Tag Archives: PhotoArt

SEVEN DEADLY SINS


Die Sieben Todsünden neu interpretiert – ein biografisch-dokumentarischer Streifzug durch Berlin. In behutsam inszenierten Selbstporträts schlüpft die Künstlerin Julia Murakami in die Rolle der Bewohner einer vergessenen Welt – wundersame Hybridwesen mit Tierköpfen und menschlichen Körpern entstehen. Hier die Anlehnung an griechische Sagen, dort die Suche nach dem längst Verlorenen: Die Erinnerung, die Sehnsucht, der Traum, der Verlust. Ihre Werke verstehen sich als „visuelle Erkundung einer verloren gegangenen Zeit“. Ob festgehalten als bühnenhafte Inszenierung oder Kosmos sonderlicher Mischwesen: Dargeboten werden voyeuristische Einblicke in eine in der Psyche verankerten Welt. Diese aktuelle Werkserie ist nun erstmals komplett in Zürch zu sehen. Ausstellung: Julia Murakami: The Berlin Series – The Seven Deadly Sins. 7.7. – 21.7. 2017. Location: KH5 Gallery, Zwinglistrasse 5, 8004 Zürich. Galerie: www.kh5.ch   Künstlerin: www.juliamurakami.com

Image Credits: (1) Julia Murakami The Seven Deadly Sins – Invidia (Neid); (2) Julia Murakami: The Berlin Series –The Seven Deadly SIns: Tristitia (Trägheit); (3) Julia Murakami The Seven Deadly Sins: Ira (Zorn) Tribute to Max Ernst

SHOOT SHOOT SHOOT


Die Münchener Ausstellung „Shoot! Shoot! Shoot!“ wirft spektakuläre Blitzlichter auf eine turbulente und legendäre Epoche in der Geschichte von Kunst, Musik, Mode und Film: Die 1960er- und 1970er- Jahre. Dies sind die Jahrzehnte des Umbruchs, der Provokation und der kreativen Energie. Rund 200 Fotografien führen an die Schauplätze New York, London und Paris, mitten hinein in das pulsierende Kultur- und Partyleben. Mittendrin die großen Fotografinnen und Fotografen der Zeit: Von Diane Arbus über Richard Avedon, Gary Winogrand, Helmut Newton, Annie Leibovitz bis zu Robert Mapplethorpe. Sie richten ihre Kameras auf Andy Warhol, The Beatles, Truman Capote, Charlotte Rampling, Marlon Brando und viele weitere Stars und Sternchen.

Während Brigitte Bardot, The Rolling Stones oder Twiggy einerseits aufwändig in Szene gesetzt und damit zeitlose ikonenhaft anmutende Porträts entstehen, kommt andererseits der schnelle, paparazzihafte Schnappschuss beispielsweise in einer Partysituation zum Einsatz. Die Ausstellung des Münchner Stadtmuseums gliedert die eindrücklichen Fotografien in thematische Kapitel: Der Riege der Pop-Artists, der zeitgenössischen Feierkultur und Schauplätzen wie dem Studio 54, dem Film, der Performance-Kunst, der Musik und der Mode. Shoot! Shoot! Shoot! – Fotografien der 60er und 70er Jahre aus der Nicola Erni Collection. Bis 15. Januar 2017.  Link: www.muenchner-stadtmuseum.de

Credits & Copyright: David Bailey, Mick Jagger, Fur Hood, 1964, printed 2001, © David Bailey; Jeanloup Sieff, Yves Saint Laurent poses for his perfume‘s ad campaign, Paris, 1971, © The Estate of Jeanloup Sieff; Ron Galella, Trampoline – Opening of new happening discotheque „The Gymnasium“, Nico from Velvet Underground and another blonde lying on a trampoline, New York, 13.04.1967, © Ron Galella, Ltd

