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MARGIANA


Diese Landschaft im Osten Turkmenistans war vor rund 4.000 Jahren die Wiege einer faszinierenden Hochkultur. In der Bronzezeit blühte sie zeitgleich mit den Zivilisationen Mesopotamiens und Ägyptens. Erstmals außerhalb Turkmenistans werden in einer groß angelegten Sonderausstellung im Neuen Museum Berlin die archäologischen Zeugnisse dieser geheimnisvollen Kultur dem interessierten Publikum gezeigt. Es zeigt sich ein spannendes Land zwischen Tradition und Moderne. Die Aufnahmen der archäologischen Stätten, Landschaften, Menschen und Exponate stellte die international renommierte Fotografin Herlinde Koelbl her. Erstaunliche archäologische Relikte stehen so neben Fotos aus dem Leben in dem bisher weitgehend unbekannten Land, welches noch vor kurzer Zeit als die ärmste Republik der Sowjetunion galt. Durch reiche Vorkommen an Erdöl und Erdgas vollzieht sich im heutigen Turkmenistan ein rascher Wandel der Städte und des Lifestyles. Ausstellung: Margiana. Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan. Mit Fotografien von Herlinde Koelbl. Laufzeit: Bis 7. Oktober 2018. Location: Neues Museum, Bodestraße, 10178 Berlin. Link: www.smb.museum/home.html

Image Credits:  (Bild 1) Kette mit Lapislazuliperlen, Gonur Depe, „Königsnekropole“, Grab 3230, Ende 3.–Mitte 2. Jtsd. v. Chr. Gold, Lapislazuli, Türkis, Leihgeber: Staatliches Museum Turkmenistans, Aschgabat © Herlinde Koelbl; (Bild 2) Frau in turkmenischer Alltagstracht in Neu-Nisa, 2018, © Herlinde Koelbl; (Bild 3) Schmucknadel mit der Darstellung eines „Baktrischen Kamels“, Gonur Depe, Grab 2900 der Königsnekropole, 18.–15. Jh. v. Chr. Silber, Leihgeber: Staatliches Museum Turkmenistans, Aschgabat; © Herlinde Koelbl; (Bild 4) Margiana. Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan. Mit Fotografien von Herlinde Koelbl, Ausstellungsansicht Neues Museum 2018, © Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Vor- und Frühgeschichte / David von Becker

BETWEEN ART & FASHION


Carla Sozzani, frühere Chefredakteurin der italienischen Elle und Vogue, hat über viele Jahre Fotografien gesammelt – und seit 1990 in ihrer Mailänder Galerie in enger Verbindung mit zahlreichen international renommierten Fotografen ausgestellt. So zeigte sie auch vier Ausstellungen mit Bildern von Helmut Newton: „Ritratti di donna“ (1993), „Impressions, Polaroids“ (1996), „Us and them“ (1999), zusammen mit seiner Frau June, aka Alice Springs, und „Yellow Press“ (2003). Die persönliche Freundschaft zwischen Carla Sozzani und Helmut Newton mündet 2018 in der Präsentation der vielschichtigen Sozzani-Sammlung in der Helmut Newton Stiftung unter dem Titel Between Art & Fashion. In June’s Room sind anlässlich des 95. Geburtstages von June Newton alias Alice Springs etwa 40 bisher nicht gezeigte Porträts zu sehen, die aus dem Stiftungsbestand ausgewählt wurden. Ausstellung: Between Art & Fashion. Photographs from the Collection of Carla Sozzani. Laufzeit: Bis 18. November 2018. Location: Museum für Fotografie, Jebensstr. 2, 10623 Berlin. Link: www.smb.museum/home.html

Image Credits:  (Bild 1) Mario De Biasi, Gli Italiani si voltano (Italians turn around), 1954 © Archivo Mario De Biasi; (Bild 2) Carlo Mollino Polaroid, 1962-1973 © The Estate of Carlo Mollino; (Bild 3) Erwin Blumenfeld, Le Décolleté (The Décolleté), Victoria von Hagen, for Vogue, New York, 1952 © The Estate of Erwin Blumenfeld; (Bild 4) Paolo Roversi, Meg, Alaïa Dress, 1987 © Paolo Roversi

KÜNSTLER KOMPLEX


Fotografische Porträts von Baselitz bis Warhol: Anhand von rund 180 Arbeiten im Zeitraum von 1917 bis 2000 zeigt die Ausstellung nicht nur die Vielfalt fotografischer Künstler*innenporträts, sie lässt auch die Kunst- und Künstlergeschichte des letzten Jahrhunderts Revue passieren. Berühmte aber auch wenig bekannte Fotografinnen und Fotografen, darunter Berenice Abbott, Brassaï, Henri-Cartier Bresson, Helga Fietz oder Jérôme Schlomoff sind mit ikonischen Porträts von Pablo Picasso und Salvador Dalí über Frida Kahlo und Andy Warhol bis hin zu Jeff Koons und Marina Abramović vertreten. Die Werke stammen aus der Sammlung Angelika Platen. Ausstellung: Künstler Komplex – Fotografische Porträts von Baselitz bis Warhol. Sammlung Platen. Laufzeit: Bis 7. Oktober 2018. Location: Museum für Fotografie, Jebensstr. 2, 10623 Berlin. Link: www.smb.museum/home.html

