Tag Archives: Photography

SHOOT! SHOOT! SHOOT!


Die Fotografien von Richard Avedon, Bert Stern oder Helmut Newton zeigen eine schillernde Kunstszene und lassen das Lebensgefühl der 1960er und 1970er Jahre aufleben. Ein exzessiver Lifestyle ist mit unbändiger Lebenslust und kompromissloser Selbstdarstellung verbunden. Im Mittelpunkt stehen die Ikonen der Film-, Mode- und Musikszene: Andy Warhol mit Grace Jones, Brigitte Bardot, Yves Saint Laurent nackt und Mick Jagger mit Pelzkapuze. Die Fotografie dokumentiert die Zeiterscheinungen, ist gleichzeitig PR für die Performerpersönlichkeiten und ist selbst zur eigenständigen Kunstform erhoben. Party und Politik, Mode und Musik, Kunst und Körperkult werden besonders exzessiv durch Warhols Factory und die dort vertretene New Yorker Szene dargestellt. Der Kult um die eigene Person steht unverhohlen im Mittelpunkt. Die Oberfläche triumphiert, die glänzende Ästhetik der Werbung wird zum eigentlichen Inhalt der Kunst. Partys sind der Gegenentwurf zu Krisen, Kriegen und Politik. Die Ausstellung zeigt überwiegend Schwarz-Weiss-Fotografien und besticht durch die Kombination von Artwork und Paparazzi-Style. Über 200 Werke aus der Schweizer Nicola Erni Collection versammeln das Who is Who der Celebrity-Gesellschaft. Ausstellung: SHOOT! SHOOT! SHOOT! Fotografien der 60er und 70er Jahre aus der Nicola Erni Collection. Bis 27. Mai 2018. Location: LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen Link: www.ludwiggalerie.de

Image Credits: (Bilder 1 und 2) Grace Jones and Andy Warhol, Studio 54, New York, 1978 © Ron Galella, Ltd. – Plakat © 2017 LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen. (Bilder 3 und 4) Ausstellungsimpressionen 2018, BOLD, H.G. Teiner

ANNIE LEIBOVITZ


Portraits 2005-2016: Die amerikanische Fotografin Annie Leibovitz präsentiert ihr drittes großes Buch in einer deutschen Ausgabe, das Buch umfasst das Werk nach dem Tod ihrer Lebensgefährtin Susan Sontag. In 150 großformatigen Farb- und Schwarzweißarbeiten portraitiert sie Persönlichkeiten aus Showbusiness, Wissenschaft, Kunst, Sport und Politik: Adele, Benedict Cumberbatch, David Hockney, Zaha Hadid, Stephen Hawkins, Scarlett Johansson, Lady Gaga, Barack and Michele Obama, Michael Phelps, Queen Elizabeth II, Bruce Springsteen, Serena und Venus Williams und die Trumps. In einem autobiographischen Text gibt Annie Leibovitz Auskunft über ihre Arbeit seit 2005. Neben einem weiteren Text der Schriftstellerin Alexandra Fuller sind Kurzbiographien zu allen Portraitierten enthalten. Das großformatige Buch hat wohl das Zeug, der Bildband der Saison zu werden – und ein stilvolles Weihnachtsgeschenk. Buch: Annie Leibovitz: Portraits 2005-2016. Erschienen Herbst 2017. 316 Seiten, 150 Farb- und Duotone-Tafeln. ISBN 978-3-8296-0815-2. Preis: € 68.- € (A) 70.- CHF 78.20

Image Credits: (Bild 1) Kim Kardashian, North West und Kanye West, L.A. 2014, © Annie Leibovitz / courtesy Schirmer/Mosel; (Bild 2) Annie Leibovitz 2012 (Künstlerportrait) – ©  Schirmer/Mosel

LEBEN 24/7


Es war eine Nikon, mit der Steve McCurry 1984 das afghanische Mädchen mit den auffallend grünen Augen fotografierte. Auch der standhafte „Tank Man“ von Charlie Cole  entstand mit Kameras und Objektiven der Firma Nikon. Fotografen und Fotojournalisten sind dabei, wenn Weltgeschichte geschrieben wird, sie haben große Bilder geschaffen, kleine Momente festgehalten und die unterschiedlichsten Facetten des menschlichen Lebens dokumentiert. Seit hundert Jahren begleitet Nikon Fotografen in ihrem Alltag und gibt ihnen ein zuverlässiges Werkzeug für ihre Arbeit in die Hand, jeden Tag und zu jeder Zeit. Die Ausstellung „leben 24/7 – 100 Jahre Nikon“ präsentiert eine Auswahl an Nikon-Fotografien aus den letzten Jahrzehnten und zeigt, wie eine Kamera dabei selbst zur Legende wurde. Ausgestellt sind Arbeiten von: Jodi Bieber, Charlie Cole, David Douglas Duncan, Thekla Ehling, Volker Hinz, Heidi & Hans-Jürgen Koch, Peter Lindbergh, Joel Marklund, Steve McCurry, Duane Michals, Ed Ruscha, Moises Saman, Jérôme Sessini, Michael Wesely, Ami Vitale. Ausstellung: LEBEN 24/7 – 100 JAHRE NIKON. Laufzeit 22. September bis 5. November 2017. Location: NRW-Forum Düsseldorf, Ehrenhof 2, D-40479 Düsseldorf. Link: www.nrw-forum.de