DANCING WITH MYSELF


In der außergewöhnlichen Ausstellung „Dancing with Myself“, welche zur Zeit in Essen zu sehen ist, stehen die Künstler und Künstlerinnen selbst im Mittelpunkt. Was die Arbeiten verbindet, ist die vielfältige Präsenz des Künstlers und der Künstlerin im eigenen Werk. Sie sind die Akteure und das Ausgangsmaterial für ihre Arbeiten: Ihre Körper, ihre Biografien, ihre sozialen oder sexuellen Identitäten, ihr Humor, ihre Melancholien. Jenseits des klassischen Selbstporträts spielt die Ausstellung auf der Tastatur der künstlerischen Temperamente und Haltungen. Zum ersten Mal ist damit die herausragende Sammlung von François Pinault in diesem Umfang in Deutschland zu sehen.

Dancing with Myself ist ein spielerischer, poetischer, politischer, und wilder Tanz durch die Gegenwartskunst seit Ende der 1960er Jahre bis in unsere Zeit. Die Ausstellung ist zugleich auch ein großartiges mediales Cross-Over. Die großen Formate der Malerei treffen auf raumgreifende Videoinstallationen, Fotografie gewordene Körper treffen auf skulpturale Fragmente. Der Fotoapparat, die Video- oder Filmkamera, die Leinwand, der Raum, die konzeptuelle Geste – ein Spiel mit den unterschiedlichsten Ausdrucksmitteln umfängt die Besucher. Dancing with Myself – Selbstporträt und Selbsterfindung. Werke aus der Sammlung Pinault. Bis zum 15. Januar 2017. Location: Museum Folkwang, Museumsplatz 1, 45128 Essen. Link: www.museum-folkwang.de

Credits & Copyright: LaToya Ruby Frazier, Self Portrait (Lupus Attack), 2005, Aus der Serie Notion of Family, Silbergelatinedruck auf Pappkarton, 61 x 50,8 cm, Pinault Collection, © LaToya Ruby Frazier und Michel Rein, Paris/Brussels, Foto: all rights reserved; Cindy Sherman, Untitled #564, 2016, Thermosublimationsdruck auf Metall, 175.9 x 118.7 cm, Pinault Collection, © Cindy Sherman, Courtesy of the artist und Metro Pictures, New York; Nan Goldin, Nan one month after being battered,1984, Cibachrome, 51 x 61 cm, Museum Folkwang, © Nan Goldin, Courtesy of Matthew Marks Gallery, Foto: Museum Folkwang

FOTOREALISMUS


Ihre Motive fingen die US-Amerikanischen Fotorealisten der 1960er und 1970er Jahre mithilfe von Kameras ein und übertrugen diese Abbilder der Realität auf die Leinwand. Eine zweifache Verfremdung, die einen überrealistischen Eindruck erzielt. Von weitem erscheinen diese Bilder wie Fotografien, von nahem erkennt man die Malerei auf der Leinwand. Nach der POP-Art Andy Warhols und Roy Lichtensteins kamen die naturalistisch wirkenden Fotorealisten: Charles Bell, Chuck Close, Don Eddy, Richard Estes oder Ralph Goings. Auch sie widmeten sich dem schönen Schein des modernen Alltags, der überbordenden Konsumwelt  der USA und ihrer spiegelnden Welt der Oberflächen. Reflektierende Schaufenster und chromglänzende Autos gehörten zu den bevorzugten Motiven der Hyperrealisten, ebenso knallbunte Spielzeugtiere oder Ketchup-Flaschen im Schnellrestaurant: All diese Motive verbinden wir noch heute mit einem bilderbuchhaften American-Lifestyle. Dahinter steckt ein kunstvolles Verwirrspiel zwischen Abbildern und Realitäten.

