Mark Forsters Berlin Insights (Teil 1)

So wie Udo Lindenberg der berühmteste Hut Deutschlands ist, ist Mark Forster spätestens seit „Au Revoir“ auf allerbestem Wege, nicht nur einer der besten Deutsch-Pop-Sänger und Songschreiber, sondern auch die berühmteste Schirmmütze der Republik zu werden. Doch beginnen wir von vorn: Als Sohn eines deutschen Vaters und einer polnischen Mutter, kam Mark Forster 1984 in Kaiserslautern zur Welt. Zusammen mit seiner jüngeren Schwester Natalie, der er sogar einen gleichnamigen Song widmete, wuchs er in dem pfälzischen Dörfchen Winnweiler auf.

Seine Mutter nannte ihn Marek und nennt ihren Sohn bis heute so – die deutsche Entsprechung lautet Mark. Nach dem Ablegen des Abiturs in Winnweiler begann Mark Forster in Mainz zunächst Rechtswissenschaften zu studieren, was er allerdings nach vier Semestern aufgab, um in das Studienfach Betriebswirtschaftslehre zu wechseln. Später versuchte er sich als Pianist, Sänger und Songwriter zu etablieren und schrieb unter anderem Musik und Jingles fürs Fernsehen, darunter auch die Titelmelodie von „Krömer – Die Internationale Show“. Daraufhin wurde er von Kurt Krömer verpflichtet, und begleitete ihn von 2007 bis 2010 in der Rolle eines polnischen Pianisten als Sidekick (Begleiter der Hauptfigur) bei seinen Auftritten in Deutschland. 2009 war er in Berlin Frontmann der Band Balboa und spielte zudem in Krömers Programm „Kröm De La Kröm“ den afrikanischen Musiker Mitumba Lumbumba. 2010 nahm ihn das Musiklabel Four Music unter Vertrag: es folgten Alben wie „Karton“ (2012), „Bauch und Kopf“ (2014), „Tape“ (2016) und „Liebe“ (2018).

Im Herbst 2017 löste er Andreas Bourani als Coach bei „The Voice of Germany“ ab. Große Aufmerksamkeit erlangte sein Lied „Wir sind groß“, das gleichzeitig der Song der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich für die ZDF-Übertragungen war. Mark Forsters Markenzeichen sind Baseballkappen, ohne die er in der Öffentlichkeit praktisch niemals auftritt – und das hat einen Grund: seine Haare. So verrät er, wie es unter der Kopfbedeckung so aussieht. „Darunter ist so ein schwarz-rot-goldener Lockenkopf, der dann so tingeltangelbobmäßig herausspringt.“ Alles natürlich nur Spaß! Seine Haare würden langsam ergrauen und weniger werden, erklärt er seine Obsession für Kopfbedeckungen. Der Deutsch-Pop-Sänger habe mittlerweile über 200 Kappen, da er auch immer wieder welche geschenkt bekomme. Auch den Grund für seinen ebenso zum Markenzeichen gewordenen Sieben-Tage-Bart gibt er preis: „Ich trage Bart, seitdem ich vor ein paar Jahren den Jakobsweg gelaufen bin. Da ist es üblich, dass man sich zwei Monate lang nicht rasiert“. Der Bart ist jedoch nach dem Pilgern nicht geblieben, weil er so cool aussah. „Ich habe ihn drangelassen als Erinnerung an diese Zeit, und dass ich mich verändern möchte“, ergänzt Forster.

Mark, Du stammst aus Rheinland-Pfalz. Wie hat es Dich nach Berlin verschlagen?

Ich habe meine ganze Kindheit im wunderschönen Winnweiler bei Kaiserslautern verbracht. Der Ort und die Umgebung sind klasse, solange man Kind ist; aber später hat es – mich zumindest – weggetrieben. Ich bin dann zum Studium nach Berlin gegangen. Meine Mutter kommt aus Warschau, und für mich war Berlin immer so eine Mischung aus Winnweiler und Warschau (lacht).

Was macht Berlin so besonders für Dich?

Für mich als Kind vom Lande ist Berlin vor allem eines: Eine unfassbar große Metropole! Als ich 2005 nach Berlin kam, mochte ich von Anfang an den Vibe der Stadt, das Freie, aber auch immer etwas Schmuddlige. Das Kultur-Angebot und die Leute hier sind großartig, und ich habe Berlin extrem viel zu verdanken. Berlin ist nicht meine Heimat, aber mittlerweile mein zu Hause!

… und welche Inspiration findest Du hier?

