Margot Robbie beginnt, wie so viele Hollywood-Größen aus Down Under, im australischen Fernsehen. Geboren 1990 als Tochter eines Zucker-Fabrikanten und einer Physiotherapeutin, wächst sie größtenteils auf der Farm ihrer Großeltern unweit der Gold Coast auf. Schon als Kind begeistert sie sich fürs Rampenlicht – belegt Zirkus-Kurse und jobbt neben der Schule in Bars und Sandwich-Läden. Nach dem Abschluss und ersten kleinen Auftritten vor der Kamera wagt sie dann den Umzug nach Melbourne, wo der Erfolg nicht lange auf sich warten lässt. In der Seifenoper „Nachbarn“, mit der schon Kylie Minogue oder Guy Pearce zu Weltstars wurden, übernimmt sie noch vor ihrem 18. Geburtstag eine feste Rolle.
Drei Jahre in der Soap-Maschinerie sind nicht nur ein guter Ersatz für eine professionelle Schauspielausbildung, sondern anscheinend auch hinreichend Motivation, es in Hollywood zu versuchen. Für talentierte, blonde junge Frauen öffnen sich dort bekanntlich viele Türen, doch die erste führt für Robbie erst einmal nirgends hin: Die Serie „Pan Am“, in der sie eine tragende Rolle als Flugbegleiterin spielt, wird nach einer Staffel mangels Einschaltquoten wieder abgesetzt. Doch die nächste Chance lässt nicht allzu lange auch sich warten: Eine relativ kleine Rolle in Martin Scorseses Filmhit „Wolf of Wall Street“ reicht aus, um nicht nur Film-Ehemann Leonardo DiCaprio, sondern auch dem Rest der Welt den Kopf zu verdrehen.
Als Shooting Star der Stunde landet die Australierin nach dem Durchbruch 2013 schnell eine Hauptrolle nach der nächsten und darf dabei auf Anhieb gleich eine ganze Bandbreite verschiedener Genres abdecken … (mehr und das ganze Interview gibt es in BOLD THE MAGAZINE No. 79 …