Das Osthaus Museum Hagen zeigt 70, zum Teil großformatige Werke dieser Kunst und gibt einen umfassenden Überblick zur Entwicklung dieser Malerei. Drei Generationen von Fotorealisten werden vorgestellt mit Werken von 35 Künstlern. FOTOREALISMUS – 50 Jahre hyperrealistische Malerei. Location: OSTHAUS MUSEUM HAGEN, Museumsplatz 3, 58095 Hagen. Vom 16. Oktober 2016 bis 8. Januar 2017. Link: www.osthausmuseum.de

Credits and copyrights: Robert Gniewek; Rosie’s Diner #10; 2011; oil on canvas76 x 102 cm; Collection of Robert Mann, Florida; image © Robert Gniewek, Foto © Courtesy Louis K. Meisel Gallery, New York, Courtesy of Institute for Cultural Exchange, Tübingen 2016; Ralph Goings; America’s Favourite; 1989; oil on canvas76 x 89 cm; Collection of Susan P. and Louis K. Meisel, New York; image © Ralph Goings, Foto© Courtesy Louis K. Meisel Gallery, New York, Courtesy of Institute for Cultural Exchange, Tübingen 2016; Robert Bechtle; Alameda Chrysler; 1981; oil on linen122 x 175 cm; Courtesy of Louis K. Meisel Gallery, New York; image © Robert Bechtle, Foto © Courtesy Louis K. Meisel Gallery, New York, Courtesy of Institute for Cultural Exchange, Tübingen 2016

VINTAGE BEAUTY


Er war der Master of Beauty einer längst vergangenen Epoche: Der Berliner Photokünstler Karl Schenker (1886–1954). Wer um 1920 herum Rang und Namen hatte, ließ sich von ihm in seinem Atelier am Kurfürstendamm porträtieren. Bei keinem war man so schön, keiner konnte so meisterhaft retuschieren wie er. Wenn es damals schon Photoshop gegeben hätte, Schenker wäre wohl ein begeistert virtuoser Anwender gewesen. In der Ausstellung werden etwa 250 Werke präsentiert: Fotografische Porträts seinerzeit berühmter Frauen und Männer, Mode- und Wachsfigurenaufnahmen, von Schenker gestaltete Zeitschriftencover, eine großformatige Zeichnung, ein Gemälde, Starpostkarten und Zigarettensammelbildchen.

Angeregt von den massenhaft verbreiteten Fotografien der Stummfilmstars zeigt sich in Schenkers Werk ein wachsendes Medienbewusstsein. Seine Bilder halten uns die Anfänge einer Lust am Image vor Augen. Schauspielerinnen, Tänzerinnen und Frauen der Gesellschaft umhüllte er mit Tüll und Pelzen, bevor er sie ablichtete oder er malte den Pelz erst hinterher ins Bild. Große Aufmerksamkeit erzielten seine Puppenaufnahmen 2013, als Cindy Sherman sie auf der Biennale in Venedig zeigte. MASTER OF BEAUTY – KARL SCHENKERS MONDÄNE BILDWELTEN. MUSEUM LUDWIG, KÖLN. Bis 8. Januar 2017. Link: www.museum-ludwig.de

Fotos / Bildnachweise: Karl Schenker, Portrait of a Lady, around 1920, Museum Ludwig. Photo: Rheinisches Bildarchiv; Karl Schenker, Portrait of a Lady, around 1920, Museum Ludwig. Photo: Rheinisches Bildarchiv; Karl Schenker, Lotte Neumann, um 1920 (Starpostkarte), Museum Ludwig; Karl Schenker, Dorothy Knapp, um 1927 (Reproduktion, Original verschollen)

I AM YOU


C/O Berlin präsentiert aktuell die beachtenswerte Ausstellung des afroamerikanischen Fotografen Gordon Parks: „I Am You . Selected Works 1942 – 1978”. Parks Kamera war als Instrument gegen Unterdrückung, Rassismus, Gewalt und Ungleichheit im Einsatz. Seine Fotografien wirkten in die Realität zurück. Gordon Parks hat die Kamera als seine Wahl der Waffe bezeichnet und Zeit seines Lebens das Medium Fotografie in aufklärerischer Absicht genutzt, um die Schattenseiten des American Way of Life zu zeigen. Als wichtiger Chronist des Kampfes für Gleichberechtigung der Afroamerikaner behandelte er Themen wie Armut, Ausgrenzung und Unrecht, die bis heute kaum an Brisanz verloren haben.

