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TAGLIAVINI


„1406“ – der Titel der neuesten Fotokunst-Serie des in der Schweiz lebenden Künstlers Christian Tagliavini – ist eine Referenz an den italienischen Maler der Frührenaissance, Filippo Tommaso Lippi. Seit mehr als 36 Monaten arbeitet der Fotokünstler an diesen Bildwerken, hier verbindet er die meisterliche Malerei des 15. Jahrhunderts in Italien, dem Quattrocento, mit der Perfektion zeitgenössischer Fotokunst. In diesem Arbeitsprozess entstanden ergreifende Porträts, in denen die Würde, die Grazilität, die Anmut und die Kraft der Frührenaissance auflebt und in neuem Glanz erstrahlt. „La Moglie dell’Orefice“ ist die bislang aufwändigste Arbeit – der Schaffensprozess dauerte hier allein insgesamt über drei Monate. Jede Arbeit der Serie „1406“ ist in den Formaten von 160 x 128 cm sowie 85 x 68 cm innerhalb einer Edition von 15 Exemplaren erhältlich. Mehr zu dieser Ausstellung in der aktuellen Heftausgabe BOLD THE MAGAZINE No. 33. Ausstellung: Christian Tagliavini 1406. Laufzeit bis 24. Februar 2018. Location: CAMERA WORK, Kantstraße 149, 10623 Berlin. Link: www.camerawork.de

Image Credits: (Bilder 1, 3, 4, 5) Ausstellungsimpressionen © BOLD THE MAGAZINE, H.G. Teiner; (Bild 2) © CHRISTIAN TAGLIAVINI, LA MOGLIE DELL’OREFICE, 2017

CLAUDIA SCHIFFER


Sie war 17 Jahre jung als sie 1987 in einer Düsseldorfer Disco für die Modewelt entdeckt wurde. Kurz darauf erschien Claudia Schiffer schon auf dem Cover von ELLE. Ein Jahr danach lief sie für Chanel über den Laufsteg. Ein furioser Senkrechtstart, eine märchenhafte Traumkarriere. Blonde Haare, blaue Augen, sinnlicher Mund: Atemberaubend schön. Und natürlich „normal“ zugleich. Ebenso sehr diszipliniert und etwas unnahbar. Claudia Schiffer ist mit dem englischen Filmproduzenten Matthew Vaughn („Kingsman – The Secret Service“) verheiratet, hat drei Kinder und lebt in London. Die Ausstellung „Claudia Schiffer“ in Berlin umfasst 100 Fotografien und ist die bisher umfangreichste Ausstellung mit dem Supermodel. Mehr als 15 international renommierte Fotokünstler und -künstlerinnen präsentieren ihre Aufnahmen aus Fashion-Shootings, Portrait- und Aktsitzungen: Ellen von Unwerth, Miles Aldridge, Hans Feurer, Michel Comte, Camilla Akrans, Herb Ritts, Peter Lindbergh und Dominique Issermann. Zur Ausstellung erscheint der Fotoband „Claudia Schiffer“ im Prestel Verlag. Ausstellung: CLAUDIA SCHIFFER. Laufzeit bis 11. November 2017. Location: CWC GALLERY, Auguststraße 11–13, 10117 Berlin. Link: www.camerawork.de/de/cwc-gallery

Image Credits: (Bild 1) © ARTHUR ELGORT, CLAUDIA SCHIFFER ON HOOD, VALENTINO ADVERTISING CAMPAIGN, 1995; (Bild 2) © ELLEN VON UNWERTH, BIG IN AMERICA, CLAUDIA SCHIFFER, NASHVILLE, 1989; (Bild 3) © HERB RITTS, CLAUDIA SCHIFFER; (Bild 4) © GIOVANNI GASTEL, CLAUDIA SCHIFFER FOR DIOR, PARIS, 1989

VOYAGES EXTRAORDINAIRES


Außergewöhnliche Photokunst ist zur Zeit in Berlin zu entdecken: Die aktuelle Serie „Voyages Extraordinaires“ von Christian Tagliavini ist eine Hommage des Photo-Künstlers an einen der bedeutendsten Schriftsteller des 19. Jahrhunderts. Jules Verne. Über einen Arbeitszeitraum von mehr als 24 Monaten erschuf Christian Tagliavini mit riesigem Aufwand, Liebe zum Detail und voller Leidenschaft einen Zyklus an Arbeiten, die drei der bekanntesten Romane von Jules Verne zitieren: „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ (1864), „Von der Erde zum Mond“ (1865) und „20.000 Meilen unter dem Meer“ (1869). Jules Verne gilt als einer der Begründer des Genres der Science-Fiction-Literatur. In opulenten Szenerien und berührenden Porträts geht Christian Tagliavinis ausdruckstarke Bildsprache nun eine faszinierende Melange mit dem fantastischen Science-Fiction – Universum Jules Vernes ein.

Die Photographien haben den besonderen Look vergangener Zeiten: Lichtstimmung, Farbgebung und die Intensität des Ausdrucks bringen eine spannungsgeladene Illusion zum Anfassen nah an den Betrachtenden heran. Nach „1503“ und „Carte“ ist „Voyages Extraordinaires“ die dritte Serie des Künstlers. „Voyages Extraordinaires“ ist die bislang aufwändigste Serie und wird weltweit hier das erste Mal ausgestellt.

Christian Tagliavini, geboren 1971, wuchs in Italien und in der Schweiz auf. Sein künstlerischer Werdegang als Grafikdesigner prägte sein komplexes Verständnis für die Fotokunst, eigens Werke zu „erfinden“, zu kreieren und selbst zu produzieren. Seine Arbeiten sind so „designte Narrationen“. Christian Tagliavini stellt sämtliche sichtbaren Inhalte detailgetreu selbst her, vom Interieur des Bildraumes bis zur Kleidung der Porträtierten. Er versteht sich selbst als „photographic craftsman“. Link: www.camerawork.de

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