Das Automobil ist für uns ein Teil unserer Kultur. Unbestritten. Es erzählt Geschichten, bewahrt Erinnerungen, weist in die Zukunft und begleitet uns im Alltag fast schon selbstverständlich. Die dahinterstehende meisterhafte Ingenieurskunst hat uns in den vergangenen 150 Jahren dazu angetrieben, diese Kultur bis an ihre Grenzen zu führen – sowohl in Bezug auf Mensch als auch Material. Die schier unvorstellbaren Strecken, die wir mit dem Auto zurückgelegt haben, und natürlich die beeindruckenden Höchstgeschwindigkeiten sind bemerkenswert. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass uns gerade Motorrennen seit jeher in ihren Bann ziehen – und keines so sehr wie das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Legendäre Rennfahrer, Traditionsmarken aus aller Welt, magische und auch gefährliche Momente, Spannung, die bis zum Schluss den Atem raubt, und natürlich die Helden, die wir in Erinnerung behalten.
Diese Kultur ist darüber hinaus auch Kunst. Nicht nur, weil wir Erfolge wie jene von Le Mans erreicht haben, sondern weil es überhaupt möglich ist, solche Leistungen zu erzielen. Dafür braucht es kreative Köpfe, die mit Maschinen Formen schaffen, die uns zum Innehalten bringen und bewundern lassen, welches Gesicht die Kunst unserer Kultur auf Rädern erhalten hat. Genau an dieser Schnittstelle von Technologie, Design, Automobil und Kunst positioniert BMW seit 1975 die BMW Art Cars. Seit mittlerweile 50 Jahren arbeitet der bayerische Automobilhersteller mit bedeutenden Künstlern zusammen, um seinen Kraftfahrzeugen einen andern – künstlerischen Look zu verleihen, der nicht nur ästhetisch aussieht, sondern auch zum Nachdenken anregt, weil er Geschichten erzählt. Zu diesen Künstlern zählen unter anderem Roy Lichtenstein, Frank Stella, Andy Warhol, Esther Mahlangu und Jeff Koons, um nur eine kleine Auswahl der inzwischen 20 Kreativen zu nennen, mit denen BMW erfolgreich kooperiert hat.
Ebenso ikonisch sind aber auch die Automobile, auf denen sie ihre Kunst verwirklichen konnten. Vom 320 Group 5 (1977), 3.0 CSL (1976), M1 Group 4 (1979) und 525i (1991) bis hin zum M3 GT2 (2010) sind viele Modelle vertreten, die die Herzen von Automobilbegeisterten höherschlagen lassen. Alle wurden von Menschen gestaltet, die aus aller Welt stammen, die Popkultur nachhaltig geprägt haben.
Mit der „Kunst der Großen“ ist es jedoch oft so eine Sache, besonders wenn es um Zugänglichkeit geht. Wo findet man sie und kann man es sich überhaupt leisten, sie zu betrachten? Die Antwort lautet kurz und knapp: Ja.
Noch bis zum 8. Januar 2026 haben Besucher des ADI Design Museums in Mailand freien Eintritt und können dort in aller Ruhe acht dieser 20 Unikate bewundern. Unser Tipp: Sollten Sie über die Feiertage in der norditalienischen Design- und Modemetropole zu Gast sein, nehmen Sie sich die Zeit für einen Abstecher zur Piazza Compasso d’Oro 1 – es lohnt sich! Mehr Informationen: www.bmw.de und www.adidesignmuseum.org