Gordon Parks porträtierte mit Malcolm X, Martin Luther King Jr. und Muhammad Ali die Protagonisten des amerikanischen Civil Rights Movement. Ebenso berühmte Künstler wie Duke Ellington, Ingrid Bergmann und Alberto Giacometti. In den 1940er und 1950er Jahren fertigt er Modestrecken für Conde Nast und LIFE an. Zeitgleich hielt er die Segregation im amerikanischen Süden sowie die Unruhen der Jugendlichen in Harlem fotografisch fest. In Kooperation mit der Gordon Parks Foundation präsentiert die Ausstellung ca. 150 Fotografien mit Vintageprints, Kontaktbögen, Magazinen und Filmen und setzt das fotografische und das filmisches Werk in Bezug. Gordon Parks . I Am You . Selected Works 1942 – 1978. Bis 4. Dezember 2016. Location: C/O Berlin Foundation, Amerika Haus, Hardenbergstraße 22–24 . 10623 Berlin. Link: www.co-berlin.org

Credits: Photographs by Gordon Parks, Courtesy of and copyright: The Gordon Parks Foundation: Drugstore Cowboys, Turner Valley, Canada, 1945; Untitled, Watts, California, 1967; American Gothic, Washington, D.C.; Jeweled Cap, Malibu, California, 1958

IMAGING UNLIMITED


BOLD ist nach Köln gereist, wo sich alle zwei Jahre die Foto- und Videobegeisterten der Welt treffen: Mit neuem Look and Feel präsentiert sich hier die photokina 2016, die bedeutendste Imaging – Messe. Hier sind wir eingetaucht in die faszinierenden Möglichkeiten der Bilder und haben eine photokina mit unzähligen Events und Aktionen erlebt. Rund 1.000 internationale Topunternehmen, smarte Spezialausrüster und kreative Start-ups aus 40 Ländern präsentieren Fotobegeisterten, Händlern und professionellen Anwendern innovative Entwicklungen. Die photokina 2016 bietet so viele multimediale Events und Mitmachmöglichkeiten wie nie zuvor, eben Imaging unlimited. Die neuesten Kameramodelle und Objektive lassen sich im Bereich ZOOM by photokina ausprobieren: Auf der Piazza bieten Hochseilakrobaten, Artisten und spontane Walking Acts tolle Motive zum Fotografieren und Filmen aus ungewöhnlichen Blickwinkeln. Das passende Equipment ist ganz einfach beim neu eingerichteten RENTAL POINT auf dem Boulevard Nord auszuleihen. Ein unübersehbarer Trend: Das neue Sofortbild.

Der BOLD – Tipp: Die Fotografie-Ausstellung, die Leica als „Offizieller Fotografie-Partner der photokina 2016“ in Halle 1 präsentiert: Anschauen und die einzigartige Bildgewaltigkeit genießen! Die Ausstellung „Masters of Photography“ beinhaltet 15 Bildserien mit mehr als 400 Aufnahmen der renommierten Leica S-, SL- und M-Fotografen: Alex Webb, Ara Güler, Bruce Gilden, Ellen von Unwerth, York Hovest, Jacob de Boer, Per-Anders Pettersson, Patrick Zachmann, Jens Umbach, Roger Ballen, Helge Kirchberger, Christian Steinwender, Fred Mortagne, Kurt Hutton sowie die beiden Gewinner des Leica Oskar Barnack Preises 2015, JH Engström und Wiktoria Wojciechowska.

