James Bond 007 – Historie

Erfunden wurde James Bond vom britischen Autor Ian Fleming, der während des Zweiten Weltkriegs selbst als Geheimagent arbeitete. Von den Erlebnissen inspiriert, schuf er 1952 einen Agenten der Superlative, der als Romanfigur schnell populär wurde. Sogar Jungpräsident Kennedy outete sich als Fan. Bonds Glanzzeiten sollten aber erst noch kommen …

Mit „007 jagt Dr. No“ hatte der Superagent sein Kinodebüt. Die Uraufführung fand im Oktober 1962 in London statt. Stars wie der elegante Cary Grant hatten die Hauptrolle abgelehnt, nun erschien mit Sean Connery ein unbekannter, behaarter und sehr männlicher Bond auf der Leinwand. Der Newcomer aus Schottland war ein Volltreffer. Männer bewunderten Connery, Frauen schmachteten ihn an. Für viele blieb er bis heute „der wahre Bond“. (Foto: Metro-Goldwyn Mayer Pictures / Cubby Broccoli, Sean Connery, Ian Flemming, and Harry Saltzman look at a map of Jamaica, where filming of „007 jagt Dr. No“ will commence.)

Sean Connerys Vater Joseph Connery war Fernfahrer und stammte aus dem irischen County Wexford. Seine Mutter Euphemia „Effie“ Maclean war Reinigungskraft. Der Vater war katholisch, die Mutter protestantisch. Connery wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Um seine Familie finanziell zu unterstützen, verließ er früh die Schule, arbeitete als Milchmann, Bademeister und trat mit sechzehn Jahren in die Royal Navy ein. Ursprünglich hatte er sich für sieben Jahre verpflichtet, wurde aber bereits nach zwei Jahren aufgrund gesundheitlicher Probleme entlassen. Fortan widmete er sich dem Bodybuilding, im Jahr 1950 schaffte er es zum schottischen Bodybuilding-Meister und erreichte den dritten Platz beim renommierten Mister-Universum-Wettbewerb. In den frühen 1960er Jahren bereiteten die beiden Produzenten Albert R. Broccoli und Harry Saltzman eine Filmreihe mit dem Geheimagenten James Bond vor und wurden nach zahlreichen Absagen auf Connery aufmerksam. Er überzeugte durch seine athletische Erscheinung und sein selbstsicheres Auftreten.

Die Schauspielerin Ursula Andress wird als Muscheltaucherin Honey Rider zum ersten Bond-Girl. Mit hochtoupiertem Haar und einer aufreizenden Sinnlichkeit ließ sie die prüden Fünfziger hinter sich. Ihr Auftritt im Bikini verschaffte der skandalösen Badebekleidung ungeahnte Popularität. An vielen Stränden war er noch verboten. Revolutionär war auch der Schattenspiel-Vorspann mit Bonds berühmtem Schuss durch die Kameralinse. Erfinder Maurice Binder erhob die videoclipartigen Zusammenschnitte zur eigenen Kunstform. Elegante Autos, exotische Orte, bahnbrechende Technik und traumhaft schöne Gespielinnen gaben 007 den passenden Rahmen. Dazu Agentenspielzeug und jede Menge Action. Bei Bond war alles eine Nummer größer – die Frauen schöner, die Autos teurer, die Orte exotischer. Außerdem war er trotz zahlreicher Martinis – geschüttelt, nicht gerührt! – nie betrunken.

Im Kalten Krieg wurde Bond zum Helden, der den Westen vor dem Kommunismus rettete. Kurz nach dem Filmstart von „Dr. No“ drohte tatsächlich ein Atomkrieg zwischen den USA und der UdSSR. Als die Sowjets Mittelstreckenraketen auf Kuba stationierten, standen die beiden Supermächte beinahe vor einer militärischen Konfrontation. Die Welt hielt den Atem an. Bei „Goldfinger“, dem dritten Bond-Film, waren nicht nur die Produktionskosten im Nu eingespielt. Schon vor dem Filmstart sprang 1964 eine gigantische Marketingmaschinerie an. Amerika hatte entdeckt, wie sich richtig Kasse machen ließ – Merchandising hieß das Zauberwort. Plötzlich gab es 007 Spielzeugpistolen und Aston Martin-Modellautos für die Möchtegern-Bonds. Dazu sang sich Shirley Bassey mit ihrem Titelsong an die Spitze der Charts. Mit „Diamantenfieber“, dem siebten Bondfilm, hatte Connery vorerst die Nase voll. 1973 begann mit Roger Moore eine neue Bond-Ära. Der witzige Moore war Bond und gleichzeitig fast so etwas wie eine Parodie auf den Superhelden. Sein 007-Debüt in „Leben und sterben lassen“ entführt den Zuschauer in eine Welt rund um Rassenkonflikte, Drogenhandel und Voodoozauber. Die amerikanische Bürgerrechtsbewegung war noch in vollem Gange, als James Bond mit Rosie Carver das erste Mal eine Dunkelhäutige ins Bett zog. Rosie Carver alias Gloria Hendry sollte wohl eigentlich „die Gute“ spielen, dann aber überließen die Produzenten der weißen Jane Seymour den Part der unschuldigen Jungfrau, und Verräterin Rosie wurde erschossen. Kritiker störten sich an der rassistisch geprägten Aufteilung zwischen Gut und Böse und an der stereotypen Darstellung der Schwarzen im Film. Dem Erfolg tat das aber keinen Abbruch.

