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IRVING PENN


Mit 17 Jahren beginnt Irving Penn (1917 – 2009) ein Studium der Gestaltung in Philadelphia und arbeitet ab 1943 für das renommierte Vogue – Fashion Magazine. Noch im selben Jahr kann Penn bereits sein erstes Cover fotografieren. Es folgen mehr als 160 Titelbilder und unzählige Modeaufnahmen für die Vogue. Penns Modefotografien machen ihn international bekannt, sein Interesse für die Menschen führte ihn auch in ferne Länder, wie 1948 nach Peru sowie in den Jahren zwischen 1967 und 1971 nach Neuguinea und Marokko. Neben seinen ethnographischen Studien hat Penn eine Serie weltbekannter Persönlichkeiten aus Kunst, Film, Literatur und Musik fotografiert. Ob Salvador Dalí, Audrey Hepburn oder Saul Steinberg – er fotografiert sie stets vor neutralem Hintergrund. Penn gilt als der einflussreichste Fotograf des 20. Jahrhunderts: Durch seine eigene Handschrift mit einer streng reduzierten Ästhetik ist er bis heute stilprägend und beeinflusste unzählige Nachfolger. Die Schenkung von rund 190 Arbeiten der Irving Penn Foundation an das Metropolitan Museum of Art bildet den Kern der Ausstellung, darunter auch die mittlerweile weltbekannten Studien von Lisa Fonssagrives-Penn, sie war das gefragteste Fotomodell der Zeit und die Ehefrau und Muse von Irving Penn. Die Ausstellung wird von einer umfassenden Monografie begleitet, erschienen im Schirmer/Mosel Verlag in München und herausgegeben von Maria Morris Hambourg und Jeff L. Rosenheim. Ausstellung: Irving Penn . Centennial. Der Jahrhundertfotograf. Laufzeit bis 01.07.2018. Location: C/O Berlin Foundation, Amerika Haus, Hardenbergstraße 22–24, 10623 Berlin. Link: www.co-berlin.org

Image Credits: (Foto 1)  Girl with Tobacco on Tongue (Mary Jane Russell), New York, 1951 © Condé Nast; (Foto 2) Nude No. 58, 1949-50 © The Irving Penn Foundation; (Foto 3) Ballet Society, New York, 1948 © Condé Nast

A STYLE OF HER OWN


Die Mode-Fotografin Louise Dahl-Wolfe brachte die Models heraus aus den künstlich beleuchteten Studios und mitten hinein in lebendige Outdoor-Locations. Sie war eine der ersten, die im Freien und mit natürlichem Licht arbeitete, außerdem brachte sie einen modernen Blick in die Modefotografie, einen eher entspannten und gleichzeitig persönlichen Blick. Sie zeigte die Pariser Couture an sportlich durchtrainierten Körpern und etablierte neue Bildformen der Natürlichkeit und des weiblichen Selbstbewusstseins. Sie zeigte Mode, die casual und bequem war, und die den zunehmend aktiven und unabhängigen Lebensstil der Frauen wiedergab, sie trug damit zur Etablierung eines neuen Frauenbildes in den USA bei. Dahl-Wolfe arbeitete in New York City als feste Fotografin ab 1936 für Harper’s Bazaar, hier publizierte sie mehr als 3000 Schwarzweißfotografien, 600 Farbfotografien und 86 Cover; ab 1958 arbeitete sie für Sport’s Illustrated und für die Vogue. Die Ausstellung präsentiert Fotografien aus den Jahren 1931 bis 1959: Mit Porträts, Akten, Modefotografie und Dokumentarfotografie gibt es hier einen umfassenden Einblick in das Schaffen dieser außergewöhnlichen Fotografin. Ausstellung: LOUISE DAHL-WOLFE – A STYLE OF HER OWN. Laufzeit bis 20. Mai 2018. Location: NRW-Forum Düsseldorf, Ehrenhof 2, D-40479 Düsseldorf. Link: www.nrw-forum.de

Image Credits: (Bild 1)  Twins at the Beach, Nassau, 1949. Photograph by Louise Dahl-Wolfe. Collection Staley Wise Gallery. © 1989 Center for Creative Photography, Arizona Board of Regents. (Bild 2) Suzy Parker by the Seine, Costume by Balenciaga, 1953. Photograph by Louise Dahl-Wolfe. Collection Staley Wise Gallery. © 1989 Center for Creative Photography, Arizona Board of Regents. (Bilder 3, 4) Ausstellungsimpressionen, BOLD, H.G. Teiner  

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