Category : CULTURE

STREET. LIFE. PHOTOGRAPHY


Der „urban space“ ist eines der schillerndsten Sujets innerhalb fotografischer Bildwelten. Die Ausstellung „Street. Life. Photography. Street Photography aus sieben Jahrzehnten“ im Haus der Photographie in den Deichtorhallen Hamburg, umfasst rund 52 fotografische Positionen mit über 320 Arbeiten, die zur 7. Triennale der Photographie Hamburg gezeigt werden. Klassiker der Street Photography wie Diane Arbus, Robert Frank, Lee Friedlander, William Klein und Martin Parr werden in der Ausstellung gemeinsam mit jungen internationalen Positionen wie Maciej Dakowicz, Mohamed Bourouissa, Ahn Jun, Doug Rickard und Harri Pälviranta präsentiert. Ausstellung: Street. Life. Photography. Street Photography aus sieben Jahrzehnten. Laufzeit bis 21. Oktober 2018. Location:  Deichtorhallen Hamburg – Haus der Photographie, Deichtorstr. 1-2, 20095 Hamburg, Link: www.deichtorhallen.de

Image Credits: (Bild 1) Maciej Dakowicz, Ohne Titel, aus der Serie: Cardiff After Dark, 2005–2011, 25. November 2007. Courtesy of Maciej Dakowicz, Inkjet-Print © Maciej Dakowicz; (Bild 2) Siegfried Hansen: Hamburg, 2006, aus der Serie: Hold The Line, Hamburg 2006, © Siegfried Hansen; (Bild 3) Andreas Herzau, Girl, aus der Serie: Moscow Street, 2008. Courtesy of Andreas Herzau / Galerie SOIZ Copyright © Andreas Herzau / courtesy Galerie SOIZ

LIU XIAODONG


Der chinesische Künstler Liu Xiaodong ist in Asien längst ein Superstar und gehört zu der legendären Künstlergeneration, die friedlich auf dem Platz des Himmlischen Friedens demonstrierte, mit dem System aneckte und Jahre später weltweit Furore machte. „Langsame Heimkehr“, eine gemeinsame Ausstellung von Kunsthalle Düsseldorf und NRW-Forum Düsseldorf, widmet dem chinesischen Ausnahmekünstler die weltweit erste umfassende Retrospektive. Gezeigt werden Arbeiten aus den Jahren 1983 bis 2018, rund 60 Gemälde, Bildskizzen, Fotografien, übermalte Fotografien, eine digitale Malmaschine, Tagebuchnotizen und der im Ausland gefeierte schwarz-weiße Avantgardefilm „The Days“ (1993) des Regisseurs Wang Xiaoshuai. Es erfolgt eine thematische Aufteilung in vier Kapitel: Den Ausgangspunkt bildet der Ort Jincheng (Liaoing-Provinz), an dem Liu Xiaodong 1963 geboren wurde und aufwuchs. Das zweite Kapitel behandelt die Reisen innerhalb Chinas, das dritte das Unterwegssein außerhalb der Heimat und das letzte Kapitel die Heimkehr nach Peking. Ausstellung: LIU XIAODONG –  LANGSAME HEIMKEHR. Laufzeit: 9. Juni bis 19. August 2018. Location: NRW-Forum Düsseldorf, Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf. Link: www.nrw-forum.de und Kunsthalle Düsseldorf, Grabbeplatz 4, 40213 Düsseldorf, Link: www.kunsthalle-duesseldorf.de

Image Credits: (Bild 1) A scene in a fishing village, Hainan Island, 1987 © Liu Xiaodong; (Bild 2) Xia Xing in Nandaihe, 1992 © Liu Xiaodong; (Bild 3) Your City 1, 2017 Oil on Canvas 220 x 260cm © Liu Xiaodong; (Bild 4) Self-Portrait, 2010 Oil on canvas 33 x 47 cm © Liu Xiaodong

ISTANBUL IS DIFFERENT


Der Bosporus verbindet das Schwarze Meer mit dem Marmara Meer – hier treffen sich Europa und Asien, hier liegt die Metropole Istanbul – drei Brücken verbinden die Kontinente. Die Must-Sees der reichhaltigen Kulturgeschichte Istanbuls versetzen immer wieder in Erstaunen: Die Blaue Moschee Sultan-Ahmed, die Süleymaniye-Moschee, die Haghia Sophia aus byzantinischer Zeit, der Galata Turm hoch über der Stadt thronend, der Topkapi Palast der osmanischen Sultane und nicht zu vergessen die Shopping Meile der İstiklal Caddesi in Beyoğlu. Es muss nicht immer Bauchtanz sein, es gibt hier eine reiche und vielschichtige Szene: Ein Besuch in der Travestie Bar Harbiye Sahne im Stadtteil Şişli, mit der herzerfrischenden Gesangsshow von Ayta Sözeri, zeigt uns, dass im Schmelztiegel Istanbul Toleranz und Lebensfreude gelebt werden. Eine Bootstour mit frisch zubereiteten türkischen Köstlichkeiten rundet den Tag ab. Wilma Elles, die Schauspielerin mit deutschen Wurzeln, ist hier mittlerweile ein Top Star, sie erzählt uns, warum sie hier ist und bleibt: „Ich liebe die Atmosphäre voller Spannung an Istanbul und die Leichtigkeit – man kann einfach mal mit dem Boot rausfahren und zum Baden an einer Bucht ankern.“ Als stilvolle Basis für die Istanbul – Exkursionen bietet sich das zentral gelegene Mövenpick Istanbul an, für den Flug ist Turkish Airlines eine gute Wahl. Idee Travel & Events bietet Special Interest Tours: www.ideetravel.com Hotel Mövenpick Istanbul: www.movenpick.com/istanbul

Image Credits: Fotos 1 bis 5: BOLD THE MAGAZINE, H. G. Teiner

MEDIEN – C.A.R. 2018


Auf der außergewöhnlichen C.A.R. Medienkunstmesse & Foto-Special erwarten uns namhafte Medienkünstler aus aller Welt in der einzigartigen Atmosphäre des UNESCO-Welterbes der Zeche Zollverein in Essen. Erstmals ist die Münchner bildpark gallery mit Lichtobjekten von Tamar Klar und mit Arbeiten der Fotokünstlerin Bree Corn auf der C.A.R. vertreten. UFOFABRIK Contemporary Art Gallery aus Moena/ Trento, Italien, zeigt die Gruppenausstellung LIQUID ELECTRICITY, mit Werken von acht Fotografen. Bei der Berliner Galerie Z22 sind Foto-Arbeiten von Hardy Brackmann, Dirk Krüll und Ira Rokka zu sehen. Die Galerie an der Zitadelle aus Jülich präsentiert Klang-Skulpturen von Ren Rong. Die Essener Galerie Klose gibt Einblick in ihr Programm zeitgenössischer Fotografie mit Arbeiten von Willi Diete, Frank Hohmann, Wolfgang Kleber und Georg Pieron. In Halle 8 zeigt der Künstler Christoph Hildebrand, Berlin/ Essen, die für diesen Ort neu konzipierte Installation RHIZOM – ein raumgreifendes Geflecht aus über 100 rhythmisch aufflackernden Neonpiktogrammen. CONTEMPORARY ART RUHR – Medienkunstmesse & Foto Special: Die Eröffnung findet statt am Freitag, 1. Juni ab 20 Uhr. An den Messetagen, Samstag, 2. und Sonntag, 3. Juni ist die Kunstschau von 11 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Location: UNESCO-Welterbe Zollverein, Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen, in den Hallen 5, 6, 8 und 12  Link: www.contemporaryartruhr.de

Image Credits: (Bild 1) Galerie Klose, Essen: Willi Diete, Abramovic-Persiflage: The Model is present, Fotografie 3/10, 60x80cm, 2018; (Bild 2) Mirène Schmitz: AFFENSCHAUKEL / Portrait 04 / 2017/ © MIRENE SCHMITZ  GalleryPrint 80 x 120cm; (Bild 3) bildpark gallery, München: Bree Corn, Deforming Reality 2017, Limited Edition of 12; (Bild 4) Galerie Klose, Essen: Georg Pieron, „Lenah“, Fotografie, 50x60cm im Rahmen, 2018

QUEEN OF TIN BOXES


In den historischen Gebäuden einer alte Mühle, in der Region Wallonie in Belgien, dort gibt es eine weltweit einzigartige Sammlung von bunt lackierten Metalldosen. Wie in einem Dornröschenschlaf liegt dieses entdeckenswerte Universum der farbigen Erinnerungen aus Weißblech – obwohl es schon einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde hat: Es sind immerhin fast 60.000 Exemplare! Das Besondere daran ist, es sind aufwändig lithografierte Schmuckstücke und diese spiegeln auch die Geschichte der industrialisierung und des Warenkonsums wider. Es sind die Verpackungen von Schokolade, Zigarretten, Keksen, Tee, Gewürzen und vielen weiteren Produkten. Der Anblick von bestimmten Abbildungen und Marken weckt Kindheitserinnerungen und die damit verbundenen Emotionen. Allen steht ein Lächeln im Gesicht beim Betrachten der schier überbordenden Fülle an Kostbarkeiten. Die Sammlerin dieser unfassbaren Vielfalt, Yvette Dardenne, steht sanft schmunzelnd inmitten ihres Lebenswerks: „Ich bin nicht auf der Suche nach weiteren,  einer speziellen Dose. Aber wenn ich zufällig auf eine stoße, die ich noch nicht habe, oder jemand erzählt mir davon, dann möchte ich sie gerne für ihre Sammlung haben.“ Ausstellung: Museum der lithografierten Blechdosen. Location: Rue du Condroz 8, B – 4280 Grand-Hallet. Info Belgien Tourismus Wallonie: www.belgien-tourismus-wallonie.de

Image Credits: Fotos 1 bis 5: BOLD THE MAGAZINE, H. G. Teiner

BLACK AND WHITE


Grau sei „die ideale Farbe“ – so sagte es einmal der Künstler Gerhard Richter. Die monochrome Malerei ist ein über die Jahrhunderte wiederkehrendes Thema und es hält einige Überraschungen bereit. Beginnend mit der mittelalterlichen Grisaille-Glasmalerei geht die Ausstellung in sieben Themenschwerpunkten der Frage nach, warum sich Künstler verschiedenster Epochen für eine Reduzierung auf Schwarz-Weiß entschieden haben und warum dies bis heute die Betrachtenden in besonderer Weise fasziniert. Die mit Leihgaben aus internationalen Museen und privaten Sammlungen bestückte Schau präsentiert Gemälde  von Andrea Mantegna, Peter Paul Rubens, Rembrandt van Rijn, Giovanni Battista Tiepolo und Edgar Degas. Zu sehen sind ebenso Werke moderner und zeitgenössischer Künstler wie Jackson Pollock, Josef Albers, Heinz Mack und Gerhard Richter sowie zwei begehbare Installationen. Ein besonderer Höhepunkt ist dabei die Rauminstallation „The Collector’s House“ des belgischen Künstlers Hans Op de Beeck. Ausstellung: Black & White. Von Dürer bis Eliasson. Laufzeit bis 15. Juli 2018. Location: Museum Kunstpalast, Ehrenhof 4-5, 40479 Düsseldorf. Links: www.smkp.de

Image Credits: (Bilder 1 – 5) “The Collector’s House“ von Hans Op de Beek, 2016, Skulpturale Installation, Mixed Media, 4 × 20 × 12,5 m, Ausstellungsimpressionen 2018, BOLD THE MAGAZINE, H. G. Teiner

 

VIVA ROMA!


Eine Reise in die wallonische Region Belgiens, in das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Lüttich oder Liège, lohnt sich derzeit besonders, um einen inspirierenden Trip in die Kunstgeschichte zu unternehmen: Die international bedeutsame Ausstellung VIVA ROMA! im Kunstmuseum La Boverie ist in Zusammenarbeit mit dem Louvre in Paris entstanden. Hier ist ein Rom aus der Sicht europäischer Maler zu sehen – auf die Spuren der „Grand Tour“. Im Mittelpunkt steht die magische Anziehungskraft der italienischen Stadt und ihr unmittelbarer Bezug zur Antike. Diese Künstler*innen waren die Wegbereiter des heutigen Tourismus – zwischen dem 17. und dem 20. Jahrhundert ist die „Reise nach Rom“ eine absolute Quelle der Inspiration. Über 150 Werke laden uns auf die Reise ein, sie stammen aus dem Louvre und aus fast 50 internationalen Museen, darunter das Getty Museum in Los Angeles, das Fine Arts Museum of San Francisco und das Thorvaldsen-Museum in Kopenhagen. Ausstellung: VIVA ROMA! Bis 26. August 2018. Location: LA BOVERIE, Parc de la Boverie 3, B-4020 Lüttich. Link: https://de.laboverie.com/

Image Credits: (Bild 1 – 5) Ausstellungsimpressionen 2018, BOLD THE MAGAZINE, H.G. Teiner

