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KUNSTWENDE


Der Übergang vom Im zum Ex: Die großen Meister zweier Stilrichtungen, welche die Kunstwelt revolutionierten, sind in einer Ausstellung vereint: Die in besonderer Weise das Licht betonenden Gemälde des Impressionismus treffen auf die intensive Farbkraft des Expressionismus. Zu ihrer Zeit wurden beide Kunstrichtungen scharf einander gegenübergestellt. Die Entwicklung des Impressionismus verbindet sich in Frankreich mit Namen wie Claude Monet, Edgar Degas, Camille Pissarro oder Pierre-Auguste Renoir und in Deutschland mit Malern wie Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt. Die heftige Gegenreaktion des Expressionismus fand in Deutschland ihre stärkste Ausprägung bei Künstlern wie Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt Rottluff, Emil Nolde oder Franz Marc.

In einer umfassenden wie spannenden Schau können die Besucher den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen beiden Bewegungen nachspüren. Gut 160 impressionistische und expressionistische Meisterwerke aus den Beständen der Nationalgalerie und aus internationalen Museen werden gezeigt. Mit dem „Salon ImEx“ findet ein abwechslungsreiches und hochkarätig besetztes Rahmenprogramm statt, in dem Künstlerpersönlichkeiten aus Frankreich und Deutschland zusammentreffen, um in Gesprächen, Lesungen, Vorträgen und Konzerten die Themen der Ausstellung in einer deutsch-französischen Doppelperspektive lebendig werden zu lassen.

Alte Nationalgalerie, Museumsinsel Berlin: „Impressionismus – Expressionismus. Kunstwende“. Zu sehen bis 20.09.2015. Bei der international riesigen Popularität dieser Kunstrichtungen ist mit anhaltend heftigem Besucherandrang zu rechnen. Link: www.imexinberlin.de

Fotos: Max Pechstein: Sitzendes Mädchen (Moritzburg), 1910. Öl auf Leinwand, 80 x 70 cm Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie. © 2015 Pechstein Hamburg/Tökendorf. Foto: bpk / Roman März; Impressionismus – Expressionismus. Kunstwende: Montage. Claude Monet: En norvégienne (Die Barke in Giverny), um 1887, Detail. Paris, Musée d’Orsay. Schenkung von Princess Edmond de Polignac, 1944. © RMN-Grand Palais (Musée d’Orsay) / Hervé Lewandowski. Franz Marc: Kühe, gelb-rot-grün, 1912, Detail. © Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München; Pierre-Auguste Renoir: Badende mit blondem, offenen Haar, um 1903. Öl auf Leinwand, 92,7 x 73,4 cm. Österreichische Galerie Belvedere, Wien. © Belvedere, Wien

FIA Formular E – Berlin e Prix


Innovationen im Rennsport sind meist bekannt aus Angaben wie Gewicht, Chassis, Reifen und Leistung. Das die Motoren seit der nun ersten stattfindenden Saison der FIA Formular E rein elektrisch laufen, sollte man jedoch getrost als Neuheit der besonderen Art bezeichnen dürfen!

Die Uhren-Marke TagHeuer ist – nebst ihrem bekanntesten Sponsoring: der Formel 1 – nun auch in diesem Feld des Rennsports seit dem ersten Tag mit an Bord und lud das BOLD-Team vergangene Woche in Berlin zum Deutschland EPrix der Formular E ein. Der Platz des Geschehens war der ehemalige Flughafen von Berlin. Berlin-Tempelhof. Dieser wurde kurzerhand in eine Rennstrecke umfunktioniert und das gut Besuchte Event zeigte selbst dem Berlin-Kenner, dass Motorsport „in der City“ geht.

Interessante Fakten: Jeder Rennstall verfügt über 2 Rennwagen, wobei diese mit allen teilnehmenden Fahrzeugen identisch sind und in dieser Saison sein müssen. Dies ändert sich voraussichtlich ab der zweiten Saison, wo jeder Rennstall seine eigenen Fahrzeuge und Techniken präsentiert und antreten lässt. Die Fahrzeuge wiegen 896kg (+ ca. 60kg je Fahrer) und haben eine maximale Geschwindigkeit von 182 km/h. Eine Hälfte dauert 25 Minuten. Anschließend muss das Fahrzeug in der Gasse gewechselt werden, da der Ladevorgang der Batterie „noch zu lange benötigt!“. Die Gesamt-Dauer des Rennens beträgt 55min.
In zwei Tagen findet der nächste E-Prix in Moskau statt und anschließend in London.

