Category : MOTION

ABGEFAHREN


Für den ersten Fahreindruck mit dem neuen Opel Grandland X trafen wir Schauspielerin, Autorin und Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes in Frankfurt. Unsere Tour führt uns, mit dem Premium Denon Soundsystem musikalisch untermalt, durch Stadt und Land bis ins benachbarte Darmstadt mit der sogenannten „Waldspirale“ – einer Wohnanlage, die vom Wiener Künstler Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurde und die als architektonisches Highlight das Ziel unser kleinen Ausfahrt ist. Die ganze Geschichte, das Interview und alles zum neuen Opel Grandland X, jetzt in der aktuellen BOLD-Ausgabe: BOLD THE MAGAZINE No. 32

Das Leben einer Legende


Der Name Ferrari ist wohl jedem bekannt. Ob jung, alt, männlich oder weiblich. Man hat das Gefühl das ein Jeder von den knallroten Supersport-Fahrzeugen aus dem Norden Italiens zumindest einmal in seinem Leben gehört hat. Eine globale Markenbekanntheit die seinesgleichen sucht. Nun wird der 1947 von Enzo Ferrari (1898 – 1988), ursprünglich als Scuderia Ferrari, gegründete Rennsporthersteller 70 Jahre alt und unser erster Gedanke dazu ist: „erst 70“. Ein solcher Name wirkt scheinbar zeitlos und man denkt immer an ein weitaus längeres Bestehen, da aus dem Namen Ferrari über die Zeit hinweg fast schon eine Legende wurde. Mit zehn Jahren besucht Enzo Ferrari das erste Mal ein Autorennen und ist von Beginn an begeistert von den schnellen Flitzern. Als junger Mann versucht er für lange Zeit einen Arbeitsplatz bei Fiat in Turin zu ergattern. Erfolglos. Er arbeitet als Testfahrer für einen kleinen Betrieb in der selben Stadt, der sich auf die Fertigung der gefragten Torpedos spezialisiert hat. Ab 1919 wird er in Mailand Rennfahrer für C.M.N (Costruzioni Meccaniche Nazionali). 1920 ergattert er erstmals eine der begehrten Platzierungen in einem Alfa Romeo Tipo 40/60, was die Grundlage für seine spätere 20 Jahre währende Zusammenarbeit mit Alfa Romeo sein wird. 1929 gründet Enzo in Modena die Scuderia Ferrari. 1933 wird sein Rennstall offiziell von der Alfa Romeo Motorsportabteilung übernommen. Mit einer Zweitplatzierung beendet Enzo auf der Rennstrecke der „Tre Province“ am 9. August 1931 seine Karriere als Rennfahrer.

1939 verlässt Enzo Ferrari Alfa Romeo und gründet am 13. September die Scuderia Ferrari die Auto Avio Costruzioni. Bis zum Jahre 1947 zieht sich das Unternehmen in die Entwicklung zurück und konzentriert sich auf die Entwicklung eines Automobils, welches mit einem V12-Motor bestückt werden soll. Anfang März fährt er im selben Jahr erstmals ein Modell mit dem Namen 125 S auf den Strassen Italiens probe. Nur ein Jahr später beginnt die sturmhafte Eroberung des Motorsports mit der Erstplatzierung der Mille Miglia 1948, gefolgt von Le Mans 1949 und dem ersten Formel-1-Grand-Prix Sieg 1951. Nach dem unternehmerischen Einstieg von Fiat im Jahre 1979 vergibt Ferrari 50% der eigenen Anteile an den neuen Partner um so die Weiterentwicklung seines Unternehmens zu garantieren. Im Jahre 1987 präsentiert Enzo Ferrari voller stolz den F40, welches das letzte Fahrzeug sein wird, das vom Firmengründer selbst entwickelt wurde. Am 14. August 1988 verstirbt er im Alter von 90 Jahren. Ferrari ist heute in Amsterdam ansässig, beschäftigt über 3.000 Mitarbeiter mit einem Jahresumsatz über 3 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist aus dem Motorsport nicht wegzudenken und ist eine der erfolgreichsten Marken der Fiat Chrysler Automobiles. Aktuell begeistert der 2013 veröffentlichte La Ferrari, mit einer offenen Variante als Homage an den Gründungs-Geburtstag, ganze Heerscharen an Automobilliebhabern auf der ganzen Welt. 
Was würde wohl Enzo Ferrari zu den enormen Entwicklungen sagen? Wir denken, er wäre begeistert. Link: www.ferrari.com

