Category : CULTURE

NEUAUFGESTELLT!


Schwerpunkt Skulptur: Große Werke von der Arte Povera über Minimal Art bis zur Pop Art sowie Meisterwerke des Expressionismus sind im Museum Lehmbruck in neuer Aufstellung zu sehen. Ausgehend vom Werk Lehmbrucks begegnen sich hier Primitivismus und Kubismus, Abstraktion und Expressionismus, Konstruktivismus und Minimalismus. Raumgreifende Installationen, ikonische Skulpturen und Objekte mit Hauptwerken der Arte Povera von Jannis Kounellis, der Minimal Art mit Donald Judd und als Gegenpol Andy Warhol mit seiner berühmten „Brillo Box“ zeigen exemplarisch die wichtigsten Bewegungen der Kunstgeschichte der sechziger Jahre. Ein eigener Bereich ist Joseph Beuys und seinem Umkreis um 1970 gewidmet. Prominent präsentiert sind bedeutende Werke von Anish Kapoor und Frank Stella. „Neuaufgestellt! Präsentation der Sammlung“. Dauer: Durchgehend 2017. Location: Wilhelm Lehmbruck Museum – Zentrum Internationaler Skulptur. Düsseldorfer Straße 51, 47051 Duisburg. Link: www.lehmbruckmuseum.de

Image Credits: Andy Warhol, Brillo Box, 1964, © 2016 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. / Artists Rights Society (ARS), New York; Blick in die Ausstellung, Foto Lehmbruck Museum; Kapoor, Anish: White Dark V, 1998, © VG-Bildkunst, Bonn 2016, Foto Lehmbruck Museum; Christian Boltanski, Réserve des enfant de Duisburg, Foto Dejan Saric

A HERITAGE TRANSPOSED


Aktuelle Positionen zu einem Land mit traditionell reicher Kultur sind in Berlin zu sehen, der Iran wird aus verschiedenen und überraschenden Perspektiven gezeigt. Traditionelles, gesellschaftliche und politische Veränderungen, wie die Islamische Revolution oder der Iran-Irak Krieg, die beginnende Öffnung zur westlichen Welt und die Emanzipation der Frauen bis zur Dynamik der Großstadt Teheran werden thematisiert. Die Meinungsfreiheit und künstlerische Freiräume im Iran wachsen offenbar, die Frage ist: Wie weit reichen die neuen Freiheiten tatsächlich? Diese Ausstellung ist in der Lage, darauf konkrete Antworten zu geben.

Die Ausstellung vereint Arbeiten junger Künstlerinnen und Künstler, die zum Teil aus dem Iran stammen und in Berlin studieren, mit Werken international etablierter Künstler, deren Werke in renommierten öffentlichen wie privaten Sammlungen vertreten sind. Sie vereint die Authentizität ihrer Arbeiten, die Diversität der Biographien und Interessen, die Kompatibilität der Ästhetik sowie eine intensive Beschäftigung mit persönlichen, kulturellen, politischen und historischen Themen. A HERITAGE TRANSPOSED. EINE AUSSTELLUNG MIT: SHIVA AHMADI, SHOJA AZARI, WIM DELVOYE, AZIN FEIZABADI, RAMIN HAERIZADEH, ROKNI HAERIZADEH, ANAHITA RAZMI, NEDA SAEEDI, INGEBORG ZU SCHLESWIG-HOLSTEIN, SETAREH SHAHBAZI UND ROBERT WILSON. KURATIERT VON ANAHITA VON PLOTHO. Bis 25 Feb. 2017. Location: BOX Freiraum GmbH, Boxhagener Straße 93/96, 10245 Berlin-Friedrichshain. Link: www.box-freiraum.berlin