Image Credits: (Bild1) Charlie Cole: Tank Man, 1989 © Charlie Cole; (Bild 2) Sharbat Gula, Afghan Girl, at Nasir Bagh refugee camp. Peshawar, Pakistan, 1984 © Steve McCurry / Magnum Photos; (Bild 3) Jodi Bieber: Bibi Aisha © Jodi Bieber

ERIK KESSELS


Am Eingang der Ausstellung empfängt die Besucher ein riesiger Berg von Fotos: Für das Werk „24hrs In Photos“ (2011) hat Erik Kessels einen einzigen Tag ausgewählt und die Bilder dieses Datums aus dem Internet ausgedruckt. „In Almost every Picture 8“ steht Oolong, ein japanisches Photo-blog – Kaninchen im Mittelpunkt, dessen flache Kopfform sich zum Balancieren von Gegenständen eignet. Erik Kessels ist Mitbegründer der internationalen Agentur KesselsKramer in Amsterdam, ist ein Top-Werbeprofi aber auch Künstler, Kurator, Publizist und leidenschaftlicher Sammler von Fotografien. In der Werbung geht es um das perfekte Bild – Kessel langweilen perfekte Bilder allerdings: Sowohl den Künstler, als auch den Werber in ihm interessieren die fehlerhaften, zufälligen und unstimmigen Fotografien, die überbelichteten und verwackelten Bilder, die mit dem Finger vor dem Objektiv, die mit missglückten Posen und die der schwachen Momente. Die Ausstellung Erik Kessels & Friends im NRW-Forum Düsseldorf ist deutschlandweit die erste umfassende Retrospektive des Niederländers und präsentiert die herausragenden Arbeiten der vergangenen 20 Jahre. Dazu hat er fünf Freunde eingeladen, die Künstler Paul Kooiker, Joan Fontcuberta, Peter Piller, Joachim Schmid und Ruth van Beek, die mit eigenen Arbeiten in der Überblicksausstellung vertreten sind. Ausstellung: ERIK KESSELS & FRIENDS. Laufzeit bis 5. November 2017. Location: NRW-Forum Düsseldorf, Ehrenhof 2, D-40479 Düsseldorf. Link: www.nrw-forum.de

Image Credits: (Bild 1) Erik Kessels Düsseldorf / © NRW-Forum Düsseldorf / Foto: Ruslan Varabyou; Erik Kessels: (Bild 2 bis 5) Ausstellungsansichten Erik Kessels Düsseldorf, Fotos BOLD THE MAGAZINE, H.G. Teiner

SAM SHAW


Finding the Unexpected: Sam Shaw ist einer der herausragenden amerikanischen Fotografen des 20. Jahrhunderts. Seine Karriere begann als Fotograf für das Collier`s-Magazin, bekannt wurde er mit Reportagen über den amerikanischen Alltag der 1940er Jahre. Glanz und Glamour folgte: Die Porträts von Stars, Künstlern und Intellektuellen dieser Zeit füllen zahlreiche Titelseiten von Magazinen wie LIFE oder Look und bereichern bis heute unser kollektives Bildgedächtnis. Die Fotografien Shaws sind oft narrativ und häufig als Serie angelegt: So begleitete er den Filmstar Sophia Loren an einem ihrer Drehtage oder verfolgte mit der Kamera eine Gruppe von Kindern beim Spielen. Zu seiner Arbeitsweise sagte Sam Shaw selbst: „Ich persönlich suche, um zu finden. Das Unerwartete zu finden, an der nächsten Ecke, zu sehen, was passiert, ist für mich ein visuelles Abenteuer. Ich habe nur selten eine fotografische Komposition arrangiert – die einzige Ausnahme war das Foto von Marilyn Monroe in der Serie mit dem hochfliegenden Rock.” In der umfangreichen Retrospektive sind 230 Schwarz-Weiß-Fotografien zu sehen. Neben den ikonischen Klassikern sind thematische Schwerpunkte zu Bereichen Sport, Porträt, Verbrechen oder Film herausgearbeitet. Ausstellung: Finding the Unexpected – SAM SHAW – 60 Jahre Fotografie. Bis 17. September 2017. Location: LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen Link: www.ludwiggalerie.de