Klassik VS. Moderne


Um wenige Fahrzeuge rangt sich so viel Hysterie, Staunen und Herzblut für Liebhaber und Verständnislosigkeit für den Rest – die Mercedes Benz G-Klasse. Uns lag es am Herzen, dem gehörten und vielfach besprochenen endlich mal ein eigenes Wort zu geben. Und so stehen wir jetzt hier mit großen Augen vor diesem mächtigen Kollos und trauen uns noch nicht ganz einzusteigen und loszufahren. Zuviel hat dieser in den 70ger Jahren erschaffene „G“eländewagen bereits in unserer Fantasie gespielt, als das man ihn jetzt einfach so – benutzt. Als ob nichts gewesen wäre. Vielleicht lohnt es sich vorab einmal anzumerken, dass es sich bei diesem speziellen Modell um ein von Mercedes-AMG weiterveredelten Mercedes-AMG G63 als Langversion handelt. Das bedeutet 5 Türen, anstatt 3. Vielmehr aber auch einen Hubraum von 5.461 Kubikzentimetern und 420 KW garniert mit einem 5,5 l V8. Und das ganze verpackt in einem bläulichen Farbton der bei veränderter Lichteinstrahlung schonmal ins Lila rutschen kann. Nach kurzer, visueller Eingewöhnungszeit stellen wir fest: wir stehen drauf! Alles an diesem Fahrzeug strotzt vor Dominanz und kraftvollem Dasein. Vom Blinker über die markante Motorhaube, zur riesigen seitlich zu öffnenden Heckklappe. Von den 21 Zoll Rädern bis hin zu den vier seitlich angebrachten Auspuffrohren.

Der G ist auf den ersten Blick ein Klassiker. Schaut man aber genauer hin zeigt sich deutlich, dass man ihm so ziemlich alles einverleibt hat, was an modernen Designelementen verfügbar ist. Innen findet man sehr bequeme und vielfach bedienbare Ledersitze und ausreichend Platz für die typischerweise vier Insassen. Es ist auch hier spürbar, dass die Formen und Bedieninstrumente weitestgehend belassen wurden, aber einem Update in das 21.Jahrhundert unterzogen wurden. Vorn unter der Haube versteckt sich die geballte Kraftmaschine, welche den knapp 2,6 Tonnen schweren Geländewagen in knapp über 5 Sekunden auf 100 km/h katapultiert. Schier unaufhaltsam drückt der Schwabe nach vorn und wir sind erst einmal erstaunt von der etwas schwergängigen Lenkung und dem harten Fahrwerk. Die hohe Sitzposition ist allemal phänomenal und nachdem wir uns in den Berchtesgadener Bergserpentinen an das Fahrzeug gewöhnt haben, kommt uns schnell der Spruch eines Daimler AG Presse-Kollegen zurück in den Kopf: „Glaub mir, den wollt Ihr nicht mehr abgeben!“

Hinter der brettflachen, beheizbaren Windschutzscheibe sitzen wir mit einem strahlen im Gesicht und bewältigen scheinbar jedes Hindernis mit Leichtigkeit. Alm- und Forstwege, übermäßig nasse Strassen, kurz vor Aquaplaning. Schnelles Fahren auf Landstraßen und Autobahnen. Aber eben auch das ruhige und elegante vorfahren zu einer Matineé der Salzburger Festspiele. Nun ja, ehrlich gesagt fällt man beim Vorfahren schon auf und der Motorensound ist auch bei langsamer Fahrt im Eco-Modus leicht mit einem Sportboot zu verwechseln, aber diese multifunktionale Stereoiden-Ikone findet bestaunen. Und wenn die Umstehenden erst einmal gemerkt haben, dass die Fahrzeuginsassen freundliche und umgängliche Menschen sind, lässt auch der Letzte von seiner Kritik ab und schießt begeistert sein Foto. Link: www.mercedes-amg.com

