Tag Archives: Kunst

Exklusive Freikarten


Labyrinth of Lies zeigt Werke des Londoner Künstler-Duos The Conner-Brothers in Zusammenarbeit mit dem Berliner Künstler Sven Sauer in einem leuchtenden Irrgarten in der Willner Brauerei Berlin. 400 Regenschirme werden zu einer Raumfüllenden Installation im alten Industriedenkmal. Nach jeder Biegung dieses Irrgartens erhält man neue Einblicke in die Welten der Künstler. Sven Sauer und The Conner Brothers beschäftigt die unbewusste Transformation von Wahrheiten in den Medien und dessen Folgen. Sven Sauer und die Conner Brothers misstrauen den Bildern. Den tatsächlichen und denen in ihrem Kopf. Offizielles Opening der Ausstellung: 25. Mai 2017, 18 Uhr bis 22 Uhr // Artist Talk: 26. Mai 2017, 18 Uhr bis 22 Uhr (Willner Brauerei Berlin, Berliner Strasse 80-82, 13189 Berlin) Link: www.plusone-art.com

BOLD verlost 5×2 Freitickets für einen der beiden Tage. E-Mail an: Labyrinth_of_Lies@bold-magazine.eu (Euren Namen und den Eurer Begleitung nicht vergessen und bitte mit angeben, an welchem der beiden Tage Ihr dabei sein möchtet!) Mehr Informationen zur „Labyrinth of Lies“ Exibition gibt es auch im BOLD JOURNAL: www.bold-magazine.eu/journal/labyrinth-of-lies

The Dark Rooms


In den letzten Jahrzehnten hat sich Berlin zu einem europäischen Zentrum für Gegenwartskunst entwickelt. Museen, Galerien und Kunstmessen wurden zum Publikumsmagneten und füllen die Stadt mit Besuchern. In dieser pulsierenden Metropole, in der die Menschen stetig neuen Reizen ausgesetzt sind, werden Ruhe und Zeit zu Privilegien – an diesem Punkt setzt die neue, sehenswerte Ausstellung „The Dark Rooms“ an.

Auf fünf Stockwerken und einer Fläche von 1.500 qm der alten Willner-Brauerei kann man eine Erfahrung der besonderen Art erleben, und das Tempo der Kunstwahrnehmung entschleunigen: In völliger Dunkelheit wurde jeder Raum individuell von einem Künstler inszeniert, nur die Kunstwerke sind beleuchtet. Großflächige Sitzbereiche schaffen die Möglichkeit, sich Zeit für die Betrachtung der Arbeiten zu nehmen.

Die Initiatoren, Sven Sauer und Jerry Kowalsky, die bereits mit Projekten wie „360 Minutes Art“ den Fokus auf neue Formen der Kunstwahrnehmung legten, sprechen davon, dass die Wahrnehmung von Kunst „Zeit und Ruhe im Raum“ bedarf, was sie auf den heutigen Kunstmessen, Massenausstellungen und Galerie-Events vermissen. Sauer: „Dunkelheit und Weite können dem Betrachter eine ungestörte Kunsterfahrung ermöglichen. Die Dunkelheit lässt nicht nur den Raum sondern auch die anderen Besucher verschwinden, was eine Umkehr der klassischen Präsentationsmodelle der White Cube-Ausstellung darstellt.“

Wer das Kunstereignis selbst erleben möchte, sollte am 3. September 2016 (16 Uhr) in der alten Willner-Brauerei (Berliner Strasse 80-82, 13189 Berlin) vorbeischauen (Achtung: Nur an diesem Tag, gibt es diese außergewöhnliche Ausstellung zu sehen). Wichtig: Es gibt keine Karten vor Ort, nur hier bei uns zu gewinnen (jede Karte ist plus 2 Begleitungen)! E-Mail an: the_dark_rooms@bold-magazine.eu // Link: www.thedarkrooms.de
 
 
THE DARK ROOMS EXHIBITION BERLIN — KÜNSTLER

OLAF BASTIGKEIT (DE): mischt Elemente des urbanen Alltags mit klassischen Ausdrucksmitteln der Kunst. In aufwendigen, experimentellen Arbeitsprozessen widmet er sich Form, Oberflächenstruktur, Verarbeitung, Modifikation und Fragmentierung. Link: olafbastigkeit.de