Image Credits: Bild Titel: Sam Shaw, Marilyn Monroe, New York City 1954 (Das verflixte 7. Jahr) © Sam Shaw Inc. – www.shawfamilyarchives.com; Bild 2: Sam Shaw, Sheriff vor einem Wahllokal, Mississippi 1946 © Sam Shaw Inc. – www.shawfamilyarchives.com; Bild 3: Sam Shaw, Sophia Loren, Los Angeles 1960 © Sam Shaw Inc. – www.shawfamilyarchives.com

MYTHOS TOUR DE FRANCE


Das wichtigste Radrennen der Welt: Herausfordernde Strecken, sportliche Grenzerfahrungen, heldengleiche Fahrer, leidenschaftliche Fans. Die Tour de France steckt voller Mythen, Legenden und Bildern, die sich in das kollektive Gedächtnis, nicht nur der Franzosen, eingebrannt haben. Zum Grand Départ der diesjährigen Tour de France in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf präsentiert das NRW-Forum mit der Ausstellung „Mythos Tour de France“ eine internationale Gruppenausstellung mit Fotografie-Legenden wie Andreas Gursky und Robert Capa oder Reinhard Mucha, Stephan Vanfleteren  und Tim Kölln. Das Musikvideo „Tour de France“ der Kultband Kraftwerk zum Album von 2003 oder Louis Malles Filmklassiker „Vive Le Tour“ von 1962 feiern ebenso die Tour mit ihren unterschiedlichen Facetten. Die sportbegeisterte Ausstellung ist die Einstimmung auf das besondere Ereignis: Die erste Etappe der Tour de France 2017, das 14 km Einzelzeitfahren, findet am 1.Juli in Düsseldorf statt. Dazu gibt es einen einmaligen Live-Auftritt von Kraftwerk mitten in der Stadt. Fahrerporträts, Filmdokumentationen, Installationen, Landschaftsaufnahmen und Stimmungsbilder – über 120 Arbeiten von 20 internationalen Künstlern aus mehr als 80 Jahren Tour-Historie bieten erstaunliche Einblicke in die Seele der Tour. Ausstellung: Mythos Tour de France. Laufzeit bis 30.07.2017. Location: NRW-Forum Düsseldorf, Ehrenhof 2, D-40479 Düsseldorf. Link: www.nrw-forum.de

Image Credits: KRAFTWERK Copyright: Peter Boettcher Courtesy Sprüth Magers; Mythos Tour de France / Gestaltung: Happy Little Accidents; Mythos Tour de France / Gestaltung: Happy Little Accidents; Harry Gruyaert. The peloton sweeps into Paris and onto the Place de la Concorde past the Hotel Crillon, France, 1982 © Harry Gruyaert/Magnum Photos; John Vink. Preparing the snacks and the body before departure, Neufchâtel en Bray, France, July 3rd 1985 © John Vink/Magnum Photos

TAKÉ MEETS BRUS


Die digitale Fotografie als Mittel zur Offenbarung tiefliegender Realitäten. „Kanjo Také ist ein Künstler, der nicht Fassaden und Oberflächen abbildet, wohl aber ein Zauberer, ein Analytiker, der über die Wirklichkeit mehr aussagt, als viele Künstler zuvor“, so  Prof. Dr. Dieter Ronte. Fotografie ist Vision. In Takés Kunst werden subtile Prozesse der Transformation sichtbar gemacht. Neues Bewusstsein kann im Kopf des Betrachtenden entstehen. Die Arbeiten aus der Serie „MONEY TU“ setzen den materialistischen Begriff des Geldes und dem spirituellen Aspekt des indianischen Manitu in eine magisch wirkende Beziehung zueinander. Darüber hinaus treffen in dieser Ausstellung zwei künstlerische Positionen in spannender Dramaturgie aufeinander. Také trifft auf Brus. Schon jeder der beiden Künstler bringt seinen ganz einzigartigen Kosmos mit, beide in Gegenüberstellung eröffnen ein riesiges Spannungsfeld in Raum und Zeit, an Emotion und Intellekt. Die Arbeiten  des Grazers Günter Brus, dem wohl radikalsten unter den Wiener Aktionisten, zählen zu den wichtigsten Beiträgen der österreichischen Kunst nach 1945. Die Gemeinschaftsausstellung von Kanjo Také und Günter Brus wurde von dem zweimaligen Documenta-Leiter Prof. Dr. Manfred Schneckenburger kuratiert. Ausstellung: Günter Brus und Kanjo Také: „Gegensätze, die die Welt neu erklären.“ Bis 31. März 2017. Location: Galerie Shia Bender im Kunstraum 49, Graf-Adolf-Straße 49, 40210 Düsseldorf. Link: www.galerie-shia-bender.com