Der edel Nordländer


Das Wetter hat sich jetzt etwas gelichtet und mittlerweile kommt die Sonne hinter der Wolkendecke hervor. Sie setzt einen angenehmen, dennoch bestimmten Lichtkegel auf unser schickes Gefährt und wir trauen uns an einer schönen Bergwiese auszusteigen und die frische Luft zu genießen. Langsam wird uns bewusst, dass hinter uns knapp 800 Kilometer liegen und wir eigentlich nach 8 Stunden fahrt weitaus mehr Müdigkeit erwartet hatten. Aber diese Fahrt war mehr als angenehm. Man könnte jetzt sagen, dass wir keine Staus oder andere Situationen bewältigen mussten und wir deshalb so Relaxed wirken. Man könnte aber auch sagen, dass wir in der Zwischenzeit eine sehr bequeme und durch die wirklich tolle Musikanlage von Bowers&Wilkins, klangvoll unterhaltende Tour hatten. In hoher Sitzposition, mit all dem Gepäck für 4 Personen und all dem zusätzlichen Proviant und Mitbringseln für die Gastgeber. Und es hätte noch mehr in den riesigen Kofferraum gepasst. Einiges mehr. Man könnte sagen, wir haben den XC90 mit R-Design Paket sehr schnell ins Herz geschlossen. Die ganze Ausstattung, das sehr leichtgängige Handling der Lenkung, die Haptik der Instrumente und deren Anordnung, das großzügige Glasdach und die bequemen Sitze. Der soll das Beste aus dem Hause Volvo sein? Überzeugt! Einzig und allein das Touchscreen in der Mittelkonsole muss man regelmäßig von den Fingerabdrücken befreien, da bei so mancher Lichteinstrahlung die Sichtbarkeit eingeschränkt ist. Das Touchscreen ist großzügig und sehr prominent platziert. Die vielfachen Funktionen des Nordländers sind weitestgehend integriert. Und sehr einfach zu finden und anzuwenden. Ein wirklich nettes Feature ist der Ablenkbare Kofferraum. Hierbei wird per Knopfdruck die Beladungsfläche um bis zu 5cm abgesenkt. Dies erweist sich beim Beladen als äußerst hilfreich, denn der XC90 ist mit seinen bis zu über 1.800 Litern ein echter Beladungskünstler. Der Erfolg des Fahrzeugs ist für uns allgegenwärtig, denn um uns herum finden sich eine Vielzahl dieses Fahrzeug-Models wieder und so ist man schnell im Gespräch mit begeisterten Eigentümern, die sich mehrheitlich positiv über das Gefährt aussprechen.

Für uns war nebst den klassisch repräsentativen urbanen und auch schnelleren Fahrten auf Autobahnen und Landstrassen, aber vor allem auch interessant herauszufinden ob das Fahrzeug auch im Gelände taugt. Dafür sind wir in das Salzburger Land gefahren und zum Mittagessen gleich einmal auf einer Alm zur Brettljause und Hollersaft verabredet. Die anfahrt ist Kinderleicht, das Fahrzeug souverän über Stock, Stein und hiesiger Steigung und Fahrbahnbedingung, auch und natürlich dank seiner starken Bodenfreiheit. Dennoch machen wir uns einzig und allein über die 20Zoll Felgen, welche wir nicht zu starken Extremen aussetzen möchten. Es ist im Detail halt ein wirklich schicker Stadt SUV.

Auffallend hier an den Seen ist aber auch der Transport-Gedanke durch die Anhängerkupplung. Wir bestaunen auf der Fahrt gleich drei Modelle, welche für den Transport von Segel- und Motorbooten genutzt werden und ruhig vor uns die Serpentinen zum nächsten Tal herauf und herabfahren. Ein echter Allrounder! Link: www.volvocars.de

Book by Cadillac


Wie wird der Automobil-Verkauf in Zukunft aussehen und was bedeutet Eigentum in den nächsten 10 Jahren? Wie reagieren die Hersteller auf die beständig wachsende Technologisierung der Aneignung? Braucht man noch Händler mit aufwendig inszenierten Verkaufsräumen und Personal, welches einen gewohnt um das zukünftige Objekt der Begierde führt? In all diesen Fragen sieht das Team der amerikanisch-luxuriösen Urinstitution Cadillac Chancen – und auch kreative Möglichkeiten, neue und jüngere Kunden anzusprechen.