1983 gab es sogar zwei Bonds. Während Roger Moore in „Octopussy“ brillierte, kam Sean Connery mit „Sag niemals nie“, einem Remake von „Fireball“, als inoffizieller Bond in die Kinos. Der Titel stammt von Connerys Ehefrau Micheline Roquebrune, weil Connery die Rolle eigentlich nie wieder spielen wollte. Der 53-Jährige Doch-wieder-Bond trägt Toupet und schläft mit Kim Basinger. An den Kinokassen aber machte Roger Moore das Rennen. Nach sieben Produktionen verabschiedet Moore sich 1985 „Im Angesichts des Todes“ – und eilt seiner Zeit voraus. Doping, Mikrochips und künstlich manipulierte Intelligenz sind die Themen seines letzten Bonds. Die androgyne Grace Jones lässt ihre Muskeln spielen und steht für ein neues Schönheitsideal. Das eigene Aussehen ist jetzt nicht mehr Schicksal, sondern harte Arbeit. Fitnessstudios haben Hochkonjunktur, und auch Frauen schinden sich beim Krafttraining. Timothy Dalton hatte mit „Lizenz zum Töten“ und „Der Hauch des Todes“ eine recht kurze Bond-Karriere, als 1994 mit „Golden Eye“ ein neuer Bond die Weltbühne betrat – Pierce Brosnan. Für ihn greift Hollywood tiefer in die Trickkiste und setzt die physikalischen Gesetze außer Kraft. Die Actionszenen seien übertrieben und unrealistisch, maulen die Kritiker. Kommerziell ist der neue Bond trotzdem ein Erfolg. Vor allem „Der Morgen stirbt nie“ spielt Rekordsummen ein. Der schöne Brosnan, der 2001 zum Sexiest Man Alive gewählt wurde, durfte vier Mal den Helden spielen – dann wurde er gnadenlos ausgetauscht.

Im Zeitalter des Jugendkults war ein jüngerer Bond gefragt. Nachdem bekannt wurde, dass Daniel Craig sein Nachfolger werden sollte, reagierten die Medien mit boshaftem Spott und offener Verachtung. Unscheinbar, hässlich, langweilig lautete das Urteil. Erst als 2006 „Casino Royale“ in die Kinos kam, drehte sich der Wind. Craig wurden nun – über Nacht – schauspielerisches Talent und eine hohe körperliche Präsenz zugeschrieben, und Frauen fanden den Briten jetzt sexy.

Craig wurde als Sohn des Stahlarbeiters Timothy John Wroughton Craig und dessen Ehefrau, der Kunstlehrerin Olivia Dana Williams Craig (genannt Caroliane), geboren. Nach der Trennung seiner Eltern wuchs er zusammen mit seiner älteren Schwester Lea zunächst in Liverpool und später in Hoylake, Wirral, bei seiner Mutter und seinem Stiefvater Max Blond, einem auf der Insel bekannten Künstler, in einem künstlerischen Umfeld auf. Bereits im Alter von sechs Jahren wurde seine musische Begabung besonders von seiner Mutter gefördert. Im Alter von 16 Jahren verließ er die Schule, bewarb sich erfolgreich beim National Youth Theatre und zog daraufhin nach London.

Seine Schauspielausbildung erhielt er von 1988 bis 1991 an der Londoner Kunsthochschule Guildhall School of Music and Drama, auf der auch Ewan McGregor, Orlando Bloom und Joseph Fiennes ihr Studium abschlossen. Es folgten Theaterauftritte, unter anderem am legendären Old Vic Theatre. Seine Filmkarriere begann 1992 mit einer Nebenrolle in John G. Avildsens Filmdrama „Im Glanz der Sonne“. Es folgten Auftritte in größeren Produktionen wie „Elizabeth“ (1998) und „The Trench“ (1999), durch die er auch international bekannt wurde.