Image Credits: (Bild 1) Wolfgang Wesener: Keith Haring, 1986 © Wolfgang Wesener; (Bild 2) Jérôme Schlomoff: Georg Baselitz, 1989, © Jérôme Schlomoff, 1988; (Bild 3) Thomas Adel: Marina Abramović, 1994 © Thomas Adel (Bild 4) Lieselotte Strelow: Joseph Beuys, 1967, © Gesellschaft Photo-Archiv e.V. Bonn / VG Bild-Kunst, Bonn 2018

MICHEL COMTE


Von Nadja Auermann über Gisele Bündchen oder Helena Christensen bis hin zu Claudia Schiffer, Naomi Campbell und Bridget Hall: Michel Comte hat mit den weltweit berühmtesten Topmodels  zusammengearbeitet, er produzierte stilprägende Fotostrecken für führende Magazine wie »Harper’s Bazaar«, »Vanity Fair« oder »Vogue«. Comte zählt international zu den bedeutendsten zeitgenössischen Fashion- und Society-Fotografen. Seine expressive Bildästhetik prägte insbesondere die 1990er Jahre und beeinflusst in nachhaltiger Weise bis heute die Fashion-Fotografie. Mit über 70 Arbeiten gibt die Ausstellung »The Nineties« einen umfassenden Einblick in das beeindruckende künstlerische Schaffen von Michel Comte. Sämtliche gezeigten Arbeiten sind hochwertige Vintage-Fotografien und mit einer Originalsignatur versehen. Ausstellung: MICHEL COMTE – THE NINETIES. Laufzeit: Vom 28. Juli bis 15. September 2018. Location: CWC GALLERY, Auguststraße 11–13, 10117 Berlin. Link: www.camerawork.de

Image Credits: CWC GALLERY / CAMERAWORK (Bild 1) © Michel Comte · Gisele Bündchen · 1999; (Bild 2) © Michel Comte · Claudia Schiffer · 1995; (Bild 3) © Michel Comte · Laetitia Casta · 1994; (Bild 4) © Michel Comte · Alek Wek · 2000;  (Bild 5) © Michel Comte · Naomi Campbell

THE GREAT DANDY


Am gestrigem Abend wurde, im Rahmen der Fashion Week Berlin, die »BOLD THE MAGAZINE Collection by CG – Club of Gents« präsentiert und mit einer großen THE GREAT DANDY Party im Stil der 20er-Jahre gefeiert. Bis in die frühen Morgenstunden wurde im Ballhaus Berlin, das zu einem der ältesten Ballhäuser der Stadt zählt, das luxuriös-stilvolle Leben der wilden Zwanziger ausgelassen zelebriert. Neben der Spring/Summer 2019 Collection Savile Row by CG – Club of Gents wurde dem exklusiven Publikum die »BOLD THE MAGAZINE Collection by CG – Club of Gents« erstmals präsentiert.

Die Kollektion interpretiert den Stil der goldenen Zwanziger und besteht aus fünf hochwertigen Anzügen, in fünf verschiedenen Farben. Die speziell mit und für BOLD kreierte Herrenkollektion beinhaltet neben den Anzügen, Hemden, BOLD-Anstecknadel und BOLD-Einstecktuch. Die ganze »BOLD THE MAGAZINE Collection by CG – Club of Gents« gibt es auch in der aktuellen Ausgabe – BOLD THE MAGAZINE No. 36 – zu sehen. Die »BOLD THE MAGAZINE Collection by CG – Club of Gents« ist ab 2019 im Handel erhältlich (mehr Infos folgen).

MADE IN BERLIN


Jetzt gibt es eine glanzvolle Fotoausstellung bei CAMERA WORK in Berlin zu sehen: „Made in Berlin“. Die Kunstschau umfasst rund 100 Fotografien von mehr als 20 Künstler*innen, die sich in ihren Arbeiten mit dem Thema Berlin auseinandergesetzt haben. Ob Persönlichkeiten der Stadt, Künstler, Künstlerinnen, Models und die Berliner Szenen und Sub-Kulturen: Die Künstler und Künstlerinnen fangen in ihren Werken jeweils einen Augenblick, einen Mikrokosmos, eine Zeit oder eine Story der Stadt ein. Ein buntes, aufregendes, spannendes, ein kunstvolles Gesamtporträt der Stadt Berlin entsteht im Kopf des Betrachtenden. Mehr zu dieser Ausstellung in der nächsten Heftausgabe BOLD THE MAGAZINE No. 36. Ausstellung: MADE IN BERLIN. Laufzeit bis 25. August 2018. Location: CAMERA WORK, Kantstraße 149, 10623 Berlin. Link: www.camerawork.de

