Category : MOTION

Ostertag & SEAT rocken die Fashion Week


In den Berliner Delight Rental Studios kamen am gestrigen Abend Kreative, Modefans und SEAT Prominenz zusammen, um sich Marcel Ostertags Visionen der Herbst/Winter-Mode anzuschauen. Seine neue Kollektion „Revolution“ besticht durch Finesse und Lässigkeit, ist tragbar und äußerst bequem. Ostertag kündigte in diesem Rahmen auch seine Abkehr vom hektischen Modezirkus an und will seine Kollektionen künftig saisonal herausbringen. „Das hektisch-verfrühte wechseln von Kollektionen, konträr zu den Jahreszeiten ist schlechtweg Wahnsinn. Ich plädiere für mehr Ruhe und mehr Qualität in der Mode und werde meine Sommerkollektion künftig auch im Sommer herausbringen – und nicht wie bisher bereits im Winter …“, so Ostertag nach seiner Show in Berlin.

„Marcel Ostertags Entwürfe überzeugen mich, da sie extravagant und doch im Alltag tragbar sind“, sagt Susanne Franz, Direktorin Marketing SEAT S.A., die hier im Rahmen der Runway Show Autumn/Winter 2017 neben der Beobachtung neuester Fashiontrends auch der Deutschlandpremiere des Mii by COSMOPOLITAN feierte. Links: www.seat.de, www.marcelostertag.com

F13 – Rückkehr einer Legende


Der deutsche Unternehmer und Ingenieur Hugo Junkers gab am Anfang des 19. Jahrunderts seine Vison für eine neuartige Flug-Maschine in Auftrag: Das erste freitragende Ganz-Metall-Flugzeug aus Duralumin. Am 25. Juni 1919 war es dann soweit, und die erste Junkers F13 erhob sich in die Lüfte. Da er als Demokrat und Pazifist den Nationalsozialisten im Wege stand, wurde er 1933 enteignet und erhielt Stadtverbot für Dessau. Er wurde gezwungen, angeblich um sich wissenschaftlicher Forschung zuzuwenden, die Leitung seiner Werke aufzugeben und sich nach Bayrischzell in Bayern zurückzuziehen. Zwei Jahre später, genau an seinem 76. Geburtstag, starb er und wurde auf dem Waldfriedhof in München begraben. Für Junkers stand immer fest, dass die Zukunft des Flugzeugbaus nicht in der militärischen, sondern einer zivilen Nutzung liegen würde.

Der Kölner Unternehmer Dieter Morszeck, dessen Vater vor über 60 Jahren Koffer aus dem gleichen Material entwickelte, fühlt sich auch heute noch Hugo Junker’s Projekt verbunden und förderte deshalb den Nachbau der ersten flugfähigen F13. „Hugo Junkers war der erste, der Duralumin im Flugzeugbau verwendete. Für Junkers-Flugzeuge und für die Koffer von RIMOWA wurden die gerillten Bleche weltweit zum Erkennungszeichen“, kommentierte Dieter Morszeck und führt weiter aus: „Aus diesem Grund habe ich den Wiederaufbau einer flugfähigen Junkers F13 verfolgt und gefördert. Ich wollte der Welt ein wichtiges Kulturgut zurückgeben – und zwar nicht im Museum, sondern dort wo es hingehört: In der Luft.“ 

Von der Idee bis zum Jungfernflug vergingen sieben Jahre der Recherche, Planung und Genehmigung. Um ein Projekt diesen Ausmaßes zu stemmen, vereinten sich drei starke Partner: Die JU-Air, der Verein der Freunde historischer Luftfahrt e.V. (VFL) und RIMOWA. Initiiert wurde die Idee vom VFL und gemeinsam begab sich das Team auf historische Reise der zivilen Luftfahrt. Am 15. September 2016 erlebte das Projekt den lang ersehnten Höhepunkt: In Dübendorf (Schweiz) fand fast 100 Jahre nach der Einführung der „Urmutter aller Verkehrsflugzeuge“ der legendäre, offizielle Erstflug der Replika statt. Pünktlich zum Take-Off wurde aus dem Projektnamen „RIMOWA F13“ eine wahre Junkers F13, die auch namentlich das Erbe seines Visionärs weiterführt. 