Internationaler Terrorismus und Börsenspekulationen – die Themen der Zeit – sind auch für Daniel Craig eine Herausforderung. Der neue 007 muss am härtesten leiden. Er wird so anschaulich gefoltert, dass es fast auch dem Zuschauer wehtut. Den supercoolen Helden, der selbst traumatischste Erlebnisse abschüttelt wie eine Katze, gibt es nicht mehr. Der Stress setzt Bond sichtlich zu, er ist ernsthaft verliebt und wünscht sich eine feste Bindung. Mit der Figur wandelt sich auch der Dresscode. Der lässige Anzug weicht nun immer öfter sportlicher Kleidung, Action braucht jetzt mehr Bewegungsfreiheit. Die Eleganz eines Sean Connery oder Roger Moore sind Schnee von gestern.

Mit „Skyfall“, dem 23. Abenteuer der am längsten laufenden Filmreihe der Kinogeschichte, übernimmt Daniel Craig zum dritten Mal die Rolle des berühmtesten Geheimagenten der Welt. Bonds Loyalität M (Judy Dench) gegenüber wird in „Skyfall“ auf eine harte Probe gestellt, als seine Vorgesetzte von ihrer Vergangenheit eingeholt wird und der MI6 unter Beschuss gerät. 007 muss die Angreifer aufspüren und unschädlich machen, ohne Rücksicht auf den Preis, den er selbst dafür zu zahlen hat. In weiteren Rollen agieren Judi Dench, Javier Bardem, Ralph Fiennes, Naomie Harris, Bérénice Marlohe, Albert Finney, Ben Whishaw und Rory Kinear. Regie führte Oscar-Preisträger Sam Mendes („American Beauty“).

Die Erwartungen an das 23. Bond-Abendteuer waren natürlich riesig, und „Skyfall“ erfüllt diese auf ganzer Linie. Neben Anspielungen auf ältere Bond-Fälle ist für alle etwas dabei: todesverachtende Action, schillernde Schurken, bildschöne Bond-Girls, exotische Schauplätze, unwiderstehliche Musik, der Aston Martin DB5 und natürlich 007 höchstpersönlich. Die Elemente fügen sich zusammen – wie Gin und Vermouth, geschüttelt, nicht gerührt. „Ich wusste, dass Sam sich mit vollem Einsatz hinter die Sache klemmen würde“, sagt Craig und führt weiter dazu aus: „Sam warf sein geballtes Wissen über das Filmemachen in die Waagschale, aber auch sein Wissen und seine Liebe für James Bond.“

Nun kennt man Mendes vor allem für die Inszenierung einer ganz bestimmten Art von Filmen, allerdings müssen sich mitreißende Unterhaltung und künstlerische Integrität nicht unbedingt gegenseitig ausschließen. „Ich habe meine ganz eigene, persönliche Beziehung zu Bond, die begann, als ich neun oder zehn Jahre alt war und ‚Leben und sterben lassen‘ (1973) in die Kinos kam“, erklärt er. „Wir leben in einer Zeit, in der es möglich ist, große, unterhaltsame, glamouröse, eskapistische Filme zu machen, die gleichzeitig etwas über die Welt aussagen, in der wir leben. Daniel Craig hat mit seinen Auftritten in ‚Casino Royale‘ (2006) und ‚Ein Quan-tum Trost‘ (2008) einen James Bond definiert, der sich endlich wieder wie ein richtiger Mensch in richtigen Situationen bewegt.“ Lange bestimmten Smoking und Anzug Bonds Kleiderschrank. Erst in den neuen Filmen der Kultreihe sah man den Agenten auch mal im T-Shirt oder sogar mit Lederjacke. Craig nahm der Figur Bond einige der bis dahin typischen Eigenschaften, machte sie cooler und rettete Bond ins neue Jahrtausend. Fortan war es sogar egal, ob der Martini gerührt oder geschüttelt wird. Im neuen Film trinkt er gar Bier.

„Skyfall“ stand lange auf der Kippe: Als die Finanzkrise die Produktionsgesellschaft Metro Goldwyn Mayer (MGM) im November 2010 in die Insolvenz und zu einer Umstrukturierung zwang. Nun rettet der schnittige Geheimagent nicht nur die Welt, seine Mentorin und Chefin M, das intelligente Actionkino – sondern auch MGM. Als bisher erfolgreichster Bond-Film aller Zeiten (Einspielergebnis: 1,1 Milliarden Dollar weltweit), brach er alle bisherigen Rekorde, was Start- und Einspielergebnis betrifft.