Image Credits: (Bild 1) © ELLEN VON UNWERTH, PAN AM GARAGE, BERLIN, 2011; (Bild 2) © OLAF HEINE, RAMMSTEIN (OLYMPIASTADION), BERLIN, 1999; (Bild 3) © ELLEN VON UNWERTH, BRANDENBURGER TOR, BERLIN, 2015

BOLD Issue Party No. 35


Am gestrigen Abend feierte BOLD gemeinsam mit Fashiondesigner Marcell von Berlin, in seinem Berliner Store, die BOLD THE MAGAZINE Issue Party No. 35. Zahlreiche Gäste fanden sich am frühen Abend ein, zelebrierten bis spät in die Nacht BOLD, die High-Fashion von Marcell von Berlin – und ließen bei Monkey 47 Gin Tonic oder Mumm Sekt den Tag entspannt ausklingen.

Allen die die Party verpasst haben, empfehlen wir einen Blick in die BOLD THE MAGAZINE Ausgabe No. 35 zu werfen (am Kiosk und hier im Online-Shop erhältlich): mit großer Marcell von Berlin Fashionstrecke der neuen Kollektion oder einfach mal im Berliner Store (Friedrichs. 172, 10117 Berlin) vorbeizuschauen.

Kunst-Tipp fürs lange Wochenende


Die von BOLD gesponserte und von Britta Helbig und Saralisa Volm kuratierte Gruppenausstellung „bitch MATERial“ befasst sich mit der Erweiterung des Mutterbegriffs und zeigt 17 Künstler wie Oliver Rath, Ruprecht von Kaufmann und Rosemarie Trockel. Zusätzlich zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm von Symposien und Workshops, die Fragen zu Mutterbildern im zeitgenössisch-gesellschaftlichen Diskurs und in der Kunstwelt erörtern. Hot chicks. Working mums. Rabenmütter und Muttertiere: „bitch MATERial“ beschäftigt sich mit den archaischen Kräften, denen Frau beim Mutter-Werden ausgeliefert ist, und mit den Kräften von Löwenmüttern. Sie hinterfragt Frauenbilder, verbindet Sinnlichkeit mit klassischen Führungsqualitäten und begibt sich auf die Spuren scheinbarer Gegensätze, die sich womöglich wunderbar ergänzen. Ort: Studio 1, Kunstquartier Bethanien (Prinzenallee 74, 13357 Berlin), bis: 08.04.2018

Künstler: Rosemarie Trockel, Iris Schieferstein, Almagul Menlibayeva, Oda Jaune, Annique Delphine, Julija Goyd, Mathilde ter Heijne, Oliver Rath, Courtney Kessel, Tracey Snelling, René Schoemakers, RÖMER + RÖMER, Cornelia Renz, Ruprecht von Kaufmann, Kirsten Becken, Jen Ray, Peter Wilde, Miriam Lenk, GODsDOGs, Bettina Moras, Vera Kochubey, Anina Brisolla, Vincent Dance Theatre, Various & Gould, Jo Clifford

TAGLIAVINI


„1406“ – der Titel der neuesten Fotokunst-Serie des in der Schweiz lebenden Künstlers Christian Tagliavini – ist eine Referenz an den italienischen Maler der Frührenaissance, Filippo Tommaso Lippi. Seit mehr als 36 Monaten arbeitet der Fotokünstler an diesen Bildwerken, hier verbindet er die meisterliche Malerei des 15. Jahrhunderts in Italien, dem Quattrocento, mit der Perfektion zeitgenössischer Fotokunst. In diesem Arbeitsprozess entstanden ergreifende Porträts, in denen die Würde, die Grazilität, die Anmut und die Kraft der Frührenaissance auflebt und in neuem Glanz erstrahlt. „La Moglie dell’Orefice“ ist die bislang aufwändigste Arbeit – der Schaffensprozess dauerte hier allein insgesamt über drei Monate. Jede Arbeit der Serie „1406“ ist in den Formaten von 160 x 128 cm sowie 85 x 68 cm innerhalb einer Edition von 15 Exemplaren erhältlich. Mehr zu dieser Ausstellung in der aktuellen Heftausgabe BOLD THE MAGAZINE No. 33. Ausstellung: Christian Tagliavini 1406. Laufzeit bis 24. Februar 2018. Location: CAMERA WORK, Kantstraße 149, 10623 Berlin. Link: www.camerawork.de

Image Credits: (Bilder 1, 3, 4, 5) Ausstellungsimpressionen © BOLD THE MAGAZINE, H.G. Teiner; (Bild 2) © CHRISTIAN TAGLIAVINI, LA MOGLIE DELL’OREFICE, 2017

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