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Ford Design-Studio


In den europäischen Ford Design-Centern in Köln-Merkenich und Dunton (Großbritannien) werden Autos zu Kunstwerken. Hier formen hochqualifizierte Ton-Modellbauer die Visionen der Designer und erwecken sie zum Leben – eine Kunstform mit einer langen Tradition in der Automobilindustrie. Die Arbeit der Modellbauer ist beispielhaft für den kreativen und detailverliebten Anspruch des Ford-Designs: Perfekt verschmelzen Kunst und Ästhetik mit Innovation und Qualität.

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Das Ton-Modellstudio von Ford ist ein besonderer Ort: Beginnend mit einer ersten Skizze und einem Berg aus Ton, entstehen hier die dynamischen Formen und die feinen Linien des Ford-Designs. Die Modellierer Thomas Kalker, Denise Kasper und Damian Lottner formen hier aus dem Nichts Autos aus Ton – vom kleinen Maßstab bis hin zu Modellen in Originalgröße, für die die enorme Menge von 800 Kilogramm Ton verwendet wird. Selbst das Interieur ist aus Ton gestaltet.

„Das Modellstudio ist der Ort, wo alles beginnt“, sagt Ton-Modell-Designerin Denise Kasper. „Der Ton ist das Werkzeug, das die Vision der Designer mit dem, was in der Realität erreicht werden soll, verbindet. Zu Beginn noch Fantasie, schaffen wir am Ende eines jeden Tages etwas Reales.“

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Entscheidend ist das handwerkliche Geschick der Modellbauer, die bei Einsatz verschiedener Werkzeuge (darunter etwa Messer von Meisterköchen, chirurgische Skalpelle und Präzisionsinstrumente von Uhrmachern) individuelle Arbeitsstile pflegen, sich aber alle nach den gleichen hohen Qualitätsansprüchen richten.

Ford Chef-Ton-Modellierer Thomas Kalker gehört bereits seit 1994 zum internationalen Ford Design-Team und setzt seit 2000 seine Fähigkeiten und Erfahrung bei der Ton-Modellierung der Modelle Fiesta, Kuga, Focus und Mondeo sowie der neuen Konzeptwagen ein. Kalker entwirft zudem digitale Modelle mit der Unterstützung von computergestütztem Industriedesign. „Ton ist ein wundervolles Material, weil man die Oberfläche sehr schnell verändern kann. Es bleibt Raum für Experimente und Fantasie, wenn man die Oberflächen bearbeitet.“ Link: www.ford.de