Tag Archives: MAKK

POP GOES ART


Das MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln – präsentiert erstmals die bislang unveröffentlichte Privatsammlung der von Andy Warhol gestalteten, konzipierten und produzierten Plattencover. Skizzen und Entwürfe ergänzen die Sammlung; zusammen mit Filmen, Hörbeispielen, Fotografien und weiteren Arbeiten von Warhol dokumentiert die Ausstellung  das Zusammenspiel der Medien Kunst und Musik. Warhol gestaltete Plattencover für international renommierte Interpreten und für die unterschiedlichsten Musikgenres wie Jazz, Klassik, Pop, Rock, Punk, New Wave, die Alben reichen von „Sticky Fingers“ der Rolling Stones über Cover für  Diana Ross, John Lennon, Paul Anka, Miguel Bosé bis zum NBC Symphony Orchestra. Absoluten Kultstatus hat das Album „The Velvet Underground & Nico“: Das Debütalbum der experimentellen Rockband The Velvet Underground mit der Sängerin Nico wurde von Andy Warhol produziert und im März 1967 veröffentlicht. Das ebenfalls von ihm konzipierte Plattencover zeigt eine  Banane, deren gelbe Schale in Form eines Aufklebers  „Peel Slowly and See“ abgezogen werden kann, so dass das rosa Fruchtfleisch erscheint. Ausstellung: ANDY WARHOL – POP GOES ART. Laufzeit bis 24. März 2019. MAKK, Museum für Angewandte Kunst Köln, An der Rechtschule 50667 Köln. Link: www.museenkoeln.de/

Image Credits: (Bild 1) Ausstellung MAKK Andy Warhol – Pop goes Art 2018, Foto: © Jan Rothstein; ( BILD 2) Andy Warhol, Plattencover „The Velvet Underground & Nico”, LP, 12” (30 cm), Verve (MGM Records); Offsetlithografie, Collage, Reliefdruck, 31,1 x 31,1 cm, 1967, MAKK © 2018 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. / Licensed by Artists Rights Society (ARS), New York (Foto: RBA Köln, Marion Mennicken) (Bild 3) Andy Warhol, Plattencover Rückseite „The Rolling Stones, Sticky Fingers”, LP, 12” (30 cm), Rolling Stones-Records; Offsetlithografie und Reißverschluss, 31,1 x 31,1 cm, 1971, MAKK © 2018 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. / Licensed by Artists Rights Society (ARS), New York (Foto: RBA Köln, Marion Mennicken); (Bild 4) Andy Warhol, Plattencover „Original Soundtrack zum Film Querelle von Rainer Werner Fassbinder”, LP, 12” (30 cm), Jupiter-Records; Offsetlithografie, 31,1 x 31,1 cm, 1982, MAKK © 2018 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. / Licensed by Artists Rights Society (ARS), New York (Foto: RBA Köln, Marion Mennicken)

HELLO PHOTOGRAPHY!


Mit 87 Ausstellungen startet die „Internationale Photoszene Köln“: Die Stärke dieses Fotografie – Festivals liegt in der Präsentation der vielfältigen künstlerischen Erscheinungsformen des Mediums. Die Ausstellungen sind zu sehen im MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln, im Museum Ludwig, in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, im Käthe Kollwitz Museum Köln, im Forum für Fotografie, in der artothek, in den Kunsträumen der Michael Horbach Stiftung, in ausgewählten Innenstadtkirchen und in zahlreichen weiteren Instituten, Galerien und Kunsträumen der Stadt. Ein letztes Mal findet das Internationale Photoszene Festival in Köln im September statt, bevor es an der Seite der Imaging Leitmesse photokina ab 2019 in den Mai wechselt. Festival: Internationale Photoszene Köln. Laufzeit: 21. bis 30. September 2018. Opening Event: “Photobooks Now!” am 21. September 2018, 19 Uhr im Festivalzentrum, MAKK, Museum für Angewandte Kunst Köln, An der Rechtschule 50667 Köln. Link: www.photoszene.de

Image Credits: (Bild 1) Eva Besnyö, Narda, Amsterdam 1937, Silbergelatine Vintage © Eva Besnyö / MAI, Käthe Kollwitz Museum Köln; (Bild 2) © Erik Kessels “In almost every picture”, 2014, Installationsansicht, Festival Images de Vevey 2016, Foto: Christina de Middel; (Foto 3) © Mary Frey, Forum für Fotografie; (Bild 4) © Marie Hudelot, Camouflage à l´Ananas aus der Serie Heritage, 2013, artrmx e.V.; (Bild 5) © Peter Gowland, MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln

RADIO ZEIT


Eine spannende Zeitreise vom Röhrenempfänger zum Internetradio gibt es in Köln zu erleben. Technik und Design des Radios in stetigem Wandel. Vor 120 Jahren wurden die ersten Worte an eine Empfangsstation gesendet. Die Technik verbreitete sich mit rasantem Tempo, der Rundfunk entwickelte sich zum ersten Massenmedium. Die dazugehörigen Apparate spiegeln die wechselvolle Geschichte wider, von hölzernen Kisten, dunklen Klangkästen bis hin zu  leuchtenden Designobjekten und kultigen Kombi-Geräten. Im Zeitalter des Internetradios und der Smartphones ist der Apparat selbst unsichtbar geworden, die Funktion hat sich ebenfalls gewandelt, hin zu gesteigert individualisierter Nutzung.

Die Ausstellung vereint über 200 Exponate von namhaften Designern wie Norman Bel Geddes, Mario Bellini, Marc Berthier, Achille & Pier Giacomo Castiglioni, Wells Coates, Ray & Charles Eames, Fritz Eichler, Hans Gugelot, Raymond Loewy, Dietrich Lubs, Verner Panton, Dieter Rams, Richard Sapper, Philippe Starck, Walter Dorwin Teague und Marco Zanuso. Die chronologisch angelegte Präsentation gliedert sich in 20 Stationen, welche  mittels zeittypischem Mobiliar und Rauminszenierungen vertiefende Einblicke in die Welt des Radios ermöglichen. Hörstationen mit historischen Aufnahmen aus den Archiven der Rundfunkanstalten machen die vergangenen Zeiten sinnlich erfahrbar. Die Ausstellung RADIO Zeit – Röhrengeräte, Design-Ikonen, Internetradio ist noch bis zum 5. Juni 2016 zu erleben. MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln. An der Rechtschule, 50667 Köln. LINK: www.makk.de

Fotos: 20-1, Isis Electronics Ltd., Hong Kong (CN), 1994-96, MAKK, Foto: © RBA Köln, Marion Mennicken; Phonosuper SK 5 „Schneewittchensarg“, Hans Gugelot, Dieter Rams, Max Braun oHG, Frankfurt a .M. (DE), 1958, MAKK, Foto: © RBA Köln, Marion Mennicken; RR126 OFST Deposito, Achille Castiglioni, Pier Giacomo Castiglioni, Brionvega S.p.A., Mailand (I), 1965-66, MAKK, Foto: © Saša Fuis Photographie, Köln; Wega Stereobar 3300, Verner Panton, Wega Radio GmbH, Fellbach (DE), 1970, MAKK, Foto: © Saša Fuis Photographie, Köln

SYSTEM DESIGN


Ein bekannter Designklassiker mit weltweiter Karriere: Das Offiziersmesser 91 – Champion aus dem Jahre 1921. Die schweizerische Produktionsfirma Victorinox lebt bis heute von dieser genialen Designidee. Form und Funktion verbunden in offenbar zeitlos gültigem Design. Systeme bringen Ordnung in unseren Alltag. Eine beachtenswerte Ausstellung zeigt in kreativer Weise die Entwicklung, die Ideale und die Zukunft des Systemgedankens im Design von 1880 bis heute.

Die Inszenierung der Exponate in Verbindung mit Visual Storytelling-Elementen macht die Genese des Systemgedankens im Design – vom Einzelobjekt zu Gesamtlösungen – spielerisch erfahrbar. Präsentiert werden autonome Objekte, wie z.B. die Coca-Cola-Flasche, neben Möbelprogrammen, wie die Thonet-Stahlrohrmöbel von Marcel Breuer, über Systemmöbel, wie unter anderem das Möbelbausystem USM-Haller, bis hin zu digitalen Systemen. Die Digitalisierung des Lebens lässt Systeme immer mehr zu festen Bestandteilen des Alltags werden. Heute sind Systeme selbstverständlicher denn je, sie sind allgegenwärtig wie Smartphones oder W-LAN in der Systemgastronomie.

Die Ausstellung versammelt über 150 Entwürfe von mehr als 80 namhaften internationalen Gestaltern. SYSTEM DESIGN. Über 100 Jahre Chaos im Alltag. Im Museum für Angewandte Kunst Köln, zu sehen bis 7. Juni 2015. Link: http://www.museenkoeln.de/museum-fuer-angewandte-kunst/

Fotos: Uniformen für Flugbegleiterinnen, Werner Machnik, 1970 © Deutsche Lufthansa AG, Car-Sharing-System „car2go“, smart © moovel GmbH, Regalsystem „606“ Dieter Rams, 1959/60, Wiese-Vitsoe © MAKK

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.