Donnerstag eine weitere Party in einer europäischen Metropole statt und BOLD THE MAGAZINE ist mit dabei. Gefeiert wird, neben Berlin, in Amsterdam, Zürich, Wien, London und Hamburg, denn die coolsten Stories im Leben handeln nicht vom langweiligen Arbeitsalltag, sondern von emotionalen Erlebnissen und Partys mit den Freunden. Genau deshalb wurde die CG – CLUB of GENTS Clubtour ins Leben gerufen. Mit erstklassigen DJs und Drinks for free. Tipp: Du kannst beim CLUBTOUR Gewinnspiel auch ein BOLD THE MAGAZINE Abo (und Vieles mehr) gewinnen!

So bist Du dabei: Reservier Dir einfach einen Platz auf der Gästeliste in der Stadt deiner Wahl. Ein Klick auf den jeweiligen Termin bringt Dich direkt zu Anmeldeseite und die Reservierung ist für Dich komplett kostenlos! Nur wer auf der Gästeliste steht, hat am Abend die Chance in den Club zu kommen. Zudem ist die Gästeliste pro Stadt auf 250 Plätze limitiert. Also sag schnell Deinen Freunden Bescheid und meldet Euch an! Die nächsten Locations und Termine:
Amsterdam – Bloemenbar, 13.09.2018 // Zürich, 20.09.2018 // Wien – Motto, 27.09.2018 // London, 04.10.2018 // Hamburg, 18.10.2018 // Hier gehts zur Anmeldung: clubtour.fashion (Fotos: Michael Schober)

FLOHMÄRKTE & ANTIKE SCHÄTZE


Belgien, insbesondere die Region der Wallonie, ist ein Eldorado der Trödel- und Antikmärkte: Hier finden landesweit in jeder Woche über sechzig derartige Märkte der alten Schätze statt. Ein Paradies für Sammler und Jäger. Wir haben uns in der Wallonie einige der schönsten und besten Gelegenheiten zum Stöbern und Staunen angesehen. Wir beginnen mit einem romantischen Schloss, dem Château de Deulin, in dessen prachtvollen Räumen sind hochwertige antike Möbel aus dem 18. Und 19. Jahrhundert ausgestellt und direkt aus der Ausstellung zu erwerben. Danach stürzen wir uns ins Getümmel eines der größten Straßentrödelmärkte der Wallonie, in Temploux, nahe Namur. An drei Kilometern Straße reiht sich, auf beiden Seiten, Stand an Stand. Die unterschiedlichsten Liebhabereien können hier befriedigt werden: Es gibt alte Vinylplatten, antike Hausgerätschaften, Puppen, Plastikspielzeug, Gläser, Porzellan, 2nd Hand-Kleidung – einfach fast alles. Zwischendurch tut eine Pause gut, mit einer leckeren Belgischen Waffel, einer „Gaufre de Liège“.

An jedem Sonntag zu besuchen ist der Straßenflohmarkt „Brocante de Jambes“ in Namur, am Ufer der Maas entlang, genau  gegenüber der spektakulären Zitadelle. Unsere Special-Tipps: Die Vintage-Lifestyle-Boutique „Ramd’Âm“ für Vinyl und Bücher und “A la Belle Epoque” mit Kleidung und Accessoires von 1900 bis 1930, beides in Namur. Belgien Tourismus Wallonie: www.belgien-tourismus-wallonie.de Chateau de Deulin: www.espacedeulin.be  Trödelmarkt von Temploux: www.temploux.be Ramd’Âm Boutique: www.boutiqueramdam.com

COOLNESS


Das ist die Geschichte einer besonderen sozialen Attitude: In vier Kapiteln erzählt diese außergewöhnliche Ausstellung davon, zeigt prägnante und prominente Beispiele durch die Generationen hindurch und beleuchtet den sozialen Background. Die Ursprünge des Begriffes „Coolness“ haben mit dem Ausdruck des Widerstands und einer Selbstbehauptungsstrategie im urbanen, afroamerikanischen Milieu zu tun. Ein Wandel vollzieht sich in den 1950er-Jahren, als Filmstars wie James Dean und Marlon Brando die Coolness in die die weiße Mittelschicht transportieren und sie zum Leitthema einer neuen, rebellierenden Jugendkultur machen. Coolness ist verbunden mit Leidenschaft und wird als Ausdruck besonderer Authentizität verstanden. Mit der verstärkten Globalisierung findet spätestens seit den 1990er Jahren eine Kommerzialisierung von Coolness statt, welche wiederum mit gesteigerter Selbstinszenierung und einem allgemeinen Streben nach individuellem Style einhergeht. Neben Original-Fotografien von Roy Schatt, Michel Comte, Martin Schoeller, Steve Schapiro, Dieter Blum, Olaf Heine, Brian Duffy und vielen mehr, verdeutlichen Exponate wie die Sonnenbrillen von Ray Ban, Kaugummis von Wrigley’s oder der Nike Air Jordan die käufliche Coolness der Konsumgüter. Sonderausstellung: Coolness – Story of an Attitude. Laufzeit bis 30. September 2018. Location: MUSEUM THE KENNEDYS, Auguststraße 11–13, 10117 Berlin. Link: www.thekennedys.de