Image Credits: Kanjo Také, MONEY TU 02, 2013, Projection on Body with US dollar bank note and ten doller US gold coin of 1913, Foto: © Kanjo Také; MONEY TU TRYPTICHON 01, 2013, Foto: © Kanjo Také; MONEY TU 03, 2013, Projection with arab. Dirham bank note and US gold coin, Foto: © Kanjo Také; Güntter Brus, Vitriolkabinett, 1966. C-print behind acrylic glass, Foto © Kanjo Také

ANDERS PETERSEN


„Im Schwarzweiß existieren mehr Farben als in der Farbfotografie,“ ist die Überzeugung von Anders Petersen. Das ausgezeichnete Kunstmuseum Marta Herford zeigt mit 150 Fotografien sein vielschichtiges Werk, in dessen Mittelpunkt oftmals die Begegnung mit Menschen aus gesellschaftlichen Randmilieus steht: In Animierlokalen, Gefängnissen, psychiatrischen Anstalten und Pflegeheimen begab er sich die letzten fünfzig Jahre stets auf die Suche nach der schonungslosen Wirklichkeit des Menschen. Weithin berühmt wurde der Fotograf durch den 1978 erschienenen Bildband „Café Lehmitz“, nichts weniger als einer der bedeutendsten Fotobände des 20. Jahrhunderts. Die Fotos aus der Hamburger Stehbierhalle zeigen Menschen am Rande der bürgerlichen Gesellschaft und sie spiegeln zugleich ein unbedingtes Gefühl des Lebendigseins wider. Als der Musiker Tom Waits die darin enthaltene Aufnahme „Lily und Rose“ zum Cover seiner Platte „Rain Dogs“ auswählte, hatte der Fotokünstler längst Kultstatus erreicht. Die Retrospektive im Marta Herford zeigt Originalaufnahmen aus jeder Schaffensphase, darunter  die tief berührenden Fotoserien „Fängelse (1981-1983)“, die in einem Hochsicherheitsgefängnis entstand, „Rågång till kärleken (1991)“, die Studie von Bewohnern eines Altenheimes und „Ingen har sett allt/Mental hospital (1995)“. Ausstellung: Anders Petersen – Retrospektive. Bis 12. März 2017. Location: Marta Herford (Gehry-Galerien), Goebenstraße 2–10, D-32052 Herford. Link: www.marta-herford.de

Image Credits: Anders Petersen: Paris, 2006 © Anders Petersen / courtesy Galerie VU; Anders Petersen: Stockholm, 2000 © Anders Petersen / courtesy Galerie VU; Anders Petersen: Soho, 2011 © Anders Petersen / courtesy Galerie VU; Anders Petersen: Café Lehmitz. 1970 © Anders Petersen / courtesy Galerie VU

PHOTO WEEKEND 2017


Der Termin für Fotobegeisterte und Fotokunstinteressierte: Das Duesseldorf Photo Weekend. Ein intensives Wochenende voller spannender Fotokunst. Zur sechsten Edition des Photo Weekend, vom 3. bis 5. Februar 2017, präsentieren mehr als 70 Galerien, Museen, Institutionen und Off-Räume ein riesiges Programm zum Medium Fotografie. Die Bandbreite der Ausstellungen reicht von der klassischen Fotografie bis hin zu aktuellen New-Media – Trends. Das Duesseldorf Photo Weekend ist mittlerweile zu einem prägenden Bestandteil der ohnehin hervorragenden Kunst- und Kulturszene Düsseldorfs geworden und wird auch international beachtet. Viele der Ausstellungen sind noch nach diesem Wochenende zu sehen.

Das Photo Weekend eröffnet traditionell im NRW-Forum Düsseldorf, dort gibt es Peter Lindbergh / Garry Winogrand: Women on Street zu sehen, mehr über diese großartige Ausstellung in der nächsten Ausgabe von BOLD THE MAGAZINE. Direkt neben der etablierten Fotokunst werden vielversprechende Newcomer präsentiert: Portfolio Review ist eine offene Plattform, die junge zeitgenössische Fotografie entdeckt und diskutiert. Seit 2013 werden aufstrebende Künstler aus aller Welt ausgewählt, um ihre Arbeiten einer internationalen Experten-Jury zu präsentieren, zum ersten Mal findet im NRW-Forum die Ausstellung “Perfect Storm” mit den Arbeiten der Teilnehmenden der vergangenen Jahre statt. PHOTO WEEKEND 2017. 03. bis 05. Februar 2017. Location: NRW-Forum Düsseldorf, Ehrenhof 2, D-40479 Düsseldorf und an vielen weiteren Orten. Link: www.duesseldorfphotoweekend.de

Image Credits: Walter Schels, Dalai Lama, Hände © Walter Schels; Walter Schels, Hände © Walter Schels; Kanjo Také, Play and Pay, 2013, © Kanjo Také; Irena Paskali, © Irena Paskali; Maria Vedder, © Maria Vedder

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