HENDRIK CZAKAINSKI (DE): hat eine einzigartige Darstellungsweise von Städten unserer modernen Welt entwickelt: Basierend auf Holz und Karton, repräsentiert jede seiner Arbeiten Fragmente einer Stadt, in denen die menschliche Präsenz wie ausgerottet erscheint. Link: hendrikczakainski.com

RALF WESTERHOF (NL): Mit »Kinetic Wire Art« entwickelte er eine einzigartige skulpturale Form des Zeichnens. Durch die Bewegung im Raum werden die zerbrechlichen Linienskulpturen zu lebendigen Figuren mit starker Plastizität und Masse – obwohl sie im Wesentlichen nur aus Luft bestehen. Link: ralfwesterhof.nl

WOLFGANG FLAD (DE): macht Skulpturen, die aus dem Papier von Kultur-Magazinen, Kunst-Kritiken und Museums-Katalogen bestehen. In dieser Manier führt Flad zunächst das Material zurück zu seinen Wurzeln, um dann die Ursprungsform des Stoffs in Gewächs-artigen Skulpturen heraus zu arbeiten. Link: wolfgangflad.de

BJÖRN HEGARDT (NOR) & THEO ÅGREN (SE): In ihren Installationen werden Innenräume „zum Leben “ erweckt bis sie außer Kontrolle geraten. Mit ihren raumfüllenden Objekten schaffen sie Konstruktionen , die scheinbar einfache Methoden zu optischen Illusionen werden lassen. Link: bjornandtheo.net

JERRY KOWALSKY (NL): thematischer Schwerpunkt liegt auf den sozialen Strukturen und Verhaltensweisen des Menschen. Die Arbeiten zeigen desorientierte und verrückten Figuren einer Welt, die dem stetigen Wandel unterlegen ist und dennoch nach ihm streben. Link: jerrykowalsky.com

JULIAN LAPING (DE): Das Hören ist von zentraler Bedeutung für unsere Wahrnehmung, zur räumlichen Orientierung sowie für unsere emotionale Empfindsamkeit. Julian Lapings interaktive Soundinstallation fordert die Besucher auf, sich ganz auf den Gehörsinn zu verlassen. Link: julianlaping.com

MARI MATSUTOYA (JAP/GB): In Tokio geboren und aufgewachsen in London handeln Mari Matsutoyas Arbeiten von den Übersetzungsproblemen und kleinen Missverständnissen zwischen den westlichen und asiatischen Kulturen. Link: marimatsutoya.com

JULIA SOSSINKA (DE): Installationen bespielen den gesamten Ausstellungsraum. Ihre Arbeiten sind miteinander verwobene Elemente, deren Übergänge fließend und deren Grenzen nicht mehr eindeutig auszuloten sind. Link: julia-sossinka.com

SA-PO (DE): Arbeiten zeigen den Alltag in Seoul, einer Millionenmetropole in der der dauerhafte Kriegszustand zur Normalität geworden ist und das Wissen um die Grenze zu Nordkorea vergraben scheint. In Ihren Illusionen legen sie den gesellschaftlichen Umgang mit dem Kriegszustand offen, welche mit einer Kamera nicht einzufangen ist. Link: sa-po.de
 
JÜRGEN SCHWÄMMLE (DE): Grundlage seiner Arbeiten sind Bilder aus dem Internet. Aus einer themenbezogenen Sammlung von Fotografien entsteht eine 3-dimensionale Collage, welche die Ikonen unserer heutigen Zeit beleuchten. Link: hotforart.tumblr.com

The Dark Rooms


In den letzten Jahrzehnten hat sich Berlin zu einem europäischen Zentrum für Gegenwartskunst entwickelt. Museen, Galerien und Kunstmessen wurden zum Publikumsmagneten und füllen die Stadt mit Besuchern. In dieser pulsierenden Metropole, in der die Menschen stetig neuen Reizen ausgesetzt sind, werden Ruhe und Zeit zu Privilegien – an diesem Punkt setzt die neue, sehenswerte Ausstellung „The Dark Rooms“ an.

Auf fünf Stockwerken und einer Fläche von 1.500 qm der alten Willner-Brauerei kann man eine Erfahrung der besonderen Art erleben, und das Tempo der Kunstwahrnehmung entschleunigen: In völliger Dunkelheit wurde jeder Raum individuell von einem Künstler inszeniert, nur die Kunstwerke sind beleuchtet. Großflächige Sitzbereiche schaffen die Möglichkeit, sich Zeit für die Betrachtung der Arbeiten zu nehmen.