Der erste Lösungsansatz: „Book by Cadillac“, der seit einem halben Jahr in New York als Konzept- Studie läuft, soll ab 2018 auch erstmals in Europa, genauer in München, an den Start gehen. „Schon jetzt sehen wir das die Interessenten zu 90% Neukunden und vielfach jünger sind, als der klassische Cadillac-Kunde“, sagt Felix Wellner, Vice President Cadillac Europa. Die Idee ist einfach: Kunden zahlen eine definierte monatliche Basisrate (ca. 1.500,- Dollar) und haben Zugriff auf einen Großteil der Produkt-Range (vom SUV: Escalade, über die Limousinen, bis hin zu den Power-Varianten: ATSV und CTSV). Der Clou: man ist nicht mehr an Verleih-Zeiträume von 3 – 5 Jahren für ein einziges Modell gebunden, sondern kann von Monat zu Monat das Modell wechseln. Das jeweilige Fahrzeug wird dem Programmteilnehmer an die gewünschte Adresse geliefert und alle Fahrzeugeinstellungen, wie Musik, Klima etc. sind bereits vorbereitet. Wie bekannt aus Car-Sharing Programmen wie Car2Go und DriveNow wird auch dieses Programm sukzessive rund um den Globus, meist in urbanen Regionen, etabliert.

„Book by Cadillac“ geht aber noch einen Schritt weiter und bricht mit dem klassischen Autohaus-Gedanken, das sich meist im urban Speckgürtel befindet. Festinstallierte, reine Verkaufsräume werden Schritt für Schritt in PopUp Show-Rooms verwandelt bzw. um diese erweitert, in denen der potentielle Kunde das Fahrzeug mehr im Rahmen einer Ausstellung erleben und erfahren wird. Die jeweiligen Show-Rooms werden parallel auch für diverse Kunst- und Kultur-Ausstellungen und -Veranstaltungen genutzt. Auch die Marke und das gesamte Unternehmen wurde nach dem Umzug von Detroit, in den trendigen New Yorker Stadtteil Soho, als eine Art konzeptionelles StartUp umgebaut. Sicherlich nutzt man das bereits global operierende Vertriebs-Netzwerk weiterhin und wird bekannte und vor allem altbewährte Strukturen beibehalten, aber man merkt schnell das bei Cadillac ein Neuer Wind weht.

Hinweis der Redaktion: Auf der Münchner Museumsinsel vermittelt die Ausstellung: „Letters to Andy Warhol“ einen ersten Eindruck von Cadillacs neuer Sicht der Dinge. Die Ausstellung wird für 6 Wochen im Isarforum gezeigt und ist unbedingt einen Besuch wert. „Die Ausstellung zelebriert Warhol’s einzigartigen Individualismus und Cadillac als eine seiner kulturellen Inspirationen für seine bedeutenden Werke“, sagt Florian Spinoly, Director Marketing, Product und PR bei Cadillac Europe. Link: www.cadillac.com

Gegenwart & Zukunft


Audi präsentiert den neuen A8 auf großer Bühne in Barcelona und zeigt die umfangreiche Produkt-Vielfalt der Marke, dessen Diversifizierung vor allem den Weg in eine technologisierte Zukunft eröffnet. „Kunden investieren immer mehr in Premium-Produkte, da diese mehr Luxus bieten. Der A8 ist unser Flaggschiff und macht klar, dass die Marke immer auch ein Versprechen ist. Mit dem neuen A8 zeigen wir ‚Vorsprung als Versprechen‘, indem wir den Kunden das unerwartete liefern. Audi ist bereit für das nächste Level in Mobilität und startet mit dem neuen A8 den Weg in ein neues Jahrzehnt“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Audi AG, Rupert Stadler.