Ich schreibe ja viel über mich, mein Leben, mein Inneres und Weisheiten von denen ich das Gefühl habe, sie der Welt mitteilen zu wollen, so dass meine Inspiration eher aus meinem Leben in dieser Stadt gespeist wird. Vor allem aber von den Menschen, denen ich hier tagein, tagaus begegne. Es ist ja so: Der innere Kreis deiner eigenen Leute ist wahrscheinlich überall gleich – egal, ob auf dem Dorf oder in einer Großstadt, aber der innere Kreis nach dem inneren Kreis, der ist in Berlin viel wilder als anderswo. Für mich ist das eine große Inspirationsquelle. Hinzu kommen meine Fantasie und Vorstellungskraft, die mich seit meiner Kinheit prägen.

Das Leitthema unserer Ausgabe lautet „PRECIOUS“ (BOLD THE MAGAZINE No. 44), was ist für Dich besonders wertvoll?

Das Wertvollste, was ich in den letzten Jahren angesammelt habe, sind Erinnerungen an Träume, die ich mir erfüllen durfte. Ich konnte Sachen umsetzen, von denen ich nie gedacht hätte, dass das irgendwann einmal passiert: Für mein Lied „Chöre“ habe ich mir zum Beispiel überlegt, wo es den besten Gospel-Chor der Welt gibt, und habe dann in New York mein Lied mit den Harlem Gospel Singers aufgenommen. Als großer Beatles-Fan habe ich ein Lied geschrieben, in dem Yoko Ono vorkommt, und dachte: Wo nehme ich das auf? Natürlich in den Abbey Road Studios in Liverpool, wo die Beatles all ihre Alben aufgenommen haben. Für einen anderen Song wollte ich einen Kinderchor und sah eine Dokumentation über den besten Kinderchor der Welt in Uganda – ich fuhr dorthin und machte die Aufnahmen vor Ort. Solche Erlebnisse sind für mich das Größte. Man stellt sich etwas vor und macht es dann genauso. Das vergisst man nie, weil sie so besonders sind!

Was Mark Forster mit der Forster Straße oder dem Lido verbindet, warum er seinem Klavierlehrer so dankbar ist und was er vom SEAT Arona TGI hält, gibt es im zweiten Teil unserer „Berlin Insights“ – hier und in der kommenden Ausgabe: BOLD THE MAGAZINE No. 45

 


Weitere Informationen:
TGI by SEAT

TGI ist eine Motorentechnologie, die komprimiertes Erdgas (CNG) verwendet. CNG steht für „Compressed Natural Gas“, das aus Erdgas und Biomethan besteht. Zusätzlich gibt es einen Reserve-Benzintank, auf den bei leerem CNG-Tank automatisch umgestellt wird. Bereits seit geraumer Zeit bietet SEAT als führender Hersteller für Antriebe mit CNG eine breite Modellpalette an Fahrzeugen an, die mit komprimiertem Erdgas betrieben werden – als umweltfreundlichere und kostengünstigere Alternative zu konventionellen Benzin- und Dieselfahrzeugen. Der SEAT Arona TGI ist übrigens das erste SUV mit diesem Antrieb (SEAT Arona 1.0 TGI, 66 kW (90 PS) Kraftstoff Erdgas (CNG), innerorts 4,6, außerorts 3,2, kombi. 3,7 kg/100 km; CO₂-Emission kombi.: 101 g/km; CO₂-Effizienzkl.: A).

CNG-betriebene Motoren emittieren im Vergleich zu anderen Verbrennungsmotoren bis zu 25 Prozent weniger CO2 und bis zu 95 Prozent weniger Stickoxide (NOx). Zudem werden im direkten Vergleich mit gleichwertigen Benzin- bzw. Diesel-Modellen kaum Rußpartikel ausgestoßen. Bereits heute ist die nächste CNG-Tankstelle nicht weit: Aktuell gibt es rund 900 Erdgas-Tankstellen im gesamten Bundesgebiet. CNG ist – entgegen manch unbegründeter Befürchtung – eine sichere Sache. Die in den SEAT CNG-Modellen verbauten Gastanks werden nach den höchsten Branchenstandards konstruiert, produziert und zertifiziert. Außerdem sind sie, genau wie die TGI-Kraftstoffpumpen, mit einem Sicherheitsventil ausgestattet, das im höchst unwahrscheinlichen Fall eines technischen Problems dafür sorgt, dass das Gas auf kontrollierte Weise an die Außenluft abgegeben wird.

Link: www.seat.de/tgi


 

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