Image Credits: SHIVA AHMADI, LOTUS, 2014, VIDEOINSTALLATION, DIMENSIONEN VARIABEL, EDITION 2/5 +1 AP, COURTESY DIE KÜNSTLERIN UND LEILA HELLER GALLERY, NEW YORK / DUBAI; RAMIN HAERIZADEH, STILL LIFE, KING AND QUEEN TOMATO, 2011, PAPIERKOLLAGE, ACRYL UND TINTE AUF LEINWAND, 170 CM X 140 CM, COURTESY PRIVATSAMMLUNG, MÜNCHEN; SETAREH SHAHBAZI, SPECTRAL DAYS, 2013, C-PRINTS ODER PIGMENTPRINTS, VERSCHIEDENE MASSE, EDITION VON 3 + 1 AP, COURTESY DIE KÜNSTLERIN UND GYPSUM GALLERY, KAIRO

THE ART OF BOXING


Eine besondere Ausstellung, welche Zeitgeschichte, Boxsport, Fotografien und Zeichnungen vereint, ist zur Zeit in New York zu sehen: Die New-York Historical Society feiert die große Boxlegende Muhammad Ali (1942-2016) und zeigt Fotos und Bilder, die Alis Einzigartigkeit seines kunstvollen Boxstils und seine extrovertierte Persönlichkeit widerspiegeln. Die Ausstellung erforscht damit auch die langjährige Beziehung des Boxsportlers zu dem Maler LeRoy Neiman und zu dem Fotografen George Kalinsky. Highlights sind die 21 lebendigen Aquarelle und on-the-spot-Skizzen von Neiman, welche die einzigartige Energie des Boxchampions erfassen. Der zweite Teil der Ausstellung, „I Am King oft he World“, zeigt die hervorragenden Fotografien von George Kalinsky: 45, teils sehr persönlich-intime Aufnahmen von Ali innerhalb und auch außerhalb des Ringes. Kalinsky war über fünfzig Jahre lang der preisgekrönte Hausfotograf des Madison Square Garden.

Die Fotografie „Head to Head“ ist der erste der berühmten „Kopf-an-Kopf“ – Schüsse von Joe Frazier und Muhammad Ali. Es ist der Auftakt zu dem Kampf des Jahrhunderts mit den Giganten des Boxsports im Madison Square Garden im Jahr 1971. „Muhammad Ali, LeRoy Neiman and the Art of Boxing“ and “I Am King of the World”, Photographs of Muhammad Ali by George Kalinsky. Bis 26. März 2017. New-York Historical Society, 170 Central Park West, New York, NY 10024, USA. Link: www.nyhistory.org

Image Credits: George Kalinsky, Joe Frazier and Muhammad Ali, 1971, Chromogenic print from original scanned film, Courtesy George Kalinsky; LeRoy Neiman Ali vs. Frazier, Fight II, Round II at Madison Square Garden, January 28, 1974, Mixed media on paper Courtesy LeRoy Neiman FoundationGeorge Kalinsky;  George Kalinsky, Muhammad Ali working out at Madison Square Garden, 1967, Chromogenic print from original scanned film, Courtesy George Kalinsky; Muhammad Ali training at Madison Square Garden, 1967, Chromogenic print from original scanned film, Courtesy George Kalinsky.

STERN ÜBER BETHLEHEM


Der Titel der einzigartigen Krippen-Ausstellung stammt aus dem gleichnamigen Lied, dieses wird auch von den Sternsingern gesungen und gehört zu den bekanntesten weihnachtlichen Kirchenliedern: „Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg.“ Viele Künstler der aktuellen Ausstellung haben sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und haben sich gefragt, welchen Weg der Stern über der Krippe mit dem Christuskind den Menschen heute weisen kann. Es geht um die Geburt des Jesuskindes im Stall, die Anbetung der Hirten und die Ankunft der Heiligen Drei Könige. Doch auch ein Thema, das den Künstlerinnen und Künstlern der Krippenausstellung offensichtlich auf den Nägeln brennt, ist die aktuelle Flüchtlingsbewegung. Sie zeigen, wie stark und zeitgemäß die christliche Weihnachtsbotschaft sein kann, Heinz Schößler zeigt so einen bis zum Horizont reichenden Flüchtlingszug. Stern über Bethlehem“ – Die 76. Telgter Krippenausstellung. Bis 28. Januar 2017. Location: RELíGIO, Westfälisches Museum für religiöse Kultur, Herrenstr. 1-2, 48291 Telgte. Link: www.museum-telgte.de

Credits / Copyright: Stern, Wegweiser zur Krippe, 2016, Paula Pabst, Nottuln-Darup, Plakatmotiv zur 76. Krippenausstellung © RELíGIO; Stern über Bethlehem, 2016, Mechthild Beyer, Münster; Der Stern zeigt uns den Aus-Weg, 2016, Marlene Moss, Kiel, Foto © RELíGIO;  Zeig uns den Weg, 2016, Objektinstallation, Susanne Klinke, Meschede, Marianne Herbrich, Münster, Mechthild Jülicher, Senden, Ulrike Lindner, Oelde, Birgit Reinken, Münster, Christiane Winz-Völkert,  Münster

La Part des Anges


Wenn jemand das Wort „Cognac“ ausspricht, wird der Begriff oft mit dem weltberühmten Weinbrand aus Frankreich in Verbindung gebracht. Der Name steht aber auch für die Stadt Cognac, die sich im Südwesten des Landes, nördlich von Bordeaux befindet. In der Region wurde bereits zur Römerzeit Wein angebaut, der damals bereits von Engländern, Holländern und Skandinaviern hoch geschätzt wurde. Ab dem 17. Jahrhundert wurden die edlen Trauben zu Branntwein verarbeitet und später in Eichenfässern gelagert, um zu einem Weinbrand heranzureifen. Und wer hätte damals gedacht, dass dieser Cognac einmal zu den weltweit bekanntesten Branntweinen der Region werden würde.

BOLD machte einen Abstecher nach Cognac und war bei der 10. Edition der karitativen Versteigerung „La Part des Anges“ live dabei. Der Erlös der Versteigerung wird in jedem Jahr gespendet und ging in diesem an die „Fondation Apprentis d’Auteuil“, die sich seit 150 Jahren für benachteiligte Kinder und Familien engagiert.

24 Flakons erstklassiger Ausnahme-Cognacs, von Traditions-Häusern wie Baron Otard, Château Montifaud und Bache-Gabrielse sowie ein Kunstwerk von Jean-Michel (JOBIT), kamen unter der Schirmherrschaft von Laurie Mautheson, Luc Dabadie und Maria Calzada (– alle drei Experten des Weindepartements Artcurial) unter den Hammer. 700 französische und internationale Gäste folgten der Versteigerung der erlesenen Stücke, die von Artcurial-Auktionator Maître Hervé Poulain geführt wurde. Link: www.lapartdesanges.cognac.fr (Foto: BNIC/Albane de Roffignac/Tanguy de Montesson)

GOOD PROSPECTS 2016/2017


Einmal im Jahr ermittelt die Fachjury des Fotowettbewerbs „gute aussichten – junge deutsche fotografie“ die besten Arbeiten einer neuen Fotografen-Generation. Erstmals findet die Auftaktausstellung des wichtigsten deutschen Nachwuchspreises in diesem Jahr in Düsseldorf statt. Die Preisträger und Preisträgerinnen für 2016/2017 sind: Miia Autio, Chris Becher, Carmen Catuti, Andreas Hopfgarten, Holger Jenss, Quoc-Van Ninh und Julia Steinigeweg.

Auf den ersten Blick sind dunkelhäutige Menschen Gegenstand der Porträts von Miia Autio. Ein roter Punkt auf den Fotografien zieht den Blick auf sich und irritiert zugleich. Wir können beim eingehenderen Betrachten erkennen, dass uns hier nicht das Positiv, sondern das Negativ präsentiert wird. Und darum sind hier keine dunkelhäutigen Menschen portraitiert, sondern Albinos. So behandelt ‚Variation of White‘ in tiefgründiger Weise das subjektive Sehen und das Entstehen von Bildern in unserem Kopf. Ausstellung: gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2016/2017. Bis 15. Januar 2017. Location: NRW-Forum Düsseldorf · Ehrenhof 2 · D – 40479 Düsseldorf. Link: www.nrw-forum.de

Credits & Copyright: Ausstellungsfoto H. G. Teiner, BOLD THE MAGAZINE, Foto Miia Autio, Variation of White, www.guteaussichten.org; Foto Carmen Catuti, Marmarilo, www.guteaussichten.org; Foto Julia Steinigeweg, Ein verwirrendes Potenzial, www.guteaussichten.org

JERUSALEM


In der Vorweihnachtszeit lohnt es sich besonders, diese Stadt zu besuchen, die durch ihre faszinierende Geschichte, ihre kulturelle Vielfalt, ihre orientalische Esskultur und ihr modernes Nightlife beeindruckt: Jerusalem feiert an den Dezember-Wochenenden mit abwechslungsreichen Veranstaltungen. Hamshushalayim, der aus den Anfangsbuchstaben der hebräischen Wochenend-Tage Donnerstag, Freitag und Samstag sowie der letzten Silbe der Bezeichnung für Jerusalem zusammengesetzte Name ist vielversprechendes Programm in der Hauptstadt des Staates Israel – und das bei angenehmen Außentemperaturen von bis zu 14 Grad tagsüber.

Besucher Jerusalems erleben die kulturelle Vielfalt der Stadt bei Veranstaltungen wie Konzerten, Ausstellungen, Theaterstücken, Tanz-Shows und Partys. Die wichtigsten Museen der Stadt locken mit Special-Events, außerdem gibt es Stadtführungs-Specials, zum Beispiel die Graffiti-Touren. Einer der Höhepunkte ist das Klavierkonzert in der Zedekia-Höhle, einer von Menschen ausgebauten Höhle unter der Altstadt, deren Ursprünge bis ins sechste Jahrhundert vor Christus zurückreichen. Sehenswert und ein BOLD-Tipp: „Night Spectacular“, eine stimmungsvolle Licht- und Ton-Show an der Davidszitadelle, mitten in der Jerusalemer Altstadt. Erstmals findet 2016 das AVI Festival, kurz für „Art Video International“, als Teil von Hamshushalayim statt: Im Cinema City Complex wird auf 40 Leinwänden aktuelle Videokunst einheimischer wie internationaler Künstler gezeigt. Die Besucher profitieren von Festival-Raten vieler Hotels und reduzierten Tickets. Mehr über Jerusalem und Israel in einer folgenden Heftausgabe BOLD THE MAGAZINE. Informationen zu Jerusalem:  www.itraveljerusalem.com/de  Flug mit Germania: www.flygermania.com

Credits / Copyright: Jerusalem by Night: Aussicht von den Altstadtmauern des Rampart Walk Richtung Tower of David Museum und Neustadt, © itraveljerusalem.com; Blick auf Klagemauer, Tempelberg und Felsendom, © H. G. Teiner, BOLD THE MAGAZINE;    Festival Hamshushalayim, © Shmuel Cohen; The Night Spectacular – © Naftali Hiliger; Das Mariengrab in der Kirche im Kidrontal, © H. G. Teiner, BOLD THE MAGAZINE

BLING BLING BABY


Bis zum hemmungslosen Kitsch: Glam Fashion, schrille Farben, übersteigerte Sujets, modern Pop-Art, naive Oberfläche und sinnige Tiefe dahinter. Diese Ausstellung stimmt fröhlich, ist begeisternd und macht nachdenklich. Dem modernen und schnellen KonsumLifeStyle wird ein großer Zerrspiegel vorgehalten. Die Bonbonfarben erfrischen den Geist, die Surrealität erregt die Seele. Ob röhrende Hirsche, Alpenglühen oder Sonnenuntergang: Seit der Romantik gehört die Überzeichnung zur immer wieder zitierten Spielart in der Kunst. Die Glorifizierung des Trivialen, des sentimentalen Überschwangs hat auch in der Fotografie zu einer eigenständigen Bildsprache geführt. Jeff Koons lächelt uns ins Gemüt: Kitsch ist Kunst.

Guy Bourdin war der erste, der schillernde Farben und skurrile Settings für seine Modeinszenierungen verwendete. David LaChapelle, Miles Aldridge und Pierre et Gilles führten diesen Flirt mit dem Pop auf sehr erfolgreiche Weise fort. Ihnen nachfolgend lässt sich eine junge Riege an Fotokünstlern ausmachen, die mit viel Fantasie und Farbgewalt die Grenzen des Mediums ausloten: Der Niederländer Ruud van Empel postiert Idealgestalten vor paradiesischen Hintergründen, der Marrokaner Hassan Hajjaj ergänzt Hipster-Porträts im Mustermix durch gefundene Gegenstände à la Warhol, der Engländer Jason McGlade arrangiert Menschen, Blumen und Tiere auf einem Glasscanner, das Duo Christto & Andrew aus Doha entwirft ganze Wandwelten mit ihren schrägen Motiven, das schwedische Paar Inka & Niclas kreiert Felsbilder, die gleich den kitschigen Rahmen mit einbeziehen. Nadine Barth ist die Kuratorin dieser inspirierenden Ausstellung: Sie studierte Philosophie, Literatur und Kunstgeschichte in Hamburg und arbeitete viele Jahre als Journalistin und Galeristin. BLING BLING BABY! GLITZER, GLAMOUR UND EIN FLIRT MIT DEM POP. Bis 15. Januar 2017. Location: NRW-Forum Düsseldorf · Ehrenhof 2 · D – 40479 Düsseldorf. Link: www.nrw-forum.de

Credits & Copyright: „Miss Miami Nice”, Nico & Anna, Hamburg 2011, © Esther Haase; Mike Schreiber: B.G., New York 2007;  © Bela Borsodi, The Expandables, Tatler Russia, 2011; © Matt Henry, Wilma in Hot Tub, from the series „Twin Palms“, 2016, Courtesy Flatland Gallery, Amsterdam

SHOOT SHOOT SHOOT


Die Münchener Ausstellung „Shoot! Shoot! Shoot!“ wirft spektakuläre Blitzlichter auf eine turbulente und legendäre Epoche in der Geschichte von Kunst, Musik, Mode und Film: Die 1960er- und 1970er- Jahre. Dies sind die Jahrzehnte des Umbruchs, der Provokation und der kreativen Energie. Rund 200 Fotografien führen an die Schauplätze New York, London und Paris, mitten hinein in das pulsierende Kultur- und Partyleben. Mittendrin die großen Fotografinnen und Fotografen der Zeit: Von Diane Arbus über Richard Avedon, Gary Winogrand, Helmut Newton, Annie Leibovitz bis zu Robert Mapplethorpe. Sie richten ihre Kameras auf Andy Warhol, The Beatles, Truman Capote, Charlotte Rampling, Marlon Brando und viele weitere Stars und Sternchen.

Während Brigitte Bardot, The Rolling Stones oder Twiggy einerseits aufwändig in Szene gesetzt und damit zeitlose ikonenhaft anmutende Porträts entstehen, kommt andererseits der schnelle, paparazzihafte Schnappschuss beispielsweise in einer Partysituation zum Einsatz. Die Ausstellung des Münchner Stadtmuseums gliedert die eindrücklichen Fotografien in thematische Kapitel: Der Riege der Pop-Artists, der zeitgenössischen Feierkultur und Schauplätzen wie dem Studio 54, dem Film, der Performance-Kunst, der Musik und der Mode. Shoot! Shoot! Shoot! – Fotografien der 60er und 70er Jahre aus der Nicola Erni Collection. Bis 15. Januar 2017.  Link: www.muenchner-stadtmuseum.de

Credits & Copyright: David Bailey, Mick Jagger, Fur Hood, 1964, printed 2001, © David Bailey; Jeanloup Sieff, Yves Saint Laurent poses for his perfume‘s ad campaign, Paris, 1971, © The Estate of Jeanloup Sieff; Ron Galella, Trampoline – Opening of new happening discotheque „The Gymnasium“, Nico from Velvet Underground and another blonde lying on a trampoline, New York, 13.04.1967, © Ron Galella, Ltd

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