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Win: MOO x Timothy Goodman


Design steht bei MOO immer im Mittelpunkt. Der globale Onlineanbieter für Digitaldruck und Grafikdesign hat, zusammen mit dem Künstler Timothy Goodman, ein Statement-Notizbuch in limitierter Auflage herausgebracht. Zudem schmückt der illustrierte Spruch „Meetings Kill Creativity“ das matt-schwarze, mit Silberfolie beschichtete Büro-Accessoire. Innen motivieren Originalzeichnungen im typischen Goodman Graffiti-Stil zum Kritzeln – und das nicht nur während langweiligen Meetings. Mit seiner hochwertigen Ausstattung entspricht das Designer-Notizbuch ganz der MOO-Kollektion: Das matte Munken-Kristallpapier gleicht einer weißen Leinwand, in der Mitte setzen 16 Seiten in Gelb einen besonderen Akzent, und dank Schweizer Lay-Flat-Bindung bleibt jede Seite perfekt liegen. Der Einband aus Stoff und der maßgeschneiderter Schuber schützen das Notizbuch von außen. Nützliche kleine Extras sind Lesebändchen und Kartenfach. Link: www.moo.com.

BOLD verlost unter den ersten Einsendern zwei MOO x Timothy Goodman Notizbücher. Beantwortet uns folgende Frage: Wie sind Eure Meetings, kreativ oder langweilig? Gewinn-eMail an: MOO@bold-magazine.eu (Name, Anschrift, eMail-Adresse und Telefon-Nummer nicht vergessen). Viel Glück!

KEITH HARING


Der international anerkannte Künstler Keith Haring war die herausragende Figur in der New Yorker Downtown-Community und Bestandteil der Urban Street Culture in den 1980er Jahren. Beeinflusst von Street Art und Graffiti, besaß er die Fähigkeit, Objekte und Figuren in einfach umrissenen Linien in atemberaubender Geschwindigkeit zu erfassen und eine beliebig große Fläche ohne Vorzeichnung mit einem kompositorisch ausgewogenen Liniengefüge zu überziehen. Die direkte und eingängige Wirkung seiner Bildsprache ist bis heute ungebrochen.

Haring bezog politisch und sozialkritisch Stellung mit seiner Kunst: Er engagierte sich für nukleare Abrüstung, Umweltschutz und die Gleichberechtigung der Menschen, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Sexualität. Seine Überzeugung: „Für mich besteht kein Unterschied zwischen einer Zeichnung, die ich in der U-Bahn mache, oder einer, die für Tausende von Dollar in einer Galerie verkauft wird. Es gibt eindeutige Unterschiede im Kontext und im Medium, aber die Intention ist dieselbe.“ Als Keith Haring mit 31 Jahren, nach einer Schaffenszeit von gerade einmal einem Jahrzehnt, an den Folgen von Aids starb, hatte er nicht nur für seine Kunst, sondern auch für sein politisches Engagement weltweit Anerkennung erlangt.

Diese besondere Retrospektive zeigt über 160 Leihgaben der Keith Haring Foundation in New York, die durch Exponate aus amerikanischen und europäischen Museums- und Privatsammlungen ergänzt werden, einige sind zum ersten Mal seit dem Tod des Künstlers zu sehen. Die Zusammenstellung zeigt die Vielfalt von Harings Schaffens, von seinen frühen Zeichnungen, den Plakatwänden in der Subway, Leinwänden und Kunststoffplanen über Motorhauben und alltägliche Gebrauchsgegenstände bis hin zu den Skulpturen. Dokumentarisches Material vervollständigt das Bild des Künstlers und Aktivisten. Die Ausstellung „Keith Haring – Gegen den Strich“ ist zu sehen bis 30. August 2015. Link: http://www.kunsthalle-muc.de

Fotos: Keith Haring, ohne Titel, 1982, Acryl auf Emaille, 30,5 x 30,5 cm, Privatsammlung, © The Keith Haring Foundation, Keith Haring, Ohne Titel, 1989, Acryl und Emailfarbe auf Leinwand, 183 x 183 cm, Sammlung der Keith Haring Foundation, © The Keith Haring Foundation, Keith Haring, ohne Titel, 1985, Acryl auf Holz, 35,6 x 40,6 cm, The Blinder Family Collection, © The Keith Haring Foundation