Der A8 bietet für Audi die repräsentativste Basis, um sich in Sachen Technologie, gehobenem Transport und Konnektivität zu beweisen. Man versucht das Fahren zunehmend pilotiert (fahrerlos) zu gestalten, so dass die Zeit im Fahrzeug für andere Dinge wie Arbeit oder Familie genutzt werden kann. Dieses dabei neu gewonnene Zeitfenster beschreibt man bei Audi als „25 Hour“. Der neue A8 zahlt bereits jetzt schon, mit diversen integrierten Angeboten, auf diese Zukunftsvision ein: So bietet er, bis zu einer Geschwindigkeit von 60km/h, dem Fahrer die Option seine Hände vollständig vom Lenkrad zu lösen. Eigenständiges (autonomes) Einparken gehört für den Ingolstädter ebenso zur Ausstattung der Premium-Limousine. Chef-Designer Marc Lichte beschreibt am Äußeren des Fahrzeugs vor allem die stark abgesenkte Seitenlinie, welche sich jetzt zwischen den Türen befindet. Die coupéhafte, übersichtliche Form und die einheitlich-verbundenen Rückleuchten, geben dem A8 einen maskulin-markanteren Look. Für Lichte ist es ein besonderes Projekt, da es das erste eigenständig realisierte Projekt seines Teams ist, seit dem er der VW-Konzerntochter angehört.

Im Inneren zeigen sich Hölzer, der gewohnt großzügige Sitz- und Stauraum; aber natürlich ganz stark auch der stets anvisierte Technologie-Gedanke, den gerade die Audi AG so fokussiert verfolgt. Die meisten Funktionen und Anwendungen der Limousine sind fast vollständig elektronisch integriert und über eine Vielzahl an Touchscreens für alle Mitreisenden erreichbar. Man spricht hier von modernem Luxus, welcher auch klar das Thema: Zeit und Technologie anspricht. So endet auch die neue TV-Kampagne des A8 mit der Aussage: „Vergiss das Auto. Audi ist mehr!“ Das Thema „Zero Emission“ spielt ebenfalls eine tragende Rolle beim A8, der selbstredend auch als Plugin-Hybrid erhältlich ist. Hierzu verweist der Hersteller auch dezidiert auf seine hauseigene Marke: Etron, zu welcher wir in der Vergangenheit schon Modelle diverser Ingolstädter Baureihen besprochen hatten.

Präsentiert wurde der neue A8 von dem US Amerikanischen Schauspieler Kunal Nayyar, welcher vor allem aus der Hit-Serie „The Big Bang Theory“ bekannt ist. In dieser spielt er einen Technologie interessierten Forscher an einer amerikanischen Universität, dass auf die zentrale Aussage der Präsentation anspielt: Technologie, Konnektivität und Vereinfachung. Link: www.audi.de

Happy Birthday AMG


Zum 50-jährigen Jubiläum treffen wir das AMG-Team am Nürburgring – zum 24h Rennen. „We are born on the Racetrack“, sagt Tobias Moers (CEO AMG) und spielt damit auf die im Rennsport bekannte „Rote Sau“ (300 SE) an, welche 1971 auf der berühmten Rennstrecke Circuit de Spa-Francorchamps in Belgien auf eine Top-Platzierung fuhr. Das 1967 in Grossasbach von Werner Aufrecht und Erhard Melcher gegründete Unternehmen hat mittlerweile 1.600 Mitarbeiter und weißt eine Palette von 50 AMG-Modellen auf (45, 43, 63, 65 und GT). Allein die GT Serie nennt mittlerweile 7 Varianten ihr eigen, wobei 6 für die Strasse und eins für die Rennstrecke konstruiert wurde. Alle V8- und V12-Motoren werden für Mercedes Benz in Affalterbach gebaut.