Image Credits: (Bild 1) © NIKE, AIR JORDAN WERBEFOTO, 1985; (Bild 2) © STEVE SCHAPIRO, ANDY WARHOL, NICO AND THE VELVET UNDERGROUND, LOS ANGELES, 1965; (Bild 3) © HERB RITTS, MADONNA I, SAN PEDRO, 1990; (Bild 4) © THOMAS HOEPKER, MUHAMMAD ALI, JUMPING, CHICAGO, 1966

THE LIVING AND THE DEAD


Die Arbeiten des niederländischen Fotografen Anton Corbijn (geb. 1955) sind längst zu ikonischen Portraits der Popgeschichte geworden und jetzt in einer außerordentlich umfangreichen Ausstellung in Hamburg zu sehen. „Anton Corbijn. The Living and the Dead“ zeigt die Porträts von Musikern und Bands wie Joy Division, Depeche Mode, Tom Waits, U2 oder den Rolling Stones, welche Corbijn berühmt werden ließen. Im Zentrum der Schau steht seine in höchstem Maße autobiografische Serie: „a. somebody“. Für diese inszenierte sich Corbijn als Musiker und fotografierte sich in der ländlichen Umgebung seines Geburtsorts Strijen. Die Idole seiner Jugend waren hier John Lennon, Jimi Hendrix oder Janis Joplin. Gezeigt werden rund 120 Arbeiten Corbijns aus 40 Schaffensjahren, darunter etwa 20 bisher unveröffentlichte Fotografien. Ausstellung: Anton Corbijn. The Living and the Dead. Laufzeit: Bis 6. Januar 2019. Location: Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2, 20095 Hamburg. Link: www.buceriuskunstforum.de

Image Credits:  (Bild 1) Ausstellungsansicht Anton Corbijn – The Living and the Dead, © 2018 Bucerius Kunst Forum; (Bild 2) Anton Corbijn: Sinéad O’Connor, Dublin 1990, Leihgabe des Künstlers, © Anton Corbijn, 2018; (Bild 3) Anton Corbijn: Joy Division, London 1979, Leihgabe des Künstlers, © Anton Corbijn, 2018; (Bild 4) Anton Corbijn: Henry Rollins, El Mirage 1994, Leihgabe des Künstlers, © Anton Corbijn, 2018

MARGIANA


Diese Landschaft im Osten Turkmenistans war vor rund 4.000 Jahren die Wiege einer faszinierenden Hochkultur. In der Bronzezeit blühte sie zeitgleich mit den Zivilisationen Mesopotamiens und Ägyptens. Erstmals außerhalb Turkmenistans werden in einer groß angelegten Sonderausstellung im Neuen Museum Berlin die archäologischen Zeugnisse dieser geheimnisvollen Kultur dem interessierten Publikum gezeigt. Es zeigt sich ein spannendes Land zwischen Tradition und Moderne. Die Aufnahmen der archäologischen Stätten, Landschaften, Menschen und Exponate stellte die international renommierte Fotografin Herlinde Koelbl her. Erstaunliche archäologische Relikte stehen so neben Fotos aus dem Leben in dem bisher weitgehend unbekannten Land, welches noch vor kurzer Zeit als die ärmste Republik der Sowjetunion galt. Durch reiche Vorkommen an Erdöl und Erdgas vollzieht sich im heutigen Turkmenistan ein rascher Wandel der Städte und des Lifestyles. Ausstellung: Margiana. Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan. Mit Fotografien von Herlinde Koelbl. Laufzeit: Bis 7. Oktober 2018. Location: Neues Museum, Bodestraße, 10178 Berlin. Link: www.smb.museum/home.html

Image Credits:  (Bild 1) Kette mit Lapislazuliperlen, Gonur Depe, „Königsnekropole“, Grab 3230, Ende 3.–Mitte 2. Jtsd. v. Chr. Gold, Lapislazuli, Türkis, Leihgeber: Staatliches Museum Turkmenistans, Aschgabat © Herlinde Koelbl; (Bild 2) Frau in turkmenischer Alltagstracht in Neu-Nisa, 2018, © Herlinde Koelbl; (Bild 3) Schmucknadel mit der Darstellung eines „Baktrischen Kamels“, Gonur Depe, Grab 2900 der Königsnekropole, 18.–15. Jh. v. Chr. Silber, Leihgeber: Staatliches Museum Turkmenistans, Aschgabat; © Herlinde Koelbl; (Bild 4) Margiana. Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan. Mit Fotografien von Herlinde Koelbl, Ausstellungsansicht Neues Museum 2018, © Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Vor- und Frühgeschichte / David von Becker

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