Das BOLD-Team hat ein paar tolle Impressionen gewonnen und sich nebst dem Rennen selbst, auch in der Boxengasse umgesehen. Kurzum: ein gelungener Tag und für TagHeuer ein gelungenes Sponsoring. Link: www.fiaformulae.com/en

Mr. Rush


>Daniel Brühl ist auch in Hollywood sehr gefragt – spätestens seit seiner Rolle als Niki Lauda im Rennfahrer-Drama Rush. Im neuen Audi TTS Roadster rollt der Schauspieler durch die deutsche Hauptstadt. BOLD THE MAGAZINE war dabei und nutzte die Ausfahrt, für ein Interview …
Daniel, Du hast in dem Trickfilm Cars Lightning Mc Queen Deine Stimme geliehen und bist als Niki Lauda für Rush in die Rennkombi geschlüpft. Das Genre scheint Dir zu gefallen. Werden wir Dich bald in weiteren rasanten Rollen sehen? 

Rush war eine großartige Erfahrung. Der Film ist genauso geworden, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Es wäre schwierig, das zu toppen. Aber grundsätzlich macht das Thema Auto immer Spaß. Und ich werde bestimmt noch Filme mit Verfolgungsjagden im Auto machen. Eine weitere Rennfahrerrolle sehe ich eher nicht.

Bist Du zur Vorbereitung selbst mal in einem Rennwagen über den Racetrack gejagt?

Mein Filmpartner Chris Hemsworth (James Hunt) und ich haben mit Formel-3-Autos trainiert. Mit den originalen Formel-1-Rennwagen, die wir am Set hatten, durften wir leider nicht fahren. Das durften noch nicht mal die Stuntfahrer. Die Besitzer der Autos hatten eine Riesenangst – aber mehr um ihre Autos als um Chris und mich (lacht).

Auf welchen Strecken warst Du unterwegs? 

Lange vor dem Dreh habe ich in Barcelona erste Erfahrungen mit einem Formel-3-Auto gemacht. Später war ich mit Chris in England unterwegs. Mein persönlicher Coach war Niki Falkner. Sein Vater war ein großer Lauda-Fan und taufte gleich einen Sohn nach ihm. Das Training hat großen Spaß gemacht, weil das mit normalem Autofahren so gar nichts mehr zu tun hat. Trotzdem war das alles noch weit entfernt von den Herausforderungen in der Formel 1. Nach dieser faszinierenden Erfahrung verstehe ich, warum jemand Rennfahrer werden will.

BOLD THE MAGAZINE

Du hast Dich ein paarmal mit Niki Lauda getroffen, wie war Dein Verhältnis zu ihm? 

Niki ist ein super Typ, mit diesem speziellen österreichischen Humor. Er hat mir gleich gesagt: Nimm Dir die Zeit, die Du brauchst. Wir schreiben uns heute noch regelmäßig SMS. Er hat mich nach dem Dreh gefragt, ob ich in seinem privaten Learjet mit zum Formel-1-Rennen nach Brasilien fliegen will. Da musste ich nicht lange überlegen. Ich saß neben Niki im Cockpit – es war eine tolle Erfahrung, in einer so kleinen Maschine über den Atlantik zu fliegen, mit dem ehemaligen Formel-1-Champ am Steuer.

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Mercedes-Benz Fashion Week Berlin H/W 14/15


Nach einem Ausflug in eine Weddinger Eissporthalle kehrt Deutschlands größtes Modeevent in der nächsten Woche zurück zum renommierten Brandenburger Tor: Vom 19. bis 22. Januar steigt dann auf der Straße des 17. Juni die 16. Saison der Veranstaltung, und die internationale Fashion-Community wird erneut auf die deutsche Modeelite und die aktuellsten Trends von mehr als 50 Designern blicken. Da die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin seit jeher junge, ambitionierte Mode-Labels unterstützt, werden diesmal elf Designer ihr Debüt feiern.

Etablierte Modedesigner und nationale Nachwuchstalente präsentieren ihre Herbst/Winter 2015-Kollektionen vor einem fachkundigen Publikum aus Einkäufern, Medienvertretern und Brancheninsidern. Begleitet von den einflussreichsten Fachmessen der Szene, hat sich Berlin als Wahrzeichen des deutschen Modewachstums etabliert.

In dieser Saison wird Charlotte Ronson die Veranstaltung eröffnen. Gegründet im Jahre 2000, fokussiert sich das New Yorker Modelabel auf trendweisende Frauenbekleidung im High-End Bereich. Weitere Highlights sind Schauen und Installationen von u.a. Augustin Teboul, Ben Weide, Bobby Kolade, Guido Maria Kretschmer, Kaviar Gauche, Lena Hoschek, Marina Hoermanseder und Rebekka Ruétz. BOLD THE MAGAZINE wird von ausgewählten Schauen berichten. Link: www.mbfashionweek.com/berlin

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