Die Initiatoren, Sven Sauer und Jerry Kowalsky, die bereits mit Projekten wie „360 Minutes Art“ den Fokus auf neue Formen der Kunstwahrnehmung legten, sprechen davon, dass die Wahrnehmung von Kunst „Zeit und Ruhe im Raum“ bedarf, was sie auf den heutigen Kunstmessen, Massenausstellungen und Galerie-Events vermissen. Sauer: „Dunkelheit und Weite können dem Betrachter eine ungestörte Kunsterfahrung ermöglichen. Die Dunkelheit lässt nicht nur den Raum sondern auch die anderen Besucher verschwinden, was eine Umkehr der klassischen Präsentationsmodelle der White Cube-Ausstellung darstellt.“

Wer das Kunstereignis selbst erleben möchte, sollte am 3. September 2016 (16 Uhr) in der alten Willner-Brauerei (Berliner Strasse 80-82, 13189 Berlin) vorbeischauen (Achtung: Nur an diesem Tag, gibt es diese außergewöhnliche Ausstellung zu sehen). Wichtig: Es gibt keine Karten vor Ort, nur hier bei uns zu gewinnen (jede Karte ist plus 2 Begleitungen)! Einfach E-Mail senden an: the_dark_rooms@bold-magazine.eu // Link: www.thedarkrooms.de

Ein anderer Blick


Kunsthal Rotterdam präsentiert die große Retrospektive: „Peter Lindbergh: Ein anderer Blick auf Modefotografie“. Die erste Ausstellung in den Niederlanden, die dem deutschen Fotografen Peter Lindbergh gewidmet ist, eröffnet am 10. September 2016 und ist dann bis zum 12. Februar 2017 zu sehen. Die Kunsthal Rotterdam hat die 220 Fotos umfassende Ausstellung initiiert, produziert und wird für die Tour verantwortlich sein. Im Rahmen dieses spektakulären Überblicks über Lindberghs umfassendes Werk wird auch exklusives Material gezeigt, dass von bisher niemals gezeigten persönlichen Notizen, Storyboards, Props, Polaroids, Kontaktbögen und Filmen bis hin zu monumentalen Drucken reicht. Es handelt sich um eine großangelegte Retrospektive der Arbeit des Fotografen. Lindberghs reine Schwarz-Weiß-Fotografien haben den Verlauf der Modefotografie seit den frühen 1980er Jahren bestimmt. Link: www.kunsthal.nl

KATHARINA FRITSCH


Katharina Fritsch ist eine international anerkannte Künstlerin, bekannt durch ihre einfarbigen, meist überlebensgroßen, stilisierten Figuren. Für ihren berühmten Rattenkönig hatte sie einmal zwei Dutzend meterhohe schwarze Ratten in einen Kreis gestellt und die Rattenschwänze zusammengebunden. Kindheitserinnerungen verwebt sie in ihren Arbeiten mit Ängsten und archetypischen Klischees. In einer zwischen 2005 und 2007 entstandenen Serie thematisiert Katharina Fritsch ihren Geburtsort Essen. Im Museum Folkwang sind aktuell die Postkartenmotive zu sehen, die Fritsch stark vergrößert und im Siebdruckverfahren farblich verfremdet hat. Sie stammen von ihrem Großvater, der ihr auf diesem Wege Grüße aus der Heimat ins benachbarte Düsseldorf schickte, wo Fritsch heute als Professorin an der Kunstakademie unterrichtet. Die historischen Postkarten aus den 1970er und 80er Jahren zeigen unter anderem den Baldeneysee mit Segelschiff und Aufnahmen des Grugaparks mit seinen typischen Wasserfontänen.

