Paris ist eine Stadt, die sich nicht beeilen muss. Sie hat den Eiffelturm, der seit mehr als 130 Jahren über die Dächer ragt, den Louvre mit seiner schier endlosen Sammlung und das Moulin Rouge, dessen roter Windmühlenflügel längst zu einem Symbol für das nächtliche Paris geworden ist. Zwischen Seine, Boulevards und kleinen Cafés erzählt die französische Hauptstadt ihre Geschichten auf Schritt und Tritt. Doch unsere Reise soll nicht in Paris enden. Sie beginnt hier.
Am Morgen steht der Genesis GV60 vor dem Hotel. Er ist leise, beinahe lautlos und ein Kontrast zu einer Stadt, die sonst von Motorrollern, Bussen, Taxen und dem unaufhörlichen Grundrauschen des Verkehrs lebt. Vor uns liegen rund 220 Kilometer bis Le Mans. Keine Autobahn soll uns möglichst schnell ans Ziel bringen. Stattdessen wollen wir Frankreich erleben – und dabei vollkommen elektrisch unterwegs sein.
Der GV60 passt erstaunlich gut zu diesem Plan. Er ist kein Fahrzeug, das seine Identität demonstrativ vor sich herträgt. Genesis versteht Elektromobilität vielmehr als Teil einer modernen Premiumwelt: zurückhaltendes Design, hochwertige Materialien, Ruhe und Komfort. Erst wenn der Fuß das Fahrpedal berührt, wird deutlich, wie viel Kraft unter der Karosserie steckt. Doch zunächst gehört der Vormittag Paris: Vom Trocadéro aus wirkt der Eiffelturm noch immer so, als wäre er gerade erst erfunden worden. 1889 für die Weltausstellung errichtet, sollte Gustave Eiffels Konstruktion ursprünglich nur vorübergehend stehen. Heute ist sie das Wahrzeichen einer ganzen Stadt und eines der bekanntesten Bauwerke der Welt.
Wenige Kilometer weiter wartet mit dem Louvre ein anderes Monument französischer Geschichte. Wo einst Könige residierten, drängen sich heute Besucher aus aller Welt vor Kunstwerken, die zu Ikonen geworden sind. Und am Abend leuchtet am Boulevard de Clichy das Moulin Rouge – seit 1889 Synonym für Revue, Nachtleben und jene besondere Mischung aus Glamour und leichtem Größenwahn, die Paris bis heute auszeichnet. Es sind Orte, die man kennt, bevor man sie gesehen hat. Und gerade deshalb ist es reizvoll, sie einmal nicht als Endpunkt einer Reise zu betrachten, sondern als Auftakt … (die ganze Reportage und das exklusive Interview mit Peter Kronschnabl, Managing Director Genesis Motor Europe, gibt es in BOLD THE MAGAZINE No. 83)