Die Junkers F13 von RIMOWA rollt sachte an, wird schneller und schneller – und hebt nach nur 200 Metern sanft vom Boden ab: 450 PS mit einer Reisegeschwindigkeit von 176 km/h. Im offenen Cockpit saß Testpilot Oliver Bachmann begleitet von RIMOWA CEO Dieter Morszeck, der seit 34 Jahren auch privat selbst fliegt. Nach einem erfolgreich absolvierten Testflug landete die F13 in einer fließenden Bewegung souverän und wurde mit anhaltendem Applaus empfangen. Als Dieter Morszeck das Cockpit verließ, kommentierte er stolz und voller Begeisterung: „Mein Traum ist wahrgeworden. Die Junkers F13 ist wieder in der Luft und ich durfte als Crewmitglied den offiziellen Erstflug hautnah miterleben! Besser geht es nicht.“ Link: www.rimowa.com


The Expression of Freedom


Ausdruck eines Lebensgefühls: Die ersten Scrambler aus den 1950er Jahren waren modifizierte Straßenmaschinen, die mit grobstolligen Reifen, etwas mehr Federweg und einem hoch gelegten Auspuff für Fahrten abseits befestigter Straßen tauglich gemacht wurden. Dies führte zu dem charakteristischen Erscheinungsbild, das zum Sinnbild einer Haltung wurde. Ein Scrambler ist der Inbegriff eines Motorrads jenseits der etablierten Standards und Konventionen. Leistungsdaten sind uninteressant, Style und Originalität sind umso wichtiger. Der Scrambler steht für Leidenschaft und ist so vielfältig wie seine Besitzer. Link: www.bmw-motorrad.de

Cadillac Escala


Es ist ein wirklich gelungener Blick in die Zukunft. Auf dem Concours d’Elegance im kalifornischen Pebble Beach präsentiert Cadillac seine neuste Kreation. Das Cadillac Escala Konzept-Fahrzeug präsentiert die nächste Entwicklungsstufe des Cadillac-Designs. Das Konzept gibt einen Ausblick auf das Design und die technischen Ideen, die die nächste Phase der laufenden Expansion von Cadillac antreibt. „Escala ist ein Konzeptfahrzeug mit zwei klaren Zielen“, sagte Johan de Nysschen, President Cadillac Global. „Erstens setzt Escala ein Statement für den nächsten Schritt der Cadillac-Designsprache und auch für technische Konzepte hinsichtlich der Entwicklung zukünftiger Cadillac Modelle. Zweitens unterstreicht Escala den aufstrebenden Charakter von Cadillac und signalisiert die Rückkehr der Marke an die Spitze.“ Escala – spanisch für „Skala“ – ist ein Konzeptauto für einen größeren, gehobenen und ausdrucksstarken Begleiter des kürzlich präsentierten 2016 Cadillac CT6. Es ist das dritte Konzeptauto von Cadillac, das in Pebble Beach das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert wurde, nach Ciel Cabrio (2011) und Elmiraj Coupe (2013). Es ist sowohl ein Fahrerauto als auch eine elegante Flaggschiff-Limousine. Die große 4-türige Limousine verfügt über ein geräumiges Fließheck-Design, das den beachtlichen Umfang und die Vielseitigkeit des Fahrzeugs unterstreicht. Bei einer Gesamtlänge von 5,34 m ist Escala um etwa 0,15 m länger als der CT6. Die Details des Konzepts laden dazu ein, genauer hinzusehen – dazu gehören ein dreidimensionales Präzisionsmuster im Kühlergrill-Design und 22-Zoll-Räder mit doppelten Radspeichen. Link: www.cadillac.de

BMW Belstaff Edition


BMW Motorrad und der britische Premium-Bekleidungshersteller Belstaff stehen für hohe Qualitätsstandards, ergonomische Formen und charakteristisches Design. Seit den 20er Jahren, dem Gründungsjahrzehnt von BMW Motorrad und Belstaff, gelten beide Marken als stilprägend. Die erfolgreiche Historie der Marke BMW Motorrad findet sich in dem Jubiläumsmodell, der BMW R nineT, wieder. Der puristische Roadster vereint markante Ikonen aus 90 Jahren BMW Motorradgeschichte. Für Adrenalin, Handwerkskunst und Geschwindigkeit steht auch das 1924 gegründete britische Luxus-Fashionlabel Belstaff. Derselbe Ursprung sowie das leidenschaftliche Streben nach Perfektion führte die beiden Marken nun zusammen. BMW Motorrad und Belstaff präsentieren ihre erste Kooperation: Eine Jacken-Sonderkollektion, passend zum Premium-Jubiläumsmodell BMW R nineT. Links: www.bmw-motorrad.de, www.belstaff.de