Katharina Fritsch verbindet das Persönliche mit dem Kollektiven. Die Werke berichten in ihrer Leichtigkeit vom deutschen Wirtschaftswunder, geheimnisvoll changieren sie zwischen Melancholie, Unbeschwertheit, Eskapismus und Scheinhaftigkeit. Ihre reproduzierten Abbilder von Abbildern knüpfen an den Umgang mit Bildern in der Pop-Art an, gehen mit ihrer poetischen Kraft inhaltlich in eine andere Richtung, erscheinen sie doch wie einander überlagernde Erinnerungsbilder. Katharina Fritsch. 13. Mai bis 30. Oktober 2016. Museum Folkwang, Museumsplatz 1, 45128 Essen. LINK: www.museum-folkwang.de

Fotos: Katharina Fritsch, 5. Postkarte (Essen), 2005, Siebdruck, Kunststoff, 200 x 282,5 cm; 1. Gartenskulptur (Torso), 2005, 1. Postkarte (Essen), 2006, Polyester, Farbe, Siebdruck, Kunststoff, 200 x 40 x 40 cm / 280 x 400 cm; 3. Gartenskulptur (Skelettfüße), 2006, 1. Foto (Rosengarten), 1977–2007, Polyester, Farbe, Siebdruck, Kunststoff , 140 x 40 x40 cm / 280 x 400 cm;  Alle Fotos: Ivo Faber, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

RADIO ZEIT


Eine spannende Zeitreise vom Röhrenempfänger zum Internetradio gibt es in Köln zu erleben. Technik und Design des Radios in stetigem Wandel. Vor 120 Jahren wurden die ersten Worte an eine Empfangsstation gesendet. Die Technik verbreitete sich mit rasantem Tempo, der Rundfunk entwickelte sich zum ersten Massenmedium. Die dazugehörigen Apparate spiegeln die wechselvolle Geschichte wider, von hölzernen Kisten, dunklen Klangkästen bis hin zu  leuchtenden Designobjekten und kultigen Kombi-Geräten. Im Zeitalter des Internetradios und der Smartphones ist der Apparat selbst unsichtbar geworden, die Funktion hat sich ebenfalls gewandelt, hin zu gesteigert individualisierter Nutzung.

Die Ausstellung vereint über 200 Exponate von namhaften Designern wie Norman Bel Geddes, Mario Bellini, Marc Berthier, Achille & Pier Giacomo Castiglioni, Wells Coates, Ray & Charles Eames, Fritz Eichler, Hans Gugelot, Raymond Loewy, Dietrich Lubs, Verner Panton, Dieter Rams, Richard Sapper, Philippe Starck, Walter Dorwin Teague und Marco Zanuso. Die chronologisch angelegte Präsentation gliedert sich in 20 Stationen, welche  mittels zeittypischem Mobiliar und Rauminszenierungen vertiefende Einblicke in die Welt des Radios ermöglichen. Hörstationen mit historischen Aufnahmen aus den Archiven der Rundfunkanstalten machen die vergangenen Zeiten sinnlich erfahrbar. Die Ausstellung RADIO Zeit – Röhrengeräte, Design-Ikonen, Internetradio ist noch bis zum 5. Juni 2016 zu erleben. MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln. An der Rechtschule, 50667 Köln. LINK: www.makk.de

Fotos: 20-1, Isis Electronics Ltd., Hong Kong (CN), 1994-96, MAKK, Foto: © RBA Köln, Marion Mennicken; Phonosuper SK 5 „Schneewittchensarg“, Hans Gugelot, Dieter Rams, Max Braun oHG, Frankfurt a .M. (DE), 1958, MAKK, Foto: © RBA Köln, Marion Mennicken; RR126 OFST Deposito, Achille Castiglioni, Pier Giacomo Castiglioni, Brionvega S.p.A., Mailand (I), 1965-66, MAKK, Foto: © Saša Fuis Photographie, Köln; Wega Stereobar 3300, Verner Panton, Wega Radio GmbH, Fellbach (DE), 1970, MAKK, Foto: © Saša Fuis Photographie, Köln

VISIONS OF GENIUS


Hieronymus Boschs fantasievolle Bildsprache erstaunt auch nach vielen Jahrhunderten die Betrachter. Teufel, Sünder, Engel und Heilige bilden in unnachahmlich intensiver Weise ein Universum, das Himmel und Erde verbindet. Das Noordbrabants Museum in ’s-Hertogenbosch präsentiert die international bedeutende Ausstellung „Jheronimus Bosch – Visionen eines Genies“. Diese großzügig gestaltete Schau  zu Hieronymus Bosch (ca. 1450 – 1516) hat seine Werke aus aller Welt zusammengetragen. Noch nie zuvor kehrten so viele Werke von Bosch zurück in seine Stadt ’s Hertogenbosch, in der sie einstmals entstanden sind. 2016 jährt sich zum 500. Mal der Tag, an dem Hieronymus Bosch in ’s-Hertogenbosch starb. Die Ausstellung ist der Höhepunkt des Nationalen Veranstaltungsjahrs „Jheronimus Bosch 500”.

Boschs Bilder und Zeichnungen spiegeln auf rätselhafte Weise die Beziehung zwischen dem Menschen, seiner Umgebung und seinem Schöpfer wider. Charakeristisch sind die Teufelsfiguren, die berühmten Monster, Engel und Heiligen, die seine Zeichnungen und Tafeln bevölkern. Sein Werk, voller Illusionen und Halluzinationen und Alpträumen, bildet die großen geistigen Themen seiner Zeit nach: Verführung, Sünde und Rechenschaft. Die Schaffensperiode von Hieronymus  liegt in der Zeit um 1500, dem Übergang vom Mittelalter zur Renaissance.

Die Leihgaben stammen aus führenden Museen weltweit, dazu gehören Spitzenwerke wie „Der Heuwagen“ aus dem Museo Nacional del Prado (Madrid), „Das Narrenschiff“ aus dem Musée du Louvre (Paris), 4 Werke mit den „Visionen vom Jenseits“ aus der Gallerie dell’Accademia/Palazzo Grimani (Venedig) und andere Meisterwerke aus u. a. Museum Boijmans Van Beuningen (Rotterdam) und dem Metropolitan Museum (New York). Die außergewöhnlich große Anzahl von Leihgaben an die Ausstellung bietet Besuchern die einzigartige Gelegenheit, die revolutionäre und fantasiereiche Bildsprache von Hieronymus Bosch umfassend zu untersuchen. Jheronimus Bosch – Visionen eines Genies. Bis 8. Mai 2016. Het Noordbrabants Museum, Verwersstraat 41, ’s-Hertogenbosch. www.hetnoordbrabantsmuseum.nl

Fotos: Jheronimus Bosch, The Hay Wain, 1510-16, Madrid, Museo Nacional del Prado. With the special collaboration of The Museo Nacional del Prado. Photo Rik Klein Gotink and image processing Robert G. Erdmann for the Bosch Research and Conservation Project. Hieronymus Bosch, The Ship of Fools, c. 1500–10, Oil on oak panel, 58.1 × 32.8 cm, Paris, Musée du Louvre, Département des Peintures © RMN-Grand Palais (musée du Louvre), Parijs/Franck Raux

JOAN MITCHELL


Die legendäre Künstlerin Joan Mitchell entwickelte ihre ganz eigene Form der malerischen Freiheit, sie war Bestandteil der Bewegung des Abstrakten Expressionismus: Gefühl und Spontanität rücken spürbar ins Blickfeld des Betrachtenden. Eine poetisch anmutende Bildsprache zwischen Kalkül und Emotion, die den Betrachter zugleich sinnlich verführt und intellektuell stimuliert, ist bei Mitchell zu erkunden. Die Künstlerin wurde 1925 in Chicago geboren und starb 1992 in Paris.Diese besonders sehenswerte Ausstellung im Museum Ludwig stellt nun mit rund dreißig, teils sehr großformatigen, mehrteiligen Bildern eine der bedeutendsten Protagonistinnen der Kunst des 20. Jahrhunderts vor. Diese außergewöhnlich umfangreiche Präsentation entstand in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Bregenz und mit der Joan Mitchell Foundation in New York. Anhand von filmischen und fotografischen Aufnahmen, Korrespondenz, Einladungskarten sowie Postern wird die schillernde Person Joan Mitchell in ihren vielfältigen Beziehungen zu anderen bildenden Künstlern, Literaten und weiteren Personen der kulturellen Welt ihrer Zeit sichtbar. Joan Mitchell – Retrospective. Her Life and Paintings: Bis 21. Februar 2016, Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln, Link: www.museum-ludwig.de

WINTER DIARY


Entspannte Momente und gelassene Blickwinkel: „Winter Diary“ ist der Titel der Ausstellung mit Fotos von Andreas H. Bitesnich, in denen er die Zeit des gerade vergangenen Jahreswechsels aus seiner subjektiven Perspektive festgehalten hat. Bitesnich suchte in der allgemeinen Hektik dieser…

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