Im Bereich DIGILITY werden die neuesten Entwicklungen rund um das aktuelle Trendthema Digitale Realität vorgestellt. Wer es gerne etwas heftiger mag, sollte sich für die INDOOR OBSTACLE CHALLENGE powered by Peugeot in Halle 6 anmelden. Vom 23. bis 25. September gilt es für alle Action-Liebhaber den ersten Indoor-Hindernislauf Deutschlands zu bewältigen – ausgerüstet mit einer Hightech-Kamera, die das Erlebnis gestochen scharf festhält. Von Freitag bis Sonntag dreht sich in der COPTER WORLD powered by DJI alles um topaktuelle Drohnen und Multicopter: In einem 550 qm großen abgesperrten Areal in Halle 6 zeigen Profis im Rahmen von Flugshows, welches Potenzial die Vogelperspektive bietet. PHOTOKINA 2016 – IMAGING UNLIMITED. Location: Koelnmesse GmbH, Messeplatz 1, 50679 Köln. Vom 20. bis 25. September 2016. Link: www.photokina.de

Fotos / Bildnachweise: Leica Camera AG, Leica Sofort, Photokina 2016 – Impressionen, BOLD, H.G.Teiner

VISUALLEADER 2016


Im Haus der Photographie in den Deichtorhallen Hamburg sind erneut die aktuellen Top-Fotografien aus Print-Medien und Internet zu besichtigen. Es werden die Arbeiten sämtlicher Preisträger der Lead Awards gezeigt; mit Fotoserien, Magazinstrecken, Zeitungsbeiträgen, Werbekampagnen und Websites. Eben das Beste, was in den letzten zwölf Monaten in Deutschland publiziert wurde. Insgesamt sind nicht weniger als 280 Arbeiten der deutschen Kreativ- und Medienszene in der Hansestadt zu sehen. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf eindrucksvollen, oft in schwarz-weiß gehaltenen Foto-Reportagen aus den vielen Krisengebieten der Welt, ob aus Syrien, dem Irak, der Türkei oder der Ost-Ukraine.

Bilder von Flüchtlingen auf der Balkan- oder Mittelmeerroute geben einen hochemotionalen Eindruck von dem menschlichen Leid, das Europa und die ganze Welt in Atem hält. Fotos aus den USA berichten vom Wiederaufkeimen des Rassenkonflikts, unter schwierigsten Umständen entstandene Aufnahmen in Afrika und im arabischen Raum. Einen Kontrapunkt dazu bilden Bilder, die sich fast mit privaten, intimen Momenten befassen: Fotos über das Sterben eines geliebten Menschen, über die Exzesse einer Jugendclique, über eine außergewöhnliche Dreiecksbeziehung in einem Altersheim. Bemerkenswert ist die Zunahme künstlerischer Arbeiten, so als könnte die Kunst uns vor dem zunehmenden Irrsinn der Welt retten. Die Welt wie sie ist, wie sie scheint, wie sie sein könnte − das zeigt die Ausstellung Visual Leader. VISUALLEADER 2016 – DAS BESTE AUS ZEITUNGEN, ZEITSCHRIFTEN UND INTERNET. BIS 30. OKTOBER 2016 IM HAUS DER PHOTOGRAPHIE, HAMBURG. Link: www.deichtorhallen.de

Fotos / Bildnachweise: Lukas Gansterer, »Nordic by Nature«, erschienen in »Sleek Nr. 47«, nominiert für einen LeadAward in der Kategorie »Mood- und Modefotografie des Jahres«; Nikos Pilos, erschienen in »Stern 53/15« zum Artikel »Exodus«, nominiert für einen LeadAward in der Kategorie »Reportagefotografie des Jahres«; Maurizio Cattelan und Pierpaolo Ferrari, aus der Serie »Cattelan & Ferrari«, erschienen in »Zeit Magazin 1/16 – 20/16«, nominiert für einen LeadAward in der Kategorie »Still-Life-Fotografie des Jahres«; Andy Spyra, erschienen im »Zeit Magazin 34/15« zum Artikel »Das Leben nach der Hölle« und in »Der Spiegel 17/16« zum Artikel »Bomben in bunten Gewändern«, nominiert für einen LeadAward in der Kategorie »Porträtfotografie des Jahres«