Bei AMG spielt Innovation traditions-bedingt eine große Rolle: Das neue GT Concept Plugin Hybrid, das auf dem Genfer Automobilsalon präsentiert wurde, ist auf 275 Stück limitiert. Mit 80 KW (1.000 PS) hört der turbogeladene Sportler auf den schönen Namen: Project One. In Sachen futuristische Sportmodelle hat AMG aber auch bereits in der Vergangenheit mit dem AMG GT E für Furore gesorgt, der nach wie vor einen Streckenrekord auf dem Nürburgring hält. An der Rennstrecke sehen wir zunächst einmal die 650 PS starke 50 Years Special Edition (auf GT Basis), die auf 5 Stück limitiert wurde. In diesem Jahr gehen rund 190 Fahrer an den Start, der in verschiedene Rennklassen unterteilt ist. 7 Teams á 3 Fahrer starten mit AMG Modellen. Gewechselt wird durchschnittlich alle zwei Tankfüllungen, so dass die Fahrer sich zwischenzeitlich ausruhen können, um dann erneut und konzentriert hinter dem Lenkrad zu sitzen. „One Man One Engine“ bekommt hier eine ganz neue Bedeutung! Nirgendwo auf der Welt lässt sich ein Automobil effektiver testen als auf der anspruchsvollen Nordschleife des Nürburgrings. Das Belastungsprofil der 20,8 Kilometer langen Strecke bildet jeden möglichen Fahrzustand ab – und das unter extremen Bedingungen. Rund 17 Wochen im Jahr sind die Entwicklungs-Ingenieure von Mercedes-AMG in der Eifel. Und das wird in Zukunft sicherlich nicht weniger werden, denn der Entwicklungsstandort am Nürburgring wird weiter ausgebaut. Zudem hat Mercedes-AMG mit dem Nürburgring eine Kooperation abgeschlossen und wird zum Beispiel die Nürburgring Driving Academy mit Fahrzeugen aus Affalterbach unterstützen.Link: www.mercedes-amg.com

Rakete & Supersportler


Mit dem neuen GT C Roadster geht Mercedes-AMG einen Schritt weiter in der Entwicklung ihrer Zwei-Sitzer Supersportler-Reihe. Wir haben uns zu diesem besonderen Modell auch eine besondere Location ausgesucht: Phoenix, Arizona (USA). Genauer gesagt: auf dem legendären Autoschrottplatz „Desert Valley Autoparts“, Drehort des aktuell fünften Transformers Film „The Last Knight“.

Sonniges Wetter, 28 Grad: Das Verdeck des GT C Roadster lässt sich innerhalb von nur 11 Sekunden, bei einer Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h, öffnen. Wir haben die Farbkombination Designo Selenitgrau Mango gewählt, je nach Einstrahlung des Lichts gibt es dem Fahrzeug einen coolen matten Look. Das Verdeck ist in Rot gehalten und verpasst dem ohnehin elegant und sportlich anmutenden GT C Roadster eine zusätzlich jung-frische Note. Die Kraft dieses 557 PS starken, 4-Liter V8 Biturbo-Motors, ist nahezu unbegrenzt. Ein beherzter Tritt auf das Gaspedal katapultiert diesen Supersportler in 3,7 Sekunden auf 100 km/h und lässt einen bis 317 km/h schnell fahren. Mit dieser „Rakete“ fahren wir durch die unendlichen Weiten Arizonas … Die ganze Strecke findet ihr in der BOLD THE MAGAZINE Ausgabe No. 30, die es ab Ende Juni 2017 im Handel gibt!

Lexus – Through the Lens


Ein Blick hinter die Kulissen einer BOLD-Produktion: Zusammen mit Lexus produzierten wir im sonnigen Miami (USA). Vielfältige Locations, wie eine Rennstrecke, eine Villa in der berühmten Biscayne Bay und tollen Features, wie der einzigartigen Lexus Yacht und der neue Lexus LC500.

Mit von der Partie waren die Starfotografen Gavin Bond und Greg Williams, sowie die brasilianischen Topmodels Amanda Wellsh und Sofia Resing, eine große Crew für Technik und Logistik, sowie ein Filmteam, rundum Produzenten Grat Wardrop und Regisseur Konrad Begg – international bekannt durch zahlreiche Top-Gear Produktion. Mehr gibt es in der aktuellen Ausgabe BOLD THE MAGAZINE No. 28, jetzt am Kiosk, bequem nach Hause liefern lassen oder direkt als E-Paper lesen: bold-magazine.eu/Shop

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