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PHINOMEN Sneakers


Der gebürtige Friese entdeckt schon früh seine Vorliebe für Sneakers und schätzt besonders exklusive Modelle mit dem gewissen Extra an Style und Klasse. 2007 stieg Philipp Puttkammer in das Familienunternehmen ein, dass seit 40 Jahren ein fester Name im Bereich der Sportartikel und Sportmode ist. Sein besonderes Interesse gilt dem Versandhandel, den er in den Folgejahren erfolgreich aufbaut. Mittlerweile hat das Unternehmen viele Eigenmarken und eigene Produkte am Markt platziert. 2014 entscheidet sich Philipp, sein eigenes Sneakers-Label zu gründen: Der Name des Labels PHINOMEN steht für seinen Vornamen (Philipp) und den griechischen Buchstaben „PHI“, der in abgewandelter Form später zur Bildmarke des Logos wird, und dem englischen Wort „phenomenal“.

Um seinen Traum zu verwirklichen holt sich Philipp neben erfahrenen Designern die Expertise einer namhaften, italienischen Manufaktur mit an Bord, die bereits für bekannte Marken im Sneaker-Segment aktiv ist. Seine Visionen verbindet Philipp Puttkammer mit dem Know-How des Unternehmens und so entsteht nach fast zwei Jahren Entwicklung das finale Muster der PHINOMEN-Sneakers. Die ersten Tests mit dem Prototypen liefen sehr vielversprechend 
und auch die positive Resonanz namhafter Marken ließ nicht lange auf sich warten, so dass PHINOMEN in diesem Sommer bereit ist, Europa zu erobern. PHINOMEN steht für luxuriöse Sneakers „Made in Italy“ mit ausgewählten Materialien, besonders innovativen Ideen und aktuellem Zeitgeist für anspruchsvolle Individualisten. (Fotos: Hans Ripa). Link: www.phinomen.com

SNEAKER CULTURE


Die Sportschuhe vergangener Tage sind längst zum Ausdruck unbedingten persönlichen Lifestyles mutiert. Absolute Klassiker: Die Chucks – Basketballschuhe hatte Chuck Taylor für die Firma Converse schon im Jahr 1917 kreiert. Sportliche Sneaker rückten in Europa und den USA um 1985 als prägnanter Bestandteil der Jugendkultur, insbesondere als Teil der Hiphop-Bewegung ins Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit. Das war auch das Jahr, in dem sich in Deutschland der junge Grüne, Joschka Fischer, in „Turnschuhen“ zum hessischen Landesminister vereidigen ließ. Das offensive Bekenntnis zu Sportschuhen im Alltag und das Tragen derselben bei festlichen Anlässen galt damals ein Protestzeichen gegen die „spießige“ Erwachsenenkultur mit ihren  Lederhalbschuh- und Kravattenträgern. Sneaker stehen für Dynamik und Lässigkeit zugleich, sie haben sich vom zweckgebundenen und langweiligen Turnschuh zum unverzichtbaren Modeaccessoire bis hin zum schrillen Kultobjekt entwickelt. Das Unangepasste ist längst zur neuen, in allen Farben und Formen schillernden Norm mutiert. Marketing rules, die Shoppinggemeinde mit ihren stylebewussten Urban-Individuals ist immer auf dem Sprung zum noch cooleren Image und hipperen Design. Limited Editions und Retro-Classics heizen international den Fashion-Markt an.

Die Ausstellung Sneaker. Design für schnelle Füße zeigt den erstaunlichen Aufstieg der faszinierenden Fußbekleidung in den letzten dreißig Jahren zum Lifestyle – Statement. Als erste größere Schau in Deutschland wird das Phänomen der Sneaker-Kultur von verschiedenen Seiten beleuchtet: Die Bedeutung in der Jugendkultur, das Design, die Marketingstrategien der Hersteller und die Sammlerszene. Gezeigt werden insgesamt rund 250 Exponate, darunter rund 120 Paar Schuhe, historische, von berühmten Sportlern getragene und ausgewählte Preziosen von privaten Sammlern. Designer und Customizer wie Sebastian Thies oder Henriette Wagener kommen zu Wort und Sammler erzählen kleine Geschichten über ihre Eroberungen. Zu sehen sind außerdem rund 120 Plakate und Promotion-Drucke aus aller Welt sowie eine Reihe von Werbespots. SNEAKER – DESIGN FÜR SCHNELLE FÜSSE. Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Steintorplatz, 20099 Hamburg. Bis zum 28. August 2016 anzusehen. Link: www.mkg-hamburg.de

Fotos / Bildnachweise: Yoichi Komatsu für Converse, Beauty?, Tokyo, Japan, 4/2000, Foto: Terry Richardson, Offsetdruck, 145,7 x 103,2 cm, © Yoichi Komatsu; Ausstellungsansicht, Foto: Michaela Hille; Yoske Nishiumi (Design) für Onitsuka Tiger, KOI Morphing, Berlin, 1/2008, Poster, 100,0 x 70,0 cm, Agentur: KoiKlub, Foto: Kai von Rabenau, © Kai von Rabenau; Johan Kleinjan für asics, Adam/Eve, 2009, Agentur: Amsterdam Worldwide, 83,9 x 59,3 cm, © Amsterdam Worldwide