Im 24. Bond, „Spectre“, spielt Craig, neben Ralph Fiennes, Naomie Harris, Ben Whishaw, Rory Kinnear, erstmals auch mit Christoph Waltz – der dem Bösen mit seinem unvergleichlichem Spiel eine neue Facette hinzufügt. Zudem sind Léa Seydoux, Dave Bautista, Monica Bellucci und Andrew Scott mit von der Partie. Eine mysteriöse Nachricht aus Bonds Vergangenheit setzt ihn auf die Fährte einer zwielichtigen Organisation, die er aufzudecken versucht. Während M damit beschäftigt ist, politische Mächte zu bekämpfen, um den Secret Service am Leben zu erhalten, kann Bond eine Täuschung nach der anderen ans Licht bringen, um die schreckliche Wahrheit zu enthüllen, die sich hinter „Spectre“ verbirgt.

Nach dem Neustart der Reihe mit „James Bond 007 – Casino Royale“ (2006) und den Fortsetzungen „James Bond 007 – Ein Quantum Trost“ (2008), „James Bond 007 – Skyfall“ (2012) und „James Bond 007: Spectre“ hatten sich bei Hauptdarsteller Daniel Craig Abnutzungserscheinungen bemerkbar gemacht. Er wolle lieber seine Pulsadern aufschneiden, als noch einmal in die Rolle schlüpfen, sagte er in einem Interview.

Zum Glück konnte Bond-Produzentin Barbara Broccoli den zögerlichen Star doch noch überreden. Immerhin war es Craig mit seiner realistischen Darstellung gelungen, das aalglatte Image des Geheimagenten neu zu erfinden. Über 3,1 Mrd. Dollar haben die Einsätze von Daniel Craig als 007 bislang eingespielt – „Skyfall“ und „Spectre“ waren sogar die umsatzstärksten Filme der gesamten Reihe. Ungewissheit herrschte auch lange in Bezug auf den Regieposten. Nachdem unzählige Kandidaten ihren Hut ins Rennen geworfen hatten, übernahm im Mai 2018 der britische Kultregisseur Danny Boyle „T2 Trainspotting“ den Platz, musste ihn jedoch im selben Jahr wieder räumen. Cary Joji Fukunaga, Regisseur der genialen ersten Staffel von „True Detective“, hat zu guter letzt den Posten übernommen.

Billie Eilish steuert den Titelsong zum neuen James-Bond-Film „No Time to Die“ („Keine Zeit zu sterben“) bei. Sie habe den Song zusammen mit ihrem Bruder Finneas O’Connell geschrieben, heißt es auf dem offiziellen James-Bond-Twitter-Account. Billie Eilish ist damit die jüngste Künstlerin (18 Jahre alt), die je einen James-Bond-Titelsong aufgenommen hat. Sie entwickelte sich mit ihrem Debütalbum „When We All Fall Asleep, Where Do We Go?“ 2019 zum Star der US-Musikszene und ist bei Fans wie Popkritikern gleichermaßen beliebt. Der Song „Bad Guy“ gehört zu den Hits des Jahres.

Im November kommt nun der lang ersehnte 25. Bond in die Kinos: „No Time to Die“. James Bond (Daniel Craig) hat seine Lizenz zum Töten im Auftrag des britischen Geheimdienstes abgegeben und genießt seinen Ruhestand auf Jamaika. Die friedliche Zeit nimmt ein unerwartetes Ende, als sein alter CIA-Kollege Felix Leiter (Jeffrey Wright) auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Ein bedeutender Wissenschaftler ist entführt worden und muss so schnell wie möglich gefunden werden. Was als simple Rettungsmission beginnt, erreicht bald einen bedrohlichen Wendepunkt, denn Bond kommt einem geheimnisvollen Gegenspieler auf die Spur, der im Besitz einer brandgefährlichen neuen Technologie ist.

An Craigs Seite versammelt sich einmal mehr ein britisches Ensemble par excellence: Oscar-Preisträger Rami Malek („Bohemian Rhapsody“), die Oscar-Nominierten Ralph Fiennes („Der Englische Patient“) und Naomie Harris („Moonlight“), Golden-Globe-Gewinner Ben Whishaw und Jeffrey Wright sowie Léa Seydoux, Lashana Lynch, Ana de Armas und Rory Kinnear. Das Drehbuch stammt von den 007-Veteranen Neal Purvis & Robert Wade sowie Cary Fukunaga, Scott Z. Burns („Das Bourne Ultimatum“) und – auf persönlichen Wunsch Daniel Craigs – der mehrfach Emmy-prämierten Autorin Phoebe Waller-Bridge („Killing Eve“, „Fleabag“). Produziert wird „No Time to Die“ erneut von Barbara Broccoli (Interview ab Seite 40) und Michael G. Wilson in Zusammenarbeit mit Metro Goldwyn Mayer Studios (MGM) und Universal Pictures International.

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