Ultimativer Härtetest


Das der Land Rover Discovery Sport einiges zu bieten hat, war uns bereits klar. Aber was sich Land Rover jetzt erdachte, ist der ultimative Härtetest schlechthin: Das kompakte SUV bewegt einen 100 Tonnen schweren Zug über eine zehn Kilometer lange Bahnstrecke. Damit demonstriert das 4×4-Erfolgsmodell aus Großbritannien eindrucksvoll, welche Lasten es theoretisch vom Fleck bewegen kann – und dies im Serientrim und mit regulärem 180-PS-Ingenium-Diesel. Schauplatz des spektakulären Anhänger-Tests ist eine historische Bahnstrecke im Norden der Schweiz, an der Grenze zu Deutschland. Gekrönt wurde die Fahrt des Land Rover Discovery Sport mit der ungewöhnlichen Anhängerlast von einer Passage über die mehr als 100 Jahre alte Stahl-Fachwerkbrücke, die bei Hemishofen in 25 Metern Höhe den Rhein überspannt. Link: www.landrover.com

Tour de France 2016


Die Geschichte von Tissot begann im Jahre 1853 in der Schweizer Uhrenstadt Le Locle, wo das traditionelle Unternehmen auch heute noch seinen Sitz hat. Die DNA der Uhren-„Schmiede“ lässt sich am ehesten so beschreiben: Traditionelle Werte mit einem Engagement für Innovationen. Das die selbstverordnete DNA nicht nur leere Worte sind, zeigen nicht zuletzt die mit Liebe zum Detail kreierten Zeitnehmer der Schweizer. Tissot kann allerdings noch mehr, so ist die Uhren-Marke seit 1938 auch Zeitnehmer für Sportarten wie Basketball, Motorsport, Rugby und Radsport. In diesem Jahr ist Tissot auch wieder (neuer) offizieller Zeitnehmer der Tour de France.

BOLD war beim Finale der Tour de France 2016 mit Tissot in Paris und konnte ein Blick hinter die Kulissen werfen: Bei jedem Zeit-Wettkampf ist die genaue Messung Grundvoraussetzung für einen aussagefähigen Vergleich. Diese Aufgabe zu bewältigen ist nicht so einfach wie es auf den ersten Blick scheint. Die Athleten überqueren die Ziellinie in einem Abstand von ein paar tausendstel Sekunden, was die Zeitnahme zu einer höchst anspruchsvollen und genauen Geschichte werden lässt. Gemeinsam mit ihrem Partner, der Swatch Group Schwester-Gesellschaft Swiss Timing, hat Tissot eine Vielzahl Komplexer IT-Basierter System entwickelt, mit denen Profis und Fans die dynamischen und energiegeladenen Sportarten von heute genießen können. Für die Zuschauer zu Hause vor dem Fernseher oder an der Rennstrecke sitzen, liefert Tissot innerhalb von Sekunden detaillierte Zeitnahme-, Ergebnis- sowie statistische Informationen und ermöglicht es, den Sport auf höchstem internationalem Niveau zu präsentieren. Link: www.tissotwatches.com (Fotos: Tissot und Amaury Sport Organisation)

Soundcheck


New York ist eine Stadt, die niemals schläft. Berauschend, multikulturell und voller Hoffnung für den einen Augenblick, der alles verändern kann. BOLD ließ sich die Stadt von Einheimischen zeigen und erlebte in Manhattan, im gesperrten Park Avenue Tunnel, hautnah, den besonderen Sound des neuen Jaguar F-Type SVR. Mehr dazu gibt es in der aktuellen Ausgabe: BOLD THE MAGAZINE No.24 (jetzt online bestellen, als Print-Ausgabe oder E-Paper)

Audi A5 Coupé


Vor wenigen Stunden präsentierte die Audi AG den neuen A5 Coupé und seinen sportlichen Bruder, den neuen S5 Coupé im Ingolstädter Firmensitz – BOLD war live dabei. Die Moderatorin Mirjam Weichselbraun Moderierte gelungen die mit Spannung erwartete Vorstellung der neuen Generation des eleganten Dynamikers. Der Vorstandsvorsitzende der Audi AG Rupert Stadler sprach in seiner Rede über die wachsende Gewichtung der Konnektivität zwischen Fahrzeug und Mobiltelefonen im Automobil und in der Erwartungshaltung der Käufergruppe. Eben genau in diesen Punkten soll „der Neue“ Vorreiter sein. Das Coupé verfügt über diverse integrierte Funktionen, vom synchronisierten Kalender bis hin zur eigenen SIM-Karte, welche innerhalb der EU volle Verbindung verspricht. Äußerlich verspricht das neue A5 Coupé noch mehr Design-Fokus auf die gegebene Sportlichkeit des Ingolstädters. Im Inneren spielen Haptik und Optik eine gewohnt zentrale Rolle und lassen den Kunden die den hohen Standarts des Unternehmens leicht erkennen – mehr noch strebt die Audi AG qualitativ im Interieure immer mehr in Richtung Oberklasse. Und es scheint zu gelingen. Link: www.audi.de

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