IRVING PENN


Mit 17 Jahren beginnt Irving Penn (1917 – 2009) ein Studium der Gestaltung in Philadelphia und arbeitet ab 1943 für das renommierte Vogue – Fashion Magazine. Noch im selben Jahr kann Penn bereits sein erstes Cover fotografieren. Es folgen mehr als 160 Titelbilder und unzählige Modeaufnahmen für die Vogue. Penns Modefotografien machen ihn international bekannt, sein Interesse für die Menschen führte ihn auch in ferne Länder, wie 1948 nach Peru sowie in den Jahren zwischen 1967 und 1971 nach Neuguinea und Marokko. Neben seinen ethnographischen Studien hat Penn eine Serie weltbekannter Persönlichkeiten aus Kunst, Film, Literatur und Musik fotografiert. Ob Salvador Dalí, Audrey Hepburn oder Saul Steinberg – er fotografiert sie stets vor neutralem Hintergrund. Penn gilt als der einflussreichste Fotograf des 20. Jahrhunderts: Durch seine eigene Handschrift mit einer streng reduzierten Ästhetik ist er bis heute stilprägend und beeinflusste unzählige Nachfolger. Die Schenkung von rund 190 Arbeiten der Irving Penn Foundation an das Metropolitan Museum of Art bildet den Kern der Ausstellung, darunter auch die mittlerweile weltbekannten Studien von Lisa Fonssagrives-Penn, sie war das gefragteste Fotomodell der Zeit und die Ehefrau und Muse von Irving Penn. Die Ausstellung wird von einer umfassenden Monografie begleitet, erschienen im Schirmer/Mosel Verlag in München und herausgegeben von Maria Morris Hambourg und Jeff L. Rosenheim. Ausstellung: Irving Penn . Centennial. Der Jahrhundertfotograf. Laufzeit bis 01.07.2018. Location: C/O Berlin Foundation, Amerika Haus, Hardenbergstraße 22–24, 10623 Berlin. Link: www.co-berlin.org

Image Credits: (Foto 1)  Girl with Tobacco on Tongue (Mary Jane Russell), New York, 1951 © Condé Nast; (Foto 2) Nude No. 58, 1949-50 © The Irving Penn Foundation; (Foto 3) Ballet Society, New York, 1948 © Condé Nast

ART COLOGNE 2018


Die 52. Ausgabe der renommierten und gleichzeitig innovativen Kunstmesse ist in Köln für Kunstenthusiasten, Käufer und Sammler eröffnet. Dieser internationale Kunstmarkt ist die Mutter der Messen für zeitgenössische Kunst. Das spannende Angebotsspektrum reicht von den Highlights der Klassischen Moderne bis hin zu den aktuellsten Trends der Contemporary Art. Inspiration und Investment: Die ART COLOGNE schafft eine sichere Balance zwischen Kunst und Kommerz. Das Motto ist Programm: Kunst entdecken, erleben, erwerben. Die ART COLOGNE bietet klar unterschiedene Angebotssegmente, im Mittelpunkt steht der Sektor GALLERIES mit der Kunst der Klassischen Moderne und Nachkriegskunst bis hin zur modernen und zeitgenössischen Kunst der etablierten Galerien. Der Bereich NEW POSITIONS, ein Förderprogramm, ermöglicht es jungen Künstlern ihre Arbeiten in eigenen Förderkojen neben den Ständen ihrer Galeristen zu präsentieren. Der Sektor NEUMARKT ist die zentrale Plattform für „cutting edge art“ der jungen Galerien. ART COLOGNE – 52. Internationaler Kunstmarkt. 19. bis 22. April 2018. Location: KOELN MESSE, Messeplatz 1, 50679 Köln. Link: www.artcologne.de

Image Credits: (Bild 1)  Impression von der ART COLOGNE 2017, Eingang Süd (Bild 2) Hajime Sorayama, Sexy Robot _1/3 scale_aluminum_A, 2016, aluminum, stainless, 34 x 27 x 25 cm. Courtesy: Nanzuka Gallery, Tokyo (Bild 3) Roy Lichtenstein, Nude Reading, 1994, Reliefdruck, 60,7 x 77,1 cm. Courtesy: Galerie Boisserée, Köln (Bild 4) Attila Szűcs, The sound of the missing piano, 2017, oil on canvas, 200 x 240 cm. Courtesy: the Artist and Erika Deak Gallery, Budapest (Bild 5) Impression Messehalle, BOLD